Test Metro 2033 - Seite 3

Was geht hier vor?Was geht hier vor?

Moskau in Trümmern

Der erste richtige Ausflug an die Oberfläche untergräbt alles, was ihr vermutet habt: Der Atomkrieg hat beinahe alles zerstört, außer angehäuftem Schutt und vereinzelten, zertrümmerten Gebäuden ist von Moskau nicht mehr viel übrig. Der nukleare Winter tobt und selbst der kürzeste Aufenthalt an der nicht mehr ganz so frischen Luft ist tödlich - wäre da nicht eure Gasmaske. Sie schützt euch über einige Zeit von der atomar verseuchten Luft. Dann muss der Filter gewechselt werden, also passt auf, dass ihr immer einen dabei habt!

An der Oberfläche trefft ihr auch das erste Mal auf eine starke Anomalie, die bis dahin nur unterschwellig durch die Gespräche geisterte. Ihr steht auf einem verwüsteten Hinterhof. Der zerfallene Spielplatz erzeugt eine beklemmende Atmosphäre. Plötzlich erscheint ein grelles Licht, und ihr seht den Hof in voller Farbenpracht. Kinder spielen an dem Gerüst und alles scheint in Ordnung. Dann ist alles wieder so wie zuvor.

Vielleicht ist dieses... öhm... Utensil schuld an den Halluzinationen?Vielleicht ist dieses... öhm... Utensil schuld an den Halluzinationen?

Das Rohr da spricht mit mir!

Die Anomalien, die anfangs nur sporadisch auftauchen, sind jedoch nicht das einzige mysteriöse in der Welt von Artyom und den Tunnelhunden: Die Bewohner der U-Bahnsysteme schieben regelmäßig Kopfkino, hören Stimmen oder fallen in Ohnmacht. Woran das liegt, weiß niemand genau. Manche sagen, es rührt von der Verstrahlung, die langsam nach unten reicht, andere wiederrum sagen, die Schwarzen haben damit zu tun.

Einige Tunnelmenschen erzählen zum Beispiel, sie würden Stimmen, Klageschreie und Kindergelächter in den Schächten der Metro hören. Totaler Stuss, denkt ihr euch. Schließlich zeigt ihr außerordentliche Immunität gegen diese "Geschehnisse". Die haben doch alle einen Uranstich. Aber: Probiert es mal aus. Horcht an einem Rohr. Aber nicht zu lange!

Pro

  • beeindruckende Inszenierung
  • packende Geschichte
  • authentische Charaktere
  • interessantes Währungssystem

Contra

  • keine Infos zu Waffen
  • gewöhnungsbedürftige Vertonung
  • Kämpfe teils sehr unübersichtlich

Meinung von Kevin Lunn

"Fürchte die Zukunft". Das ist der Leitspruch von Metro 2033 und ich werde wohl tatsächlich nie wieder freiwillig eine U-Bahn betreten - vor allem keine russische. Metro 2033 knirscht und knistert nicht nur vor lauter radioaktiver Strahlung, sondern auch vor Atmosphäre. Ich bin beeindruckt, dass der Stoff aus dem Roman so gut in das Spiel portiert wurde. Der russische Akzent der Sprecher ist zwar zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, stützt die Story allerdings ungemein. Die ist aber auch so schon packend genug, weswegen ich Metro 2033 jedem Fan von Endzeit-Szenarien und einem ausgewachsenen Überlebenssinn nur empfehlen kann.

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87 Spieletipps-Award

meint: Metro 2033 trieft förmlich vor Atmosphäre. Packend, stimmungsvoll, toll inszeniert.

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