Ikariam: Strategie vom Feinsten - gratis! - Seite 2

(Special)

Das Lagerhaus macht eure Rohstoffe diebstahlsicher.Das Lagerhaus macht eure Rohstoffe diebstahlsicher.

Aufbau-Wahnsinn

Es scheint jedoch nur so. Natürlich bietet Ikariam unendlich viele Möglichkeiten und kann dahingehend einem normalen Aufbau-Spiel locker das Wasser reichen, aber je länger man sich mit der Materie auseinandersetzt, desto besser versteht man all das auch. Klingt logisch, natürlich. Nach dem Tutorial scheint es wirklich so, dass ihr nicht mehr wüsstet, was ihr tut, aber dieses Gefühl legt sich nach einigen Stunden wieder und ihr seid mittendrin im Aufbau-Wahnsinn.

Dieser Wahnsinn beginnt natürlich mit der Rohstoff-Gewinnung. Ikariam spielt übrigens in der Antike, sodass ihr auf Holz oder Marmor angewiesen seid. Ihr bekommt diese wichtigen Güter aber nicht in irgendwelchen Gebäuden, die ihr in eurer Stadt errichtet habt - ihr müsst euch die Rohstoff-Quellen mit den anderen Spielern auf der Insel teilen. Ihr müsst jedoch nicht darum kämpfen oder ähnliches. Es bleibt zunächst alles recht friedlich. Es geht sogar soweit, dass ihr spenden könnt, um zum Beispiel die Stufe des gemeinsamen Sägewerks zu erhöhen - so könntet ihr dann mehr Arbeiter hinschicken. Ihr könnt frei auswählen, wie viele Bewohner eurer Stadt arbeiten gehen. Während das zunächst kleine Dorf noch sehr wenige Einwohner hat, nimmt ihre Zahl natürlich im Laufe der Zeit immer mehr zu.

Auch zu Wasser müsst ihr euch in der Schlacht beweisen.Auch zu Wasser müsst ihr euch in der Schlacht beweisen.

Stufe um Stufe

Logisch: je mehr Arbeiter ihr ins Sägewerk schickt, desto mehr Holz bekommt ihr. Das ganze wird dann pro Stunde ausgerechnet: Lasst ihr beispielsweise 80 Männer Holz hacken, bekommt ihr pro Stunde rund 80 Einheiten Holz. Allerdings kostet jeder arbeitende Mann auch etwas - er muss ja leider bezahlt werden. Nun heißt es also: Je mehr Arbeiter ackern und schuften, desto mehr Gold müsst ihr für sie bezahlen. Jetzt heißt es wirtschaftlich denken, da ihr zwar viele Einwohner arbeiten schicken könnt, ihr somit aber nicht viel Gold verdient.

Es kommen jedoch noch weitere Rohstoffe hinzu, die von euren Arbeitern beschafft werden müssen. In der Schwefelgrube muss auch geschuftet werden und auch hier gilt das bekannte Prinzip: je mehr Arbeiter, desto mehr Lohn. Zeitweise ist es klug, dass ihr euch abstimmt und weniger Männer in die Schwefelgrube schickt, um einen Fokus auf das Sägewerk zu legen. Dabei bestimmt die Stufe eures Rathauses, wie viele Einwohner eure Stadt beherbergen kann.

Aller Anfang ist bescheiden...Aller Anfang ist bescheiden...

Alternative

Die meisten Gebäude können in einem Stufensystem erweitert werden. Das ist gerade bei dem Rathaus wichtig, denn das ist euer Hauptgebäude und bestimmt, inwieweit ihr weitere Bauwerke errichten könnt. Ihr braucht ja nicht nur starke Kerle für den Abbau von Rohstoffen, in der gefährlichen Welt von Ikariam ist es auch ganz schlau, sich eine Armee zusammenzustellen. In der stadteigenen Kaserne könnt ihr verschiedenste Truppen ausbilden, die ihr später im Kampf auch dringend benötigt.

Hier hängt die Auswahl der Truppen erneut von der Stufe des Gebäudes ab. Während zu Beginn nur Speerträger zur Ausbildung bereitstehen, wird es von Stufe zu Stufe umfangreicher. Da erwarten uns Steinschleuderer, Schwertkämpfer, Bogen- und Schwefelbüchsen-Schützen - jeder von ihnen hat Vor- und Nachteile und eine bestimmte Anzahl an Lebenspunkten. Während der Speerträger zum Beispiel unsere Standard-Einheit ist und wenig aushält, sind die schwer gepanzerten Hopliten schnell eine willkommene Alternative.

Auch erfinden könnt ihr. Wie cool.Auch erfinden könnt ihr. Wie cool.

Riesige Armee

Obwohl wir die Kämpfe nicht wirklich aktiv steuern können, liegt es dennoch an unserer Strategie, ob wir siegreich aus der Schlacht treten oder eben nicht. Denn, wie schon gesagt, haben alle Einheiten auch ihre Nachteile. Oder aber die Feinde sind zu mächtig für uns. Auf jeder Insel befindet sich ein Barbarendorf, das wir zu jeder Zeit angreifen können. Haben wir das Dorf siegreich geplündert, steigt danach jedoch die Stufe des Dorfes wieder, sodass uns immer mehr und mehr angriffslustige Feinde erwarten. Irgendwann reicht es daher nicht mehr aus, mit simplen Angriffs-Einheiten in den Krieg zu ziehen. So kann der Arzt in der Schlacht unsere Krieger heilen, während der Koch nach einem Kampf die Truppen mit Wein und Essen versorgt, um die Moral wiederherzustellen.

Ebenso sind auch Rammböcke und Katapulte notwendig, um die gegnerischen Verteidigungsanlagen dem Erdboden gleich zu machen. Wichtig ist zudem auch, dass ihr immer ein Handelsschiff mit in die Schlacht schickt, damit eure Soldaten transportiert und die erbeuteten Waren in eure Stadt gebracht werden können. Im Laufe der Zeit entwickelt sich also eine riesige Armee, die ihr mit einer taktisch klugen Vorgehensweise in den rundenbasierten Kampf schicken müsst.

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