Test God of War 3: Bombastischer Abschluss der Serie

von Redaktioneller Mitarbeiter (15. März 2010)

Kratos ist sauer. So richtig ... okay, inzwischen wissen wir, dass Kratos echt übellaunig ist und seinem Vater mal so richtig in den Hintern treten möchte. Klingt hart, nicht wahr? Ist auch so, denn im dritten und finalen Teil des God of War wirds bombastisch, blutig und verdammt nochmal perfekt - drückt eure Ständer weg, aber schämt euch nicht dafür. Die Vorfreude auf God of War 3 ist nämlich absolut berechtigt!

Nun lach' doch mal!Nun lach' doch mal!

Es gibt so Momente, die vergessen wir nie. Wenn good old Link wieder einmal die Prinzessin rettet, wenn wir mit unseren Gefährten die größten Viecher vernichten oder einfach nur ein Hauptquartier nach dem anderen wegblasen - manches bleibt für ewig im Gedächnis. Auf der Playstation 2 erschienen "damals" zwei Spiele, die gefüllt waren mit solchen Momenten.

Kratos war da, wurde hintergangen und verarscht, benutzt und weggeworfen, verletzt und liegengelassen. Seine eigene Familie hat er getötet, Athene hat ihr Versprechen nicht eingehalten und Ares war sowieso ein ziemlicher Mistkerl. Da hat der Spartaner einfach mal den Rücken des Titaten Kronos erklommen und die Macht der Büchse der Pandora genutzt. Der Hass auf die Götter wächst und wächst, denn obwohl Kratos als Gott des Krieges treue Dienste leistet, befreien ihn die Götter nicht von seinen Visionen. Er hat die Nase voll und zieht sich den Zorn des Olymps aufsich, als er Rhodos vernichtet. Allerdings hat ihn dabei auch sein Vater auf den Arm genommen, der gute alte Zeus. Herrje, Leute, ihr kennt das doch eh schon alles. Lange Rede, kurzer Sinn: Zusammen mit den Titanen lechzt Kratos nach Rache und will seinen Vater, den Olymp und alle anderen Götter vernichten. Komme, was wolle.

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News: God of War 3

Auch mit Titanen im Nacken ist Kratos die Ruhe selbst.Auch mit Titanen im Nacken ist Kratos die Ruhe selbst.

Titanischer Spielstart

Und da kommt eine Menge auf uns zu. God of War 3 beginnt derart gigantisch, dass es fast unglaublich erscheint. Auf dem Rücken der Titanin Gaias erklimmt er den Gipfel des Olymps. Auch die anderen Titanen sind in all ihrer Pracht und Größe bereit, den Göttersitz zu stürzen. Natürlich wehren sich die Götter - und die ersten Kämpfe lassen Kratos zum dritten Mal wüten. Aber das dies auf dem Rücken von Gaia passiert, verleiht den ersten Schlachten ein wahres Gefühl der Perfektion. In unendlich gewaltiger Präzision zerteilt Kratos seine Feinde auf Gaias Rücken, während sie den Gipfel erklimmt. Mehr Action in den ersten Minuten eines Videospiels haben wir selten erlebt. Dabei ist es nicht unbedingt den bloßen Kämpfen zu verdanken, dass wir bereits in den ersten Sekunden sprachlos sind, es liegt vielmehr an diesem Bombast, an diesem Größenverhältnis von Gaia, Kratos und seinen Feinden. Es liegt daran, dass wir dem Olymp ganz nahe sind, die Götter höchstselbst die Titanen zurückschlagen und wir mittendrin sind.

Als dann auch noch Poseidon in all seiner mächtigen Gestalt Gaia angreift, müssen wir ihr helfen. Es ist dieses Gefühl von Macht, dass wir haben, wenn wir, als Kratos, den Göttern mal so richtig den Arsch versohlen. Im Anschlag die Klingen, im Rücken die Titanen, im Herzen der geballte Hass - was soll da noch schief gehen?

Da sterben sie, die Schergen des Olymps.Da sterben sie, die Schergen des Olymps.

Die Kraft der Finger

Aber ihr kennt das: Kratos hat einfach kein Glück. Denn nun verstoßen ihn auch die Titanen und Gaia behandelt ihn nicht gerade sanft. So ein Mist! Da dachten wir, gleich können wir Zeus mal so richtig seinen faltigen Po versohlen, da kommt die nächste Enttäuschung für Kratos. Aber hey, das steigert seinen Hass, seine Wut und seine Gier, den Olymp in Trümmern zu sehen. Leider müssen wir uns ersteinmal wieder Waffen besorgen, denn erneut im Styx angekommen, sind unsere Waffen Schnee von gestern. Glücklicherweise bekommen wir schnell Unterstützung und haben den ultimativen Plan, Zeus und all die anderen schmierigen Götter zu töten. Hier beginnt er, der größte Rachefeldzug in der Geschichte der Videospiele, der brachialste und blutigste Kampf gegen Götter und Titanen.

Sie ist überwältigend, diese Gewalt. Dieser pure Hass in jedem Schlag von Kratos, in jedem Stich mit seinen Klingen. God of War 3 ist in seiner Gewaltdarstellung nicht gerade zimperlich und so werden selbst stinknormale Gegner in Stücke gerissen. Er nimmt den Kopf und rammt ihn gegen die Mauer, er reißt Hörner aus dem Leib und trennt Köpfe von den Körpern. Hier wird detailgetreu geschlachtet - töten können wir das nicht mehr nennen. Überzogen ist es aber dennoch nicht. Ganz ehrlich, es würde einfach nicht glaubwürdig rüberkommen, wenn Kratos anders handeln würde. Dem Viech einfach auf die Schnauze hauen und gemütlich zum nächsten Feind spazieren, ist schlicht und einfach nicht Kratos' Art. Punkt. Es ist die Wut, die seine Fäuste und seine Waffen lenkt. Da passiert es nun mal, dass dem Sonnengott Helios der Kopf mit bloßen Händen abgerissen wird.

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