Test AirRivals - Seite 2

Rakete abgefeuert!Rakete abgefeuert!

Luke, ich bin Dein Vater!

Durch die Missionen zieht sich stets eine Geschichte, dessen Lauf ihr selbst bestimmen könnt. Ab Level 11 müsst ihr euch nämlich für eine der beiden Nationen im Spiel entscheiden. Neben unterschiedlichen Auffassungen zu Kultur und Tradition führen diese beiden Mächte erbitterte Kämpfe bis zum letzten Mann. Damit dies aber auch klappt, braucht es Ruhe und Ordnung im Glied. Dafür sorgen in AirRivals die Fraktionen und Brigaden. In geeigneter Flugformation könnt ihr so mit eurer Bande losziehen, und durch Teamplay und Geschick eure Gegner alt aussehen lassen.

Im Spiel gibt es zusätzlich für jedes Thema einen eigenen Chat. Sei dies Handel, Krieg oder eine Frage zum Spiel. Nur an die Wäsche könnt ihr hier keinem gehen, was einem bei den knapp bekleideten Stewardessen nicht gerade leicht fällt.

Schächte sind bei dem Tempo keine Herausforderung.Schächte sind bei dem Tempo keine Herausforderung.

Das Gaspedal ist unten rechts, Du Penner!

Die Steuerung eures Gears ist Gameforge dabei wirklich gelungen. Unkompliziert mit Maus und W-A-S-D könnt ihr euren Gegnern im Sturzflug hinterherjagen und ihren Raketen mit einer geschickten Seitwärtsrolle ausweichen. Bei der Bewaffnung wird zwischen eurer Primär- und Sekundärwaffe unterschieden. Die primäre hat eine hohe Feuerrate, haut aber im Verhältnis zur Sekundärwaffe schwächer rein. Einmal einen Gegner anvisiert, zeigen euch Pfeile am Bildschirmrand, wo er sich gerade befindet. Dann müsst ihr euer Opfer ins Fadenkreuz bringen, schon kann die Party losgehen.

Richtig lahm ist dagegen das Tempo, das die Gears in AirRivals an den Tag bringen. Vor allem diejenigen, die auf starke Bewaffnung und Schutz setzen, müssen die Geschwindigkeit einer sterbenden Schnecke in Kauf nehmen. Per Leertaste kann man zwar ordentlich Schub geben, was aber bei den heutigen Benzinpreisen eine teure Angelegenheit ist.

Neulinge dürfen von Luftkriegen nur träumen.Neulinge dürfen von Luftkriegen nur träumen.

Nun wehr Dich doch mal

Für noch mehr Frust sorgen die immer wieder kehrenden Lags, die den eben anvisierten Gegner plötzlich zum Verfolger machen. Auch in einer Kurve oder bei der Durchquerung einer Höhle sind Lags ärgerlich, da es meist nicht bei einem kleinen Blechschaden bleibt. Gelegentlich kann es passieren, dass euch abgeschossene Gegner nicht angerechnet werden, ihr also noch weitere 15 Minuten und 800 Schuss an einer Titanmotte verballern dürft.

Für Langeweile sorgen die anfänglichen PvE-Kämpfe gegen Computergegner mit einem dicken Schild, aber null Geschicklichkeit. Auch stoßt ihr in den ersten paar Levels auf so gut wie keine Gegenwehr, sondern verbringt ermüdende 30 Minuten mit Abschießen von Gegnern, bei denen ihr nie wisst, ob sie nicht bereits tot sind.

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