Test Rune Factory Frontier: Bauernkrieger auf Monsterjagd

von Gerd Schüle (06. Juni 2010)

Gemüse gießen, Unkraut jäten, Erdbeerfelder anlegen, ein Haus reparieren und ausbauen, soziale Kontakte pflegen - all das sind Elemente der Harvest-Moon-Spiele. Viele sind begeistert von der Serie, alle anderen machen einen großen Bogen. Rune Factory Frontier will nun diese friedliche Bauernhofsimulation mit Actioneinlagen für einen größeren Spielerkreis zugänglich machen: Harvest Moon mit Waffen!

Wird das die Frau des Helden?Wird das die Frau des Helden?

Rune Factory Frontier, der neueste Teil der Rune Factory-Serie, erweitert das Harvest Moon-Universum um neue Elemente und ein Abenteuer. Wie bei Monster Hunter Tri dürft ihr Waffen zur Hand nehmen und euch auf die Jagd nach Monstern begeben. Das Ganze wurde zudem wie bei einem Action-Adventure in eine Story verpackt. Ein Mädchen rettet dem Helden des Spiels das Leben und verlässt ihn dann nach einiger Zeit. Natürlich macht ihr euch in der Rolle dieses Jungen auf die Suche nach ihr.

Dabei landet ihr in einem malerischen Dorf, das eure neue Heimat wird. Ihr erhaltet, wer hätte es gedacht, ein eigenes, kleines Häuschen, ein Stück Farmland und natürlich eine Menge freundlicher Nachbarn. Von nun an seid ihr ein Farmer, der seinen Boden bewirtschaftet und sich nach einiger Zeit immer wieder auf Monsterjagd begibt - im Grunde also ein ruhiges Leben auf dem Lande. Aber der Schein trügt, denn eine fliegende Steininsel voller heimtückischer Monster droht die Idylle für immer zu zerstören. Natürlich versucht ihr dem Dorf zu helfen, das Böse zu besiegen.

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Rune Factory Frontier

Diese Bohnenranke ist der Aufgang zur fliegenden Steininsel.Diese Bohnenranke ist der Aufgang zur fliegenden Steininsel.

Auf der Suche nach der Story

Soweit, so gut, das Ganze hat nur einen großen Haken. Rune Factory Frontier ist extrem unlinear. Ihr habt sogar mehr Freiheiten als bei einem GTA-Spiel. Das führt dazu, dass ihr machen könnt, was, wann und wie immer ihr wollt. Lediglich der Tagesablauf eures Helden begrenzt euer Handeln. Denn wie im echten Leben läuft die Uhr unaufhaltsam vorwärts. Dabei kostet euch eine Stunde im Spiel eine Minute eurer Zeit. Euer Junge hat dabei eine Zeit- oder Ausdauer-Anzeige. Sofern ihr euch nicht in einem Gebäude befindet, in dem die Zeit stehen bleibt, nimmt euer Ausdauer-Balken kontinuierlich ab, weshalb ihr ihn nie aus dem Blickfeld verlieren dürft. Um ihn wieder aufzuladen, müsst ihr euch schlafen legen.

Wenn ihr das verpasst, bricht euer Held zusammen und wacht im Krankenhaus wieder auf. Dieser strikte Tagesablauf ist die einzige Grenze, die euch das Spiel setzt. So gut sich das anhört, so anstrengend kann es sein. Denn dadurch lässt euch das Spiel stellenweise regelrecht im Regen stehen. Das führt dazu, dass ihr manches Mal absolut keine Ahnung habt, was ihr tun müsst um zum Beispiel die Story voranzutreiben oder wie und wo ihr euch besseres Handwerkszeug und andere Dinge beschaffen könnt. Manche bekommen deshalb eventuell nur einen Teil der Geschichte zu sehen und verpassen einiges, ohne es überhaupt zu merken, denn zu tun habt ihr immer genug.

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