Tagebuch Gilde 1400, Teil 4: Intrigen und Attentate!

(Special)

von Kilian Meier (10. April 2010)

Die Kirchturmglocke schlägt Punkt zwölf, der Nachtwächter dreht seine letzte Runde. Jeden Moment sollte der alte Herzog um die Ecke biegen. Ich höre Stimmen, jetzt muss alles schnell gehen. Mit gezogenem Schwert husche ich aus der dunklen Nische, geradewegs auf die Eskorte des Adeligen zu. Let's get ready to rumble!

Meisterdieb oder doch Priester?Meisterdieb oder doch Priester?

Liebes Tagebuch, wo soll ich bloß anfangen? Wie bereits im dritten Tagebucheintrag angekündigt, stelle ich unterdessen keine harmlosen Türbeschläge mehr her, sondern martialische Schwerter und Hellebarden. Damit lässt sich auch richtig Kohle machen, nicht zuletzt dank meines Zweitbetriebes, der mir das nötige Material frei Haus liefert. Da ich in Gilde 1400 jedoch noch zwei weitere Betriebe bauen könnte, erlerne ich stets neue Handwerke, wie Weber oder Wirt.

Und damit ich nach meinem Ableben nicht im Fegefeuer schmoren muss, steht mir auch der Berufsgrad eines Geistlichen offen. Für diejenigen unter uns, die mit ehrlicher Arbeit nichts anfangen können, sollen ihr Glück am Besten als Dieb oder als Räuber versuchen. Bloß nicht erwischen lassen!

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Gilde 1400 - 4. Tagebucheintrag

Sieht nach einem klaren Sieg aus!Sieht nach einem klaren Sieg aus!

Live aus dem Weißen Haus

Eine der Besonderheiten in Gilde 1400 ist die Politik und ihre Ämter. Da gibt es hierarchisch geordnete Posten, die uns unterschiedlich viel Knete, aber auch Macht und Punkte einbringen. Beispielsweise kann der Staatsanwalt Gesetze zu seinen Gunsten ändern und Mitspieler, die ihm ein Dorn im Auge sind, kurzerhand ins Verließ werfen. Der Bauherr dagegen kann Berlusconi spielen und die Betriebe seiner Konkurrenten aus "Sicherheitsgründen" schließen lassen.

Ich selbst habe mich natürlich auch schon als Politiker versucht, wenn auch nur als Ratsmitglied. Der Verdienst fällt mit 500 Goldstücken relativ mickrig aus, jedoch können zwei der sechs Ratsmitglieder Einfluss auf die Bürgermeisterwahl nehmen, das höchste Amt (und mit seiner Macht so ziemlich das Geilste) im Spiel.

Iiiiihh, der stinkt vielleicht!Iiiiihh, der stinkt vielleicht!

Tortenwerfer und Stinkbomber

Natürlich sind alle auf diesen Posten scharf, doch nur die wenigsten verfügen über das nötige Geld und Ansehen, um reale Chancen zu haben. Aber was wäre so ein Wahlkampf nur ohne Betrug und Sabotage? So knalle ich meinem ersten Konkurrenten eine Torte mitten zwischen die Augen, und werfe eine Stinkbombe auf den zweiten, um sie vor der ganzen Stadt bloßzustellen.

Die Retourkutsche folgt keine zwei Stunden später in Form eines Säureanschlages. Und so gehen die Handgreiflichkeiten hin und her, wie im Kindergarten. So macht Politik richtig Spaß!

Weiter mit: Tagebuch Gilde 1400, Teil 4: Intrigen und Attentate! - Seite 2

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