Test Pokemon Soulsilver - Seite 2

In der gelben Edition konnte euch nur das Energiebündel Pikachu begleiten, nun können es alle Taschenmonster.In der gelben Edition konnte euch nur das Energiebündel Pikachu begleiten, nun können es alle Taschenmonster.

Der ewige Begleiter

Doch was wollt ihr mit den Pokémon, wenn sie nur in den Bällen hocken? Ihr könntet sie nur in den Kämpfen sehen, ansonsten versauern sie versteckt in dem winzigen Pokéball. Damit ist jetzt Schluss! Bei SoulSilber und HeartGold habt ihr die Möglichkeit, euer erstes Team-Pokémon zu eurem Begleiter zu machen. Es folgt euch auf Schritt und Tritt und interagiert mit der Umwelt, wenn ihr mit dem Monster per A-Taste sprecht.

Dabei werden die verschiedenen Pokémon-Typen sehr gut dargestellt. So ist das kleine Rattfratz winzig und fällt in der Umgebung kaum auf, wohingegen der große Steinkoloss Onix eure Spielfigur bei Weitem überragt und euch sogar aufgrund seiner Größe in verschiedene Gebäude nicht mehr folgen kann. Zwar nützt euch das für die Story oder das Aufleveln wenig, dennoch sieht ein Begleitpokémon an eurer Seite viel schicker aus. Das wussten wir schon seit der Gelben Edition, in der euch Pikachu Gesellschaft leistete. Wir freuen uns, dass die ständige Begleitung wieder eingeführt und nicht nur auf ein Pokémon reduziert wurde.

Mittags strahlt euch die Sonne auf'n Bauch, nachts wird es auch in der Pokémon-Welt düster.Mittags strahlt euch die Sonne auf'n Bauch, nachts wird es auch in der Pokémon-Welt düster.

Das Comeback eines Parks

Erinnert ihr euch noch an die Safari-Zone aus den ersten Editionen? Dort konntet ihr mit einem Pokémon mit limitierten Pokébällen in einem begrenzten Zeitraum auf die Jagd gehen. Diese Safari-Zone feiert nun ihr Comeback. Ihr findet sie aber nicht in Kanto, sondern in Johto. Da habt ihr aber nicht nur die Möglichkeit, Taschenmonster zu fangen, sondern auch den Park nach euren Vorlieben zu gestalten. Hinterlasst ihr ein paar Gegenstände, wie zum Beispiel Samen in der Safari-Zone, entsteht vielleicht nicht nur irgendwann ein Baum, sondern es werden auch bestimmte Pokémon angelockt. Doch für manche Monster müsst ihr wirklich viel Zeit aufbringen. Das Pokémon Kindwurm lässt locker 110 Tage auf sich warten und danach ist es noch eure Aufgabe zu erahnen, zu welcher Uhrzeit es kommt. Vielleicht morgens, wenn ihr eigentlich in der Schule, Uni oder auf Arbeit seid, oder eventuell nachts?

Wie auch die restlichen Pokémon kommt dieses Monster nur zu einer bestimmten Uhrzeit. Zwar ist die Einbindung der realen Zeit und der Wochentage eine tolle Idee, doch niemand hat rund um die Uhr Zeit, Pokémon zu spielen. So verpasst ihr des Öfteren wichtige Events, die nur an einem Wochentag und dann vielleicht auch noch in einem bestimmten Zeitraum stattfinden. Ärgerlich für alle, die jedes Monster fangen möchten.

Die gewonnenen, gefundenen und gekauften Items verstaut ihr allesamt in einer recht kleinen Tasche.Die gewonnenen, gefundenen und gekauften Items verstaut ihr allesamt in einer recht kleinen Tasche.

Minispiele als Kaufanreiz

Die Entwickler müssen euch natürlich weitere Neuerungen bieten, damit ein Kauf gerechtfertigt ist. Deswegen haben sie das Pokéthlon geschaffen. In dieser Art Arena finden Sportfeste statt, an denen drei eurer Team-Monster antreten dürfen. Sie nehmen dann an drei aufeinanderfolgenden Disziplinen teil und sammeln je nach Platzierung viele Punkte ein. Die könnt ihr nach dem Wettkampf in Items umwandeln.

In den Minispielen müsst ihr beispielsweise eine Schneeballschlacht meistern, im Hindernisparcours den Kontrahenten davonlaufen, Steinplatten zerschlagen oder auch Flaggen einsammeln. Gespielt wird dabei hauptsächlich mit dem Touchpen, den ihr im Spiel sonst fast nie benutzt. Leider ist die Steuerung in etlichen Minispielen viel zu hektisch ausgefallen und ihr müsst sehr oft krampfhaft rubbeln, wodurch der Spaß schnell verfliegt.

In der Wi-Fi Plaza könnt ihr gegen Freunde oder Fremde online antreten.In der Wi-Fi Plaza könnt ihr gegen Freunde oder Fremde online antreten.

Werdet der Online-Pokémon-Meister!

Fast jedes gute Spiel fährt heutzutage einen Mehrspielermodus auf. Auch die Pokémon-Reihe hat bis dato durchgehend einen geliefert. Die beiden neuen Editionen erweitern ihn sogar noch. Ihr könnt zwar immer noch per Infrarot gegen einen Freund kämpfen und tauschen, trotzdem ist der Mehrspielermodus online ein wenig besser. Denn hier könnt ihr über Nintendos Wi-Fi-Connection eure Kämpfe national auszutragen. Die Verbindung funktioniert einwandfrei und ihr findet fast rund um die Uhr etliche Spieler, die nur auf eure Herausforderung warten. Darüber hinaus könnt ihr mit den Fremden tauschen und Highscores vergleichen. Wenn ihr die Hautgeschichte also beendet habt, ist der Onlinemodus ein sehr guter Ort, um eure Zeit weiter mit den Taschenmonstern zu vertreiben.

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