Test

Das Geheimnis der Druiden

Alle Fans der klassischen 2D-Adventures können sich freuen. Mit "Das Geheimnis der Druiden" kommt ein weiteres zweidimensionales Grafik-Adventure auf den Markt, das mit altherkömmlicher Point&Click-Steuerung überzeugen will. In wiefern dieses Spiel von CDV konkurrenzfähig ist, könnt ihr in unserem Review nachlesen. Von Frank Hinken

21. Mai 2001

Eine spannende Story

Das sagenumwobene Stonehenge

Scotland Yard steht vor einem riesengroßen Problem. Detective Lowry hatte vor ein paar Jahren in einem Fall ermittelt, in dem es um einen grausamen Skelettmörder ging. Dieser Mörder tötete seine Opfer, zerstückelte sie und trennte das Fleisch vom Skelett. Die Knochen warf er dann irgendwo in den Wald. Lowry hatte damals auch einen Verdächtigen aus dem Hut gezaubert, der dann in einem beispiellosen Prozess verurteilt wurde. Doch dieser Mann wurde vor kurzem im Gefängnis ermordet. Und plötzlich geht die grausame Mordserie weiter. Damit ist klar: Lowry hatte sich geirrt und den falschen Mann hinter Gitter gebracht. Und der irre Mörder läuft weiter frei durch London. Chiefinspektor Miller entbindet Lowry kurzerhand dieses Falles und beauftragt Detective Halligen damit. Der hat nun die undankbare Aufgabe, den Mörder zu fassen, und hinter das Motiv dieser grausamen Morde zu kommen.

Halligans Büro

Du spielst nun den Detective Halligan. In altbekannter und dutzendfach bewährter Point&Click-Manier bewegst du dich durch den Bildschirm. Jedesmal, wenn der Mauszeiger sich über etwas bewegt, mit dem du irgendwie agieren kannst, verändert er sich entsprechend. Anfangs kannst du dich nur durch die Büros von Scotland Yard bewegen. Doch durch befragen aller Personen durch das Multiplechoice-Verfahren kommst du schnell an Informationen und neue Orte tun sich in der Karte auf. Im weiteren Spielverlauf wird sich dir noch die junge und hübsche Wissenschaftlerin Melanie Turner anschließen, in dessen Rolle du auch zeitweise schlüpfen kannst (ähnlich dem Spiel "Indiana Jones 4 - Auf der Suche nach Atlantis"). Allerdings ist die Steuerung dabei nicht immer ganz einfach. Zwar macht die Spielfigur das, was sie soll, allerdings ist es schon lästig, wenn du erst mal auf die Person, mit der du reden willst, klicken musst, um sie in Großaufname zu bekommen. Das nimmt leider etwas Tempo und Spaß aus dem sonst so guten Adventure.

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