Test Resident Evil 5 - Gold - Seite 2

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Ein Hauch von Panik

In der zweiten Episode "Verzweifelte Flucht" ist der Name Programm. Dieses Kapitel schließt quasi nahtlos am Ende des Hauptspiels an und fährt mit der Survival-Action fort. Hier erwartet euch genau das Gegenteil wie im ersten Downloadcontent. Nachdem Jill aus der Gehirnwäsche befreit wurde, kippte sie ohnmächtig um. Shevas Kollege Josh Stone findet sie daraufhin am Boden liegend. Nun will Jill den beiden Protagonisten aus dem Hauptspiel, immer noch Chris und Sheva, bei ihrem finalen Bosskampf helfen und wertvolle Informationen aus dem Hafenviertel beschaffen. Während also Chris und Sheva gerade das Finale des Hauptspiels erleben, kämpfen wir uns mit Jill und Josh durch eine Horde von Zombies - schließlich ist auch der Hafen immer noch verseucht mit all den ganzen Mutanten.

Hier wird es sofort und in der ersten Minute verdammt actionreich - Atmosphäre und Angst gibt es hier nicht mal im Ansatz. Es regiert vielmehr die Panik, denn die Horden von Zombies sind zahlenmäßig nicht weniger geworden. Gleich zu Beginn stürmen sie von allen Seiten auf uns los und es gelingt wie immer nur in alter Coop-Manier, die Untoten zurückzuschlagen. Die schiere Anzahl der Zombies ist natürlich nicht genug, schon relativ früh müssen wir uns mit Granatwerfern und den dicken Axt-Männern "herumschlagen".

Ohne Coop-Features geht auch in den Zusatz-Episoden nichts.Ohne Coop-Features geht auch in den Zusatz-Episoden nichts.

Rettung naht

Während das Spiel-Erlebnis im Hauptspiel teilweise arg von Panik getrieben war und wir verdammt ins Schwitzen kamen, wird dieses Niveau hier nicht ganz erreicht. Natürlich liegt der Schwerpunkt klar in der Action, aber an die Qualität des Hauptspiels kommt es nicht mal im Ansatz heran. Während der rund 90 Minuten Spielzeit werdet ihr zwar immer vorwärts gehetzt, eine leichte Panik sitzt euch im Nacken und auch die Munition wird knapper und knapper, aber wir vermissen ein ganz bisschen mehr Abwechslung.

Besonders furios ist das Finale dieser Episode. Während die Informationen für Sheva und Chris beschafft sind, müssen wir auf einem Dach dem rettenden Hubschrauber entgegenfiebern - der lässt nämlich auf sich warten. Dabei ist der Umstand nicht gerade hilfreich, dass euch quasi alle Zombies in diesem Gebiet an die Kehle wollen. Hier wird es nicht nur fulminant actionreich, hier erreicht die Hektik und Panik ein unerreichtes Maß. Ihr malt euch in Gedanken schon aus, was gleich passieren wird, wenn die Munition verschossen ist, währenddessen schickt ihr unzählige Mutanten und Söldner mit den noch vorhandenen Kugeln ins Jenseits. Ihr ballert und ballert, helft eurem Kollegen, befreit euch von Zombies und tretet ihnen in den Arsch - verlasst euch darauf, dass ihr bei der Ankunft des Hubschraubers erleichtert aufatmen werdet. Alles in allem wird hier in Anlehnung des fünften Teils nur solide Action mit einem packenden Finale geboten, Dramatik und Spannung gibt es nur in geringem Maße. Die hervorragende Grafik glänzt natürlich auch bei der zweiten Episode, kann aber trotzdem nicht über die fehlende Abwechslung hinwegtäuschen.

Es wird verdammt actionreich - hirnlose Schlurf-Zombies sind passé.Es wird verdammt actionreich - hirnlose Schlurf-Zombies sind passé.

Ein Blick zurück

Zusätzlich zu den beiden Inhalten gibt es einige neue Kostüme und einen überarbeiteten Mercenaries-Modus, genannt "Mercenaries Reunion". Hier erwarten euch neue spielbare Charaktere. Natürlich sind die beiden Episoden der größte Kaufgrund für diese Gold-Edition, aber bevor wir euch dieses Paket an Zombies empfehlen oder eher nicht, möchten wir noch einmal auf das Hauptspiel selber eingehen.

Es wurde zwar schon alles in unserem Test gesagt und festgestellt, dass Resident Evil 5 kein Resident Evil mehr ist, aber für Unwissende noch mal eine kurze Zusammenfassung. Der komplette Schwerpunkt des Spiels liegt in der Action, zu selten wird uns hier wirkliche Angst geboten. Vielmehr geht es um blanke Panik, denn gleich zu Beginn der Story hetzen zahlreiche Mutanten auf uns los. Dieses neue Spielgefühl wurde zwar schon im vierten Teil angedeutet, hier entledigt sich Capcom aber komplett der Angst. In der ersten Hälfte der rund 18 Stunden Spielzeit kommen wir richtig ins Schwitzen und können über die fehlende Resi-Atmosphäre hinwegsehen, aber ab der zweiten Hälfte nimmt das Ganze wieder andere Formen an.

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