Vorschau Starcraft 2 - Seite 2

Die vier Räume der Hyperion - wie hier die Kantine - sind interaktiv.Die vier Räume der Hyperion - wie hier die Kantine - sind interaktiv.

Interaktives Hauptmenü

Nach einigen kleinen Scharmützeln, in denen sich euer Held wieder Respekt unter den Terranern verschafft, landen wir in Raynors Raumschiff Hyperion. Es besteht aus mehreren Räumen und dient als Spielmenü der Kampagne. Ihr könnt euch allerdings nicht frei bewegen, sondern klickt wie in einem klassischen Adventure verschiedene Hotspots an. Neben vielen Informationen über die Welt von Starcraft 2 verbergen sich auch kleine Gags in den animierten Räumen. Da zockt ihr beispielsweise an einem Arcade-Automaten, bedient die Jukebox und aktiviert verschiedene Songs oder begutachtet die Trophäen abgeschossener Zergs.

Vier Bereiche stehen in der Hyperion zur Auswahl: Im Labor erforscht ihr Technologien und studiert Angriffsmuster eurer Feinde, in der Waffenkammer erwerbt ihr Upgrades und begutachtet eure Spezialtruppen, während ihr in der Bar Söldner auf eure Gehaltsliste setzt. Das ist jedoch nicht zu empfehlen, denn die Berufssoldaten kosten ein Heidengeld, benötigen ein spezielles Gebäude im Kampf und sind nicht sonderlich stärker als eure gewöhnlichen Einheiten. Auf der Brücke schließlich steht euch der Kapitän Mat Horner Rede und Antwort. Zudem aktiviert ihr hier die Sternenkarte, über die ihr Missionen anwählt.

Zu euren Truppen spuckt das Spiel viele Infos aus.Zu euren Truppen spuckt das Spiel viele Infos aus.

Es bleibt klassisch, sprich linear

Starcraft 2 setzt auf eine lineare Kampagne mit 29 Missionen, worunter aber auch optionale Aufträge warten, die ihr jederzeit spielen könnt - sie verfallen also nicht ab einem bestimmten Story-Wendepunkt. Die Bonusmissionen zahlen sich wortwörtlich aus, denn ihr verdient ordentlich Geld, das ihr wiederum in Upgrades investiert. So steigert ihr beispielsweise die Abwehrkraft der Marines mit Metallschilden, stärkt ihre Panzerung oder erhöht mit Stimpacks ihre Feuerkraft.

Zudem belohnt euch das Spiel mit jeweils einer neuen Einheit für das Absolvieren eines Auftrags. Das ist gut für Anfänger, denn so werdet ihr nicht gleich mit einer Unmenge an Einheiten erschlagen. Zumal die Strategie-Reihe dafür bekannt ist, "nutzlose" Einheiten dem Rotstift zu opfern. Allen Starcraft-Frischlingen sei daher dringend die Solo-Kampagne ans Herz gelegt, bevor sie sich den Pro-Gamern im Multiplayer aussetzen. Immerhin seid ihr dann mit den Taktiken der Terraner vertraut.

In den ersten Missionen sind die Gefechte klein gehalten - epische Schlachten folgen später.In den ersten Missionen sind die Gefechte klein gehalten - epische Schlachten folgen später.

Bonusaufträge

Ein solcher Bonusauftrag wartet auf der Dschungelwelt Bel'Shir auf uns, wo wir sieben Quellen Terrazin-Gas mit Arbeitern anzapfen sollen. Allerdings sind die Vorkommen von den Protoss bewacht. Zu allem Überfluss beginnen die Außerirdischen damit, die Quellen zu versiegeln. Die Mission setzt uns also ein geschicktes Zeitlimit vor. Da wir vor jeder Mission aus vier Schwierigkeitsgraden wählen, sollte der Auftrag von jedem Spieler zu schaffen sein. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mächtigere Einheiten der Protoss ziehen ins Gefecht. An der grundsätzlichen Taktik ändert sich nichts, die Gegner werden nicht schlauer.

Neben unserem Ernteauftrag sammeln wir noch drei Protoss-Artefakte ein. Mit diesen Nebenzielen, die ihr auf jeder Missionskarte erfüllt, verdienen ihr euch Forschungspunkte. Damit aktiviert ihr in einem zweigeteilten Stammbaum neue Upgrades wie erhöhte Lebensenergie oder ausgebaute Bunker. Doch Vorsicht: Ihr werdet im Verlauf der Kampagne nicht alle Upgrades kaufen können. Überlegt euch eure Investition also gut!

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