Halo - Reach (360)
Preview
Halo Reach: Wer will noch nach Pandora, wenn es Reach gibt?
Bungie werkelt an seinem letzten Halo-Teil. Doch was ändert sich im Vergleich zu den Vorgängern, und warum twittert Heroes-Schauspieler Greg Grunberg über Reach? Von Mark Heywinkel
Deus Ex 3 erzählt die Vorgeschichte der ersten beiden Bionik-Shooter, Call of Juarez zeigt die Geschehnisse vor seinem Western-Vorgänger, und auch im Halo-Universum gibt's Zeitsprünge wie beim guten alten Zurück in die Zukunft. In Halo Reach reist ihr ins Jahr 2552 zurück, in die Zeit vor dem ersten Halo-Teil. In der bepanzerten Haut eines Nobel-Team-Mitglieds stürzt ihr euch im inzwischen vierten Teil der Sci-Fi-Reihe in die Schlacht um den Planeten Reach.
Eine Story mit überraschendem Ende kann sich der eingefleischte Halo-Fan also schon jetzt abschminken. Immerhin wurde die Schlacht von Reach bereits in dem gleichnamigen Roman von Eric Nylund auf etwa 380 Seiten abgehandelt. Danach ist bekannt, dass die Menschheit ihre Kolonie auf Reach gegen die feindliche Allianz nur mit großen Verlusten verteidigen kann und den Planeten, der zuvor einer halben Milliarde Menschen eine Heimat war, schließlich aufgeben muss.
Dass der Ausgang der Schlacht und somit des neuesten Halo-Teils bereits festgeschrieben ist, scheint Entwickler Bungie durch Neuerungen wettmachen zu wollen. Und davon gibt es eine Menge.
Von Grund auf neu entwickelt
Dass Reach relativ dicht auf Halo 3 - ODST folgt, legt erst einmal den Verdacht nah, dass sich technisch und spielerisch kaum etwas getan hat. Zwar habe Bungie anfangs geplant, vorhandene Halo 3-Eigenschaften zu übernehmen, das habe sich aber schnell geändert. "Je mehr wir uns darauf fokussiert haben, desto realistischer hielten wir es, dass wir jeden Posten von Grund auf mit einem gewaltigen Qualitätszuwachs neu entwickeln konnten, ohne viel mehr Zeit aufwenden zu müssen", berichtete 3D Art Director Scott Shepard.
So wurden Großteile der Engine neu programmiert, mit der Folge, dass sich die Polygonenzahl erheblich vergrößert hat. Ein einzelnes Sturmgewehr besteht in Halo Reach aus deutlich mehr Polygonen als ein einzelner Marine in Halo 3. Auch wurde die Künstliche Intelligenz verbessert. So sind die Angriffe der Feinde nicht mehr fest vorgeschrieben, sondern die gegnerischen Alienrassen erscheinen zufällig auf Basis eines Sandbox-artigen Systems. Zudem tauchen nicht mehr nur 20 Gegner, sondern bis zu 40 gleichzeitig auf.
Auch das Design von Figuren, Items und dem Gelände in Halo Reach wurde auf Grundlage der Skizzen zum ersten Halo-Teil umgestaltet. Der Look des Spiels soll düsterer und bedrohlicher sein, aber immer noch vertraut genug, damit sich Halo-Veteranen wohl fühlen.
Seite 1 von 2

Kommentare 
PC im Wert von 5.000 Euro gewinnen
Wir feiern eine Millionen Facebook-Fans - und ihr könnt absahnen!
Zum Gewinnspiel
News
Online-Newsflash: Vier Jahre Age of Conan und neue Version bei Rappelz
Age of Conan - Vierter Geburtstag Anlässlich des vierjährigen Bestehens von Age of Conan - Hyborian Adventures (...) mehr
Newsletter
Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.


