Vorschau Fallout - New Vegas - Seite 2

Es passt einfach so wunderbar: In your face!Es passt einfach so wunderbar: In your face!

Erneut Rollenspiel

Ebenfalls ungewöhnlich: Ihr startet nicht als Vault-Bewohner. Gerade Fallout 3 zeigte uns auf sehr ungewöhnliche Art und Weise das Leben im Bunker - da war die Geburt, da waren die Geburtstage, da waren blöde Rowdys. Ein merkwürdiges Gefühl machte sich breit, aber gerade dieser Einstieg war auf erzählerischer Ebene schlicht grandios. Etwas ausgelutscht klingt im direkten Vergleich der Anfang von New Vegas: Als Kurier liegen wir sterbend in der Wüste, ein netter Roboter findet uns dort und rettet uns freundlicherweise das Leben. Nun wird es unsere Aufgabe sein, herauszufinden, welche Aufgabe wir als Kurier hatten - denn gerade deshalb wurden wir verwundet. Das, was wir überbringen sollten, wurde gestohlen. Daher heißt es in der Grundstory also: Wer war da so gemein zu uns?

Natürlich wird New Vegas ein Rollenspiel und das heißt somit verschiedene Geschichten in der selben Welt. Klar, in der Haupt-Story gilt es das Wichtigste herauszufinden, aber die drei verschiedenen Fraktionen versorgen uns mit allerlei zusätzlichen Aufträgen und Quests.

Hunderte Stunden

Alle Fraktionen haben wirklich existente Schauplätze als Hauptquartier. Die "Caesar's Legion" sind vornehmlich auf dem Vegas-Strip zu finden, die "New California Republic" macht es sich hauptsächlich auf dem McCarran Airport bequem, und die Supermutanten "New Vegas Einwohner" lauern auf dem Black Mountain. Dabei wird jede Fraktion eine ganz eigene Geschichte erzählen. In welchem Umfang die Nebenquests den kompletten Spielinhalt ausmachen, ist noch ungewiss. Wir gehen aber schwer von einer ähnlichen Herangehensweise aus, die schon bei Fallout 3 angewandt wurde: Viele Nebenaufgaben, die vorallem Erkundung bedeuten, und eine packende Hauptstory.

Interessant ist dahingehend die Aussage der Entwickler, es würde gar hunderte Stunden dauern, jeden einzelnen Winkel von Las Vegas zu erkunden. Hoffentlich wird diese Erkundung durch viele Quests erst wirklich spannend attraktiv gestaltet - nur selten gelingt es in Open-World-Manier jeden Winkel reizvoll zu designen. Aber den Entwicklern von Obsidian können wir da durchaus vertrauen - ein Teil der Macher von Fallout 2 befindet sich im Team und auch der Rest der Mannschaft hat mit Knights of the Old Republic 2 - Sith Lords und Neverwinter Nights 2 mehr als solide Rollenspiele abgeliefert

Lasergun Pew Pew!Lasergun Pew Pew!

Unser Karma

Spielerisch orientiert sich New Vegas an Fallout 3 und das VATS-Kampfsystem. Ein Kampf ist also jederzeit pausierbar und verschiedene Körperteile können anvisiert werden. Dabei läuft alles in Echtzeit ab, rundenbasierte Strategie gibt es hier nicht, wie eigentlich von Obsidian gewohnt. Und natürlich bekommen wir auch den good old Pip-Boy in die Hände, der uns das Überleben sehr erleichtert. Da wir ja kein Vault-Bewohner sind, bekommen wir das Ding netterweise von einem solchen in einer Quest.

Komplett übernommen wird das bekannte Karmasystem aus dem dritten Teil. Gut, böse, blöder Sack, rettender Held - jede Handlung und jeder Dialog wirkt sich aus. Damit New Vegas aber nicht komplett vom dritten Teil abgeguckt zu sein scheint, spendieren uns die Entwickler ein schönes Ruf-System wie damals in Fallout 2. Jede größere Siedlung wird einen eigenen Ruf-Wert haben, den ihr mit verschiedenen Quests erhöhen könnt. Was dabei für euch rausspringt - tja, das findet mal schön selbst heraus, ein Release ist derzeit für den diesjährigen Herbst geplant.

New Vegas basiert auf der Engine von Fallout 3.New Vegas basiert auf der Engine von Fallout 3.

Ohne Wau-Wau

Großartig neue Features erwarten uns beim genaueren Hinsehen also nicht wirklich. Doch die Entwickler sind bemüht, das Bestehende zu erweitern und zu verbessern. So werden unsere Fertigkeiten größeren Einfluss auf die Dialogoptionen nehmen. Wenn wir Ahnung von dicken Wummen haben, können wir in einigen Gesprächen auch wirklich intensiver über dicke Wummen plaudern - obs nun hilfreich ist oder nicht. Dieses System wurde in Fallout 3 zwar auch genutzt, aber eher angedeutet - in New Vegas werdet ihr konsequent auf mehr Dialogoptionen treffen, wenn ihr entsprechende Fertigkeiten ausgebaut habt. Etwas unnütz hingegen scheint die Funktion zu sein, alle möglichen Optionen im Gespräch zu sehen - auch wenn ihr sie eigentlich gar nicht einsetzen könnt. Da wird man sich doch nur schwarz ärgern, die falschen Attribute gepusht zu haben!

Auf unseren geliebten Köter im dritten Teil müssen wir wohl verzichten - auf Begleiter allgemein aber nicht. Im Verlaufe des Spiels werden wir die Möglichkeit haben, einen Ghoul als Begleiter zu bekommen. Mit simplen Befehlen können wir ihn steuern - "Greife das an, gehe dahin, folge mir einfach". Umfangreich ist was anderes, doch so können wir den Partner auf unsere Kampf-Taktik abstimmen.

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