Vorschau Fallout - New Vegas - Seite 2

Eine freie Auswahl.Eine freie Auswahl.

Keine Veränderung

Nachdem unser Charakter also erstellt ist und wir erneut den kreativen Output von Obsidian genießen, geht es hinaus in die weite Welt. In die Welt, die so anders ist. In die Welt der amerikanischen Westküste - na, zumindest fast. Es geht nach Nevada, das nur bedingt von den Atombomben getroffen wurde. Daher begrüßt uns die Sonne mit einer üppigen Vegetation - Pflanzen, Gras und Tiere, so weit das Auge reicht. Zugegeben, das ist etwas übertrieben, aber mit der tristen und grauen Umgebung aus Fallout 3 kann man das hier nicht mal im Ansatz vergleichen. Und das ist auch gut so, denn damit lehnt sich Obsidian mehr und mehr an den alten Teilen an, die ebenso an der Westküste gespielt haben.

Die ersten Quests sind rein optionale Tutorial-Quests, die euch das umfangreiche Kampfsystem näherbringen sollen. Allerdings werden Fallout-Veteranen keine Probleme haben, sich in diesem Spiel zurechtzufinden, denn, grob gesagt, handelt es sich hier um ein Fallout 3.5 im neuen Setting - das ist nicht unbedingt schlimm, aber Fans der Reihe werden sich sofort heimisch fühlen. Das Interface sieht haargenau so aus wie im dritten Teil, durch den Pip-Boy, den wir von Mitchell bekommen, bleibt auch der Rest so ziemlich gleich. Die Welt von New Vegas mag anders wirken und aussehen, aber von der Spielmechanik wurde hier nichts verändert.

Ein cooles Feature für den Einstieg.Ein cooles Feature für den Einstieg.

Miese Geckos!

Eine kleine Überraschung erwartet uns in der ersten Quest: Geckos! Diese gemeinen Viecher haben uns schon in Fallout 2 das Leben schwer gemacht. Da gibt es gleich geballte Rache in Form einer Schrotflinte - das ist für jeden Tod, den wir anno 1998 durch euch gestorben sind, ihr Drecksviecher! Nach gestillter Rache und zurück in Goodspring, fällt auf: Howdy, Cowboy! Wenn wir so begrüßt werden und das kleine Örtchen näher betrachten, wird sofort deutlich, dass wir uns nicht in einer Großstadt aufhalten - hier wurde die Mentalität und Lebenskultur von Nevada gut eingefangen.

Weitere Quests zeigen uns nun auch die neuen optionalen Antwortmöglichkeiten, die nur mit einer bestimmten Fähigkeit freigeschaltet werden. Beispiel: Wir brauchen Hilfe bei einer Quest und müssen etwas in die Luft jagen. Nun sprechen wir einige NPCs darauf an, doch keiner will uns helfend zur Seite stehen, da wir augenscheinlich keine Ahnung von Sprengstoff haben. Wenn wir aber nun die entsprechende Fähigkeit gesteigert haben, merkt der ein oder andere NPC dies und wir können aus weiteren Gesprächsoptionen wählen. Anderes Beispiel: Ihr wollt still und heimlich ein bestimmtes Ziel ausschalten, allerdings ist euer Schleich-Vermögen ungenügend, sodass ihr erneut keine Hilfe bekommt. Das Gute: Ihr könnt zu den Charakteren zurückkehren, wenn eure Fähigkeit entsprechend erhöht wurde und ihr die Quest mit entsprechender Hilfe abschließen wollt.

Unser bester Freund!Unser bester Freund!

Ein bisschen Butter

An dem VAT-Kampfsystem wurde so gut wie nichts verändert. Ihr könnt weiterhin den Kampf pausieren und einzelne Körperteile unter Beschuss nehmen. Wahlweise ballert ihr einfach in Echtzeit auf die Geckos und Mutanten - ein Kampf kann dadurch also weiterhin taktisch wie auch actionreich ablaufen. Damit alteingessene Fans beim völlig unveränderten Kampfsystem nicht nur gähnen, haben die Entwickler zahlreiche neue Waffen eingebaut, die richtig cool sind.

Da gibt es zum einen das Granaten-Maschinengewehr, das in einem irren Tempo kleine Granaten abfeuert. Für brachialen Schaden sorgen auch jede Menge unterschiedliche Schrotflinten, die die Mutanten förmlich wegpusten. Die Single-Shotgun zum Beispiel muss nach jedem Schuss nachgeladen werden, während eine andere Schrotflinte im flinken Tempo eine Ladung nach der anderen verballert. Oder aber wir nutzen das All-American-Sniper-Rifle - ein typisch amerikanisches Scharfschützengewehr. Im Nahkampf geht es mit einem Golfschläger recht knochenbrechend zur Sache. Alles in allem waren die neuen Waffen, die wir gesehen haben, wirklich cool und haben den Kämpfen ein anderes Feeling gegeben - alte und rostige Schrotflinten passen in dieses Nevada-Feeling wie die Butter aufs Butterbrot.

Das Granaten-Maschinengewehr. Zauberhaft.Das Granaten-Maschinengewehr. Zauberhaft.

Nerd-Waffen

Ein neues Feature erwartet uns auch im Zusammenhang mit den neuen Waffen: Ihr könnt so gut wie jede Wumme modifizieren. Ihr findet in bestimmten Lagern oder bei Mutanten zahlreiche Modifikationen, die ihr an bestimmte Waffe anbringen könnt. So kann eine ganz normale Pistole schnell zu einer geballten Durchschlagskanone mit größerem Magazin und Zielfernrohr werden - das ermöglicht nicht nur taktisch ausgeklügelte Waffe-Upgrades, das ist auch einfach unheimlich motivierend. Durch das Zielfernrohr ist es dann natürlich auch möglich, richtig zu zielen. Sprich, man merkt es, wenn eine Waffe modifiziert wurde - sowohl spielerisch als auch äußerlich.

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