Test Metro 2033 - Seite 2

Hier helfen zunächst auch die großen Wummen nichts.Hier helfen zunächst auch die großen Wummen nichts.

Hat jemand Munition? Irgendjemand? Nein? Mist!!

In Metro 2033 ist Munition Mangelware. Ihr findet vereinzelt Patronen auf dem Boden oder bei Toten. Und als wäre diese ewige Knappheit nicht schon nervenaufreibend genug, ist Munition auch noch die einzige Währung im Spiel. Ja, richtig gelesen: Munition ist Geld! Wenn ihr Medizin oder eine neue Waffe kaufen wollt, dann müsst ihr mit wertvollen Kugeln zahlen.

Ein kleines Beispiel: Ihr habt etwa 100 blaue Bohnen in eurer Tasche und eine kleine Pistole. Nun findet ihr auf dem Metro-Markt den Waffenhändler und seht bei ihm eine unglaublich schöne AK47, die eigentlich euren Namen tragen sollte. Der Preis: 87 Prozent eurer lebenswichtigen Munition. Bleiben 13 Kugeln, falls ihr die durchschlagskräftigere Waffe erwerbt. Ihr richtet also in Zukunft mehr Schaden an, könntet allerdings nach ein, zwei Gegnerwellen plötzlich nackt und nur noch mit dem Messer bewaffnet den Schwarzen gegenüberstehen.

Ein Gegner, zwei Gegner, fünfzig Gegner...Ein Gegner, zwei Gegner, fünfzig Gegner...

Einer gegen Hundert

Die Munition ist knapp. Okay, dann gehen wir einfach den Mutanten aus dem Weg. Falsch gedacht! Kämpfe sind in Metro 2033 unausweichlich und größtenteils geskriptet. Letzteres wirkt sich überraschenderweise sehr positiv auf die Inszenierung aus, wenn ihr plötzlich von eurem Kameraden zurück in eine sichere Deckung gezogen werdet.

Ersteres kann hingegen für das ein oder andere Problem sorgen. Selbst wenn ihr ausreichend Munition habt, lassen die vielen Kämpfe den Puls in die Höhe schießen, wenn zwei bis drei dutzend Mutanten auf euch zukommen. Wegrennen ist nicht - die Schwarzen sind sowieso schneller. Und wenn dann zu allem Überfluss noch ein fliegender Dämon auftaucht, ist Herzrasen vorprogrammiert.

Die Knarren sehen alle gleich aus - sind es aber nicht.Die Knarren sehen alle gleich aus - sind es aber nicht.

Auf gut Glück

Metro 2033 glänzt durch eine gut inszenierte und stimmungsvolle Atmosphäre, die zur Story passt wie die Faust aufs Auge. Dazu trägt unter anderem bei, dass es eine sehr schlicht gehaltene Bildschirm-Anzeige gibt. Nur wenn ihr die Waffe wechselt, Munition oder ein Medipack benutzt wird das HUD kurz eingebendet. Ansonsten gibt es - bis auf das Fadenkreuz - keine zusätzlichen Anzeigen. Wenn ihr mal wissen wollt, wo es lang geht, zückt ihr kurzerhand das Klemmbrett mit aktuellen Missionszielen und Kompass.

Ein Nachteil ergibt sich jedoch durch das minimalistische Hilfssystem: Ihr habt keine Informationen über Waffen. Welche Pistole hat die größte Durchschlagskraft? Welche Wumme lädt am schnellsten nach? Welches Gewehr hat das dickste Magazin? Darüber werdet ihr total im Dunkeln gelassen und müsst demensprechend euer Waffenarsenal auf gut Glück zusammenstellen.

Es geht geradeaus - immer geradeaus.Es geht geradeaus - immer geradeaus.

Immer den Schienen folgen

Die Level in Metro 2033 sind streng linear aufgebaut. Es gibt einen Weg von A nach B. Umwege sind tabu. Unter der Oberfläche leitet euch die Geschichte durch die Tunnel, die kein Entkommen ermöglichen, an der Oberfläche werdet ihr beispielsweise durch radioaktive Gewässer auf eurem vorherbestimmten Weg gehalten. Darunter leidet an manchen Passagen der Realismus, jedoch nie der Spielspaß.

Hin und wieder dürft ihr dann aber doch von eurem Pfad abkommen und nach Munition suchen. Auf diesen leider nur kurzen Ausflügen in Seitengänge und versteckte Räume werdet ihr automatisch Ausschau halten, denn nach einem harten Kampf wollt ihr vor allem eines haben: mehr Munition für den nächsten Kampf. Kaum ist ein Depot gefunden, fühlt ihr euch gleich viel sicherer und seid für weitere Feinde gewappnet.

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