Vorschau Lego Harry Potter - Seite 2

Ist er nicht süß?Ist er nicht süß?

Ein Brief, sie zu knechten...

Weiter geht es mit den ersten verrückten Momenten in Harrys Leben und dem Drang, endlich auch ein Zauberer zu werden. Wir alle kennen doch die legendäre Szene im ersten Film (wir beziehen uns jetzt einfach mal auf die Filme), als die unzähligen Eulen ankommen und ein Brief nach dem anderen in Harrys Haus "werfen". In typischer Lego-Tradition nimmt das im Spiel ein recht verrücktes und lustiges Ausmaß an: Aus jeder kleinsten Öffnung fliegen die Briefe, selbst aus dem Toaster kommt mehr und mehr Papier und sorgen für ein heilloses Chaos.

Und dann geht es auch schon weiter in das abgelegene Haus, wo sich die Familie zurückzuziehen versucht. Harry darf ja bekanntlich nicht auf die Zauber-Schule. Aber das lässt Hagrid nicht mit sich machen und stattet ihnen einen Besuch ab. Nachdem wir die ersten Jahre in Harrys Leben also in Schnelldurchlauf erleben, geht es dann auch endlich spielerisch los - in der Winkelgasse.

Ha! Was macht denn unser Chefredakteur da?Ha! Was macht denn unser Chefredakteur da?

Lass es schweben, Hagrid!

Hier erwartet euch nicht nur in Form der Winkelgasse Altbekanntes, auch Kenner der Lego-Spiele werden sich sofort zurechtfinden. Die Steuerung ist simpel und einfach, es spielt sich wie fast jedes andere Bauklotz-Abenteuer. Allerdings merken wir sofort, dass die Entwickler von Traveller's Tale mehr auf Geschicklichkeit statt Action gesetzt haben. Diese Veränderung zeichnete sich immer mehr ab und nun erkennen wir hier einen klaren Fokus auf Hüpf- und Rätsel-Einlagen.

Wie gewohnt hüpft und lauft ihr durch die Levels und zerlegt die komplette Umgebung, um sie dann per simplen Knopfdruck wieder zusammenzubauen. Doch zu Beginn kann Harry von all dem noch nicht viel, zumindest zaubern kann er noch nicht. Er ist eben erst in der Winkelgasse angekommen, da dürfte es klar sein, dass er noch ziemlich feucht hinter den Ohren ist. Da wir aber meist zusammen mit mehreren Charakteren durch die Bauklotz-Spielwelt laufen, können wir stets zwischen den Charakteren wechseln. In der Winkelgasse nutzen wir Hagrid, um ein paar Zauber einsetzen, damit Harry einen Trank brauen kann. So werden auch kooperative Elemente genutzt: Während Hagrid einen Tisch schweben lässt, hüpft Harry vorher darauf, um auf eine höhergelegene Ebene Legosteine zusammeln. Bisher hat die Intelligenz der Zauber-Freunde nichts zu meckern geliefert, aber wirklich cool wird es eh erst, wenn wir mit einem Kumpel im Split-Screen-Modus diese Koop-Features genießen können.

Harry Potter und die Truppe der Blöden.Harry Potter und die Truppe der Blöden.

Löblich!

Im Laufe des Spiels lernt Harry immer mehr und mehr Zaubersprüche - aber bis es erstmal soweit ist, braucht er die Hilfe von Hagrid. Um zum Beispiel in die Goblin-Bank zu kommen, müssen die beiden zusammen arbeiten: Verschiedene Zutaten sind in der Winkelgasse versteckt, die Hagrid nur mit seinem Zauberstab bekommen kann. Die gibt er dann weiter an Harry, der mit seinen nicht vorhandenen Alchemie-Kenntnissen einen Trank braut, der eine Absperrung in die Luft fliegen lässt. In der Bank angekommen, können wir mit Hagrid kleine Lampen zusammenbauen und so viele bunte Smarties... äh, Steine sammeln.

Auch die weiteren Zwischensequenzen zeigen ganz deutlich den verrückten Humor der Lego-Spiele. Hagrid versucht, die Aufmerksamkeit eines Goblins auf sich zu lenken, während im Hintergrund unbemerkt ein maskierter Mann die Bank ausrauben will. Herrlich! Das dabei aber nie das Potter-Universum zu sehr auf den Arm genommen wird, ist sehr löblich.

Wer sich mit Harry anlegt, bekommt es mit Hagrid zu tun! Oder anders herum?Wer sich mit Harry anlegt, bekommt es mit Hagrid zu tun! Oder anders herum?

Wirklich für Kinder?

Während der Präsentation im hauseigenen Kino von Warner Bros. und der Anspiel-Session haben wir die ganze Zeit diesen liebenswerten und grandiosen Charme gespürt, der die Lego-Spiele auszeichnet. Bezeichnend dafür ist ja der verrückte Humor, der auch hier ein amüsantes Ausmaß annimmt. Das ist nicht nur in den vielen, vielen Zwischensequenzen zu erkennen, es ist auch einfach herrlich blödsinnig, wenn wir auf Knopfdruck winken können und man uns ebenso fröhlich zuwinkt. Wenn Hogwarts selber eine fressende Couch parat hat, die wir per Zauber ein Kind fressen lassen können, geht das Schmunzeln weiter. Pädagogisch wertvoll: Wir werden dafür belohnt, wenn wir den ausgespuckten Schüler vom Sofa wieder "retten". So gehört sich das für ein "Kinder-Spiel".

Und genau das ist LEGO Harry Potter auch nur bedingt. Natürlich erwartet uns hier kein schwarzer Humor, es bleibt immer in einem kinderfreundlichen und lustigen Rahmen, aber spielerisch wird es teilweise richtig knackig. Zwar verriet uns Associate Producer Vince Grogan, dass auch Kinder das Spiel intern getestet und Feedback abgegeben haben, aber wenn wir mehr oder weniger erwachsene Journalisten an diversen Stellen scheitern - wie wird das erst mit Kindern sein?

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