Test Rune Factory Frontier - Seite 2

Farmarbeiten stehen immer noch im Mittelpunkt des Spiels.Farmarbeiten stehen immer noch im Mittelpunkt des Spiels.

Bauer sucht Frau

Das Landleben kann eine wahre Wohltat sein. Nach dem Aufstehen beginnt der Tag mit einem Frühstück aus der Selbstversorgung. Danach werden die Tiere umsorgt, Pflanzen gegossen, das Feld bestellt, geerntet und die Waren verkauft. Dabei spielen die Jahreszeiten eine wichtige Rolle. Wie in der Realität gibt es vier Jahreszeiten und nicht jede Pflanze wächst zu jeder Zeit. Aber bei der Farmarbeit gibt es etwas völlig Neues. Tiere könnt ihr nicht einfach so kaufen, sondern ihr müsst Monster zähmen. Dazu benützt ihr die Pflegebürste, mit der ihr sie gefügig machen könnt. Allerdings ist das kein einfaches Unterfangen, denn die Tiere bleiben dabei nicht ruhig stehen, um sich so mir nichts dir nicht zähmen zu lassen.

Gefügig gemachte Monster übernehmen dann aber den Zweck von Kühen und anderem Bauernhof-typischen Vieh und versorgen euch mit Wolle, Milch und anderen nützlichen Dingen. Ja, ihr könnt sie sogar als Mitarbeiter auf eurer Farm einsetzen, wenn ihr sie entsprechend trainiert, und einige davon mit in den Kampf in den Dungeons nehmen. Neben dem Getier kümmert ihr euch um das Werkzeug, kauft die notwendigen Dinge ein und, ganz wichtig, pflegt Beziehungen. Denn irgendwann soll euer virtueller Nachwuchs sich um eure Farm kümmern, und deshalb solltet ihr genügend Zeit investieren, eine geeignete Frau zu suchen und um sie zu werben, damit ihr sie heiraten könnt. Ja, zu tun gibt es wahrlich immer genug und langweilig wird es euch deshalb nie.

Welch ein Anwesen, davon träumt jeder Farmer.Welch ein Anwesen, davon träumt jeder Farmer.

Unverständlich

Allerdings wird dabei zu Beginn des Spieles ein Schwachpunkt sehr schnell deutlich: Auch hier lässt euch Rune Factory Frontier immer wieder im Stich. Woher bekomme ich die dringend benötigte Axt? Wo kaufe ich die Pflegebürste? Wie erhalte ich neues Saatgut? Wie bekomme ich Waffen? Wo geht die Story weiter? Was ist jetzt wichtig, was nicht? Viele Dinge werden einfach nicht erklärt. Ein umfangreiches spielerisches Tutorial gibt es unverständlicherweise nicht. Lediglich in eurem Haus findet ihr ein Regal mit Büchern, in denen ihr im Lauf des Spiels nach und nach die wichtigsten Erklärungen zum Spiel lesen könnt.

Außerdem lernt ihr die grundlegende Bedienung auch durch einen Blick ins Handbuch oder einfach durch ständiges Ausprobieren. Wie bei den Sims ist es dabei nützlich, sehr viel mit anderen Personen zu reden. Dadurch erfahrt ihr nicht nur wichtige Dinge, sondern pflegt gleichzeitig die wichtigen Beziehungen. Deshalb hat das zwar, wie bei den Sims-Spielen, in gewisser Weise auch seinen Reiz, wichtige Dinge können einem dabei aber trotzdem entgehen, ohne, dass ihr es merkt. Gerade wegen der gut versteckten Story ist das nicht immer von Vorteil.

Monsterjagd

Richtig Abwechslung in den Farmer-Alltag bringt natürlich die Monsterjagd. Die ist eng mit der Story verbunden und wird in Tempeln, Dungeons und anderen Orten vorangetrieben, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden, wenn ihr bestimmte Voraussetzungen erfüllt. In bester Actionadventure-Manier nehmt ihr dann eure Waffen in die Hand und wirbelt durch die einzelnen Räume, um gegen Monster wie Killerhäschen oder andere fantasievolle Wesen zu kämpfen, die durch Portale innerhalb der Levels immer wieder neu generiert werden.

Nur wenn ihr diese Portale vernichtet, kommen keine neuen Monster mehr und ihr könnt bei einem erneuten Besuch des Schauplatzes die Zeit nutzen, wertvolle Erze zu sammeln oder sogar auch dort Obst und Gemüse zu pflanzen. Der Vorteil dabei ist, dass diese Plätze vor Witterung und dem Jahresablauf geschützt sind. Jeder Dungeon hat ein eigenes Klima entsprechend einer Jahreszeit im Freien. In einer Höhle solltet ihr deshalb zum Beispiel nur Frühlingsgewächse säen, während in einem warmen Raum vor allem Sommergemüse gut wächst.

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