3D-Gaming: Vorteile, Nachteile, Kosten

(Special)

von Redaktioneller Mitarbeiter (10. Mai 2010)

Herrje, ist das langweilig! Einfach nur langweilig! Das Spielen ist heutzutage viel zu öde, unspektakulär und langweilig. Einfach vor den Fernseher hocken und das Gamepad in die Hand nehmen - langweilig! Aber hey, da kommt gerade eine Technologie ganz groß in Mode: 3D! Was braucht ihr dafür, welche 3D-Brillen gibt es und welche Spiele unterstützen diese neue Art des Spielens - wir klären euch auf. Und zwar so richtig!

Die 3D-Technik ist total im kommen. Da ist ein Aufklärungsreport in spieletipps-Manier natürlich genau das richtige für euch. Wir verraten euch, welche 3D-Techniken es gibt - denn sowohl für den heimischen Computer als auch für den wohligen Fernseher bekommt ihr unterschiedliche Hardware, die auch in der Qualität schwankt. Während die 3D-Vision von Nvidia über 350 Spiele unterstützt und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für den PC anbietet, leiden die Fernseher und Konsolen unter starken technischen Problemen und einem hohen Kostenaufwand. Doch das kann sich sehr schnell ändern - die ersten DVD-Spieler waren ja auch immens teuer...

Das komplette 3D-Vision-Paket von Nvidia.Das komplette 3D-Vision-Paket von Nvidia.

3D-Vision von NVIDIA für den PC

Die bisher einzige 3D-Technologie für den PC stammt von Nvidia: Die 3D-Vision. Mit einem 120-Hertz-Monitor, einer 3D-Brille und einer kombatiblen Grafikkarte könnt ihr über 350 Spiele in einer atemberaubenden neuen 3D-Optik erleben.

Ihr benötigt jedoch eine Menge Hardware, um in den Genuss dieser neuen Technik zu kommen. Nvidia bietet zwar schon ein Paket mit der nötigen 3D-Brille an, doch diese exklusive Technik unterstützt natürlich auch nur exklusive Geräte. Die an eine Sonnenbrille angelehnte 3D-Brille kostet rund 130 Euro. Zusätzlich benötigt ihr eine kombatible Geforce-Grafikkarte; die Modelle liegen im Preis sehr weit auseinander. Hier bestimmt eure gewünschte Leistung der Grafikkarte den Preis. Auf eurem Rechner muss als Betriebssystem Windows Vista oder 7 laufen, XP wird nicht unterstützt. Zudem ist nicht jeder Monitor kompatibel. Nvidia empfhielt den Samsung Syncmaster, der knapp 300 Euro kostet und 22 Zoll groß ist. Wenn es etwas größer sein sollte, wäre der Acer GD245HQ ratsam, der mit 24 Zoll ein wenig umfangreicher ausfällt und ebenfalls mit der 3D-Technik von Nvidia kompatibel ist.

Der Samsung Syncmaster.Der Samsung Syncmaster.

Welche Monitore werden unterstützt?

Beide Monitore sind auch abseits ihrer 3D-Kombatiblität leistungsstark. Eine wirklich große Auswahl habt ihr momentan noch nicht, da 3D-Monitore auf dem aktuellen Markt noch Exoten sind - eine vergleichbare Technik von Nvidia gibt es bisher für Computer noch nicht.

Hier eine Auflistung aller Monitore, die ihr für 3D-Vision nutzen könnt:

  • Samsung SyncMaster 2233RZ 120 Hz LCD-Bildschirm
  • ViewSonic FuHzion VX2265wm 120 Hz LCD-Bildschirm
  • ViewSonic FuHzion VX2268wm 120 Hz LCD-Bildschirm
  • analoge CRT-Bildschirme ab 100 Hz
  • ACER GD245HQ 120 Hz LCD-Bildschirm
  • ACER GD235HZ 120 Hz LCD-Bildschirm
  • Alienware OptX AW2310 120 Hz LCD-Bildschirm

Batman Arkham Asylum in 3D erleben!Batman Arkham Asylum in 3D erleben!

Riesen-Spieleangebot

Der wohl größte Vorteil dieser Technologie ist die enorme Anzahl von PC-Spielen, die sie unterstützt. Über 350 Spiele sind dabei, darunter natürlich auch zahlreiche neue Spiele. Unter anderem könnt ihr folgende Titel in 3D erleben:

Eine komplette Liste findet ihr hier.

Auf Dauer stören Texteinblendungen den 3D-Effekt.Auf Dauer stören Texteinblendungen den 3D-Effekt.

Unterschiedliche Effekte

Die Installation geht zügig von der Hand: Treiber installieren, Infrarot-Empfänger anschließen, Brille einschalten und den weiteren Anweisungen des Einrichtungs-Assistenten folgen. Ein großes Problem der Hardware liegt jedoch in der Technik: Die Grafikleistung geht derart in den Keller, dass ein flüssiges Spielen kaum mehr möglich ist - wenn ihr die Grafikdetails herunterschraubt, ist das natürlich kein Problem, doch darunter leidet auch der 3D-Effekt. Auch der eigentlichte Effekt ist von Titel zu Titel extrem unterschiedlich: Während wir in Batman - Arkham Asylum oder Left 4 Dead schlicht beeindruckt sind, kippt das Spielerlebnis in Fallout 3 in Ernüchterung um, da hier die vielen Texteinblendungen auf Dauer nerven.

Viele Spieler tun sich auch mit der Brille selber schwer. Gerade Brillenträger sollten vorsichtig sein und am besten vor dem Kauf die nicht gerade kleine 3D-Brille über die normale Brille aufsetzen. Zudem wird das hohe Gewicht kritisiert, das gerade bei längerem Zocken negativ auffällt.

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