Test Der Schuh des Manitu

von Gerd Schüle (20. Oktober 2001)

In letzter Zeit kommt es öfter vor, dass zu erfolgreichen Filmen Computerspiele auf den Markt geworfen werden. Das jüngste Beispiel ist ein Spiel zu dem Überraschungshit "Der Schuh des Manitu:" Soft Enterprises" hat innerhalb kürzerster Zeit ein Spiel zu dem Kinoklamauk entworfen und in unserem Test erfahrt ihr, was dabei herausgekommen ist.

Das erste LevelDas erste Level

Seil ab!

Hilfe, meine Freunde stehen am Marterpfahl, genau das ist das Problem, das man in dem neu erschienenen PC-Spiel "Der Schuh des Manitu" lösen muss. Dazu schlüpft man wahlweise in die Rolle von Abahachi oder seinem Blutsbruder, dem Ranger. Mit dem regelmäßigen Hämmern auf die Pfeil-nach-unten-Taste entfernt man das Seil, damit die Freunde befreit werden. Gegner, die einen daran hindern wollen, beschießt man mit der Pfeil-nach-oben-Taste und seitlich bewegt man sich mit den restlichen Pfeiltasten. Von Level zu Level tauchen mehr Gegner auf und die Zeit wird knapper. Ab und zu wechseln auch die Hintergrundbilder und mit im Laufe des Spieles wächst auch die Anzahl der Marterpfähle. Die erreichte Punktzahl wird in einer Highscore-Liste eingetragen und auf Wunsch kann man seine Rekordergebnisse auch im Internet in einer so genannten Weltranglisten-Funktion eintragen lassen. Zudem enthält die CD-Rom noch den Film-Trailer und einen einzigen Bildschirmschoner.

Ein neuer HintergrundEin neuer Hintergrund

Wie alt ist das Spiel?

Keine Frage, vor zehn Jahren wäre das Spiel eine grafische Sensation gewesen, heute fragt man sich wirklich nur noch, ob es so etwas tatsächlich noch gibt. Geschmeichelt ausgedrückt, so einfach wie das Spiel ist, so einfach ist die Grafik. Immerhin erkennt man noch die Helden und merkt ohne Zweifel, dass es sich hier um einen Western drehen muss. Die Hintergrundmusik geht in Ordnung und ansonsten passt sich der Sound ebenfalls der Einfachheit des Spieles an. Wirklich genial einfach ist auch die Steuerung des Spiels, die sich wie bereits erwähnt auf die vier Pfeiltasten beschränkt. Auch Anfänger kommen hier ohne Handbuch sofort zurecht, obwohl das Durchlesen desselbigen höchstens 5 Minuten in Anspruch nimmt.

Meinung von Gerd Schüle

Wenn man bei diesem Spiel etwas positiv hervorheben will, ist das der Preis von gerade mal 20.- DM, bekommen Fans des Films zusätzliches Material geboten. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand anderes zu solch einem Spiel greifen wird. Für hartgesottene Filmfans hat das Spiel aber etwas kultiges an sich und einfach ist es noch dazu, aber alle anderen sind selbst beim Orginal "Moorhuhn" besser aufgehoben.

10

meint:

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