Vorschau Hunted: Koop-Schnetzler von Brian Fargo (Baldur's Gate)

von Redaktioneller Mitarbeiter (04. Mai 2010)

Obwohl gerade die Spieleindustrie Innovationen dringend nötig hat, gibt es da dennoch einige Entwickler, die auf diese Aussage nichts geben. Wäre ja auch reichlich blöd, wenn plötzlich jedes Studio ein bahnbrechendes Projekt in der Entwicklung hat - die meisten Innovationen sind ja eh für die Tonne. Branchen-Urgestein und kreativer Kopf Brian Fargo ist wieder da und hat mit Hunted - Die Schmiede der Finsternis einen echten innovationslosen Schnetzler am Start. Gut oder schlecht?

Geschütze sind böse.Geschütze sind böse.

Natürlich gut, denn wenn Brian Fargo etwas anfässt, wollen wir es unbedingt haben. Schließlich hat er mit Interplay zahlreiche Erfolge einfahren können. Er war unter anderem für Demon's Forge und The Bard's Tale verantwortlich. Wenn dann noch Interplay-Veteran Matthew Findley hinzukommt, können wir schon jetzt sagen, dass es dem neugegründeten Studio inXile Entertainment an nichts fehlen wird.

Schließlich ist ihr neuster Titel Hunted ein noch nie dargewesenes Projekt: Hier wird die Spielmechanik von Gears of War in ein dunkles Fantasy-Setting importiert und zu einem modernen Dungeon-Crawler gemacht. Neuartige Features sind hier keine zu erwarten, aber jede Menge Spaß - Koop-Modus sei dank. Gears of War im Fantasy-Szenario mit Koop-Elementen? Na Holla die Waldfee, das muss was werden!

Sind sie nicht süß?Sind sie nicht süß?

Netter Popo

"Hunted ist mehr als ein gewöhnliches Gears of War", verrät uns Studio-Präsident Matthew Findley in Paris bei der Anspiel-Session. Das ist in den ersten Minuten aber kaum zu merken: es sieht aus wie Gears of War, es spielt sich wie Gears of War, es fühlt sich so an wie Gears of War. Und genau das ist auch beabsichtigt, denn die Entwickler zielen genau darauf ab. Wir sollen uns sofort an das Gameplay gewöhnen, uns schnell zurecht finden und die Steuerung flott erlernen. Da ist natürlich eine bekannte Spielmechanik von Vorteil, wenn sie, so scheint es zunächst, eins zu eins übernommen wurde. Allerdings handelt es sich hier um keinen reinrassigen Klon, schließlich sind die Koop-Elemente sehr vielversprechend und geben dem Spiel eine taktische Note.

Ihr steuert in Hunted nur zwei spielbare Charaktere. Das ist zwar nicht viel, aber... na ja, nichts aber. Natürlich sind die beiden "Helden" recht unterschiedlich und bieten verschiedene Spielweisen, allerdings ist es dennoch sehr schade, dass wir nicht rollenspieltypisch einen selbstgebastelten Charakter durch das dunkle Setting steuern können. Nun müssen wir eben mit der heißen Bogenschützin Elara und dem Conan-Abklatsch Caddoc liebäugeln. Gut, wir liebäugeln eher mit Elara, deren Körper unterhalb der Gürtellinie fast komplett zu sehen ist. Da werden die riesigen Muskelarme von Caddoc glatt zur Nebensache - die haben wir ja auch schon selber, in dieser komischen Simulation da, die sich Real Life schimpft.

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