Test RDR - Seite 3

Heutzutage werden Züge immer noch überfallen. Durch die überteuerten Bahntickets!Heutzutage werden Züge immer noch überfallen. Durch die überteuerten Bahntickets!

Reiten, für immer reiten

Dabei sorgt die Engine für eine richtig harte Trefferabfrage. Ihr knallt mit einer Schrotflinte Gesetzlose vom Pferd, schießt sie von Dächern oder knockt sie mit einer harten Rechten aus. Auch die restlichen Animationen sind auf einem hohen Niveau und scheinen selbst das hausinterne GTA IV technisch zu übertrumpfen. Die gesamte Grafik, die prächtigen Lichteffekte, es scheint alles um Welten schöner zu sein als Liberty City oder dem dem Paris im Zweiten Weltkrieg. Es ist einfach wunderschön, im Rücken verschneite Berge zu haben und auf der Jagd zu sein, um einige Stunden später in der glühenden Sonne einen prächtigen Sonnenuntergang zu genießen. Für ein Open-World-Spiel ist das beachtlich, auch wenn die Areale in Red Dead etwas kleiner sind als in GTA IV. Dennoch: Die vielen Details der Charaktere, die fast immer scharfen Texturen und die enorme Weitsicht sind beeindruckend. Leider sind trotzdem ein paar Clippingfehler zu erkennen und die PS3 leidet etwas unter Tearing.

Die prächtige Kulisse wird nur noch von den genialen Pferderitts übertrumpft. Na, es ist vielmehr die Kombination aus beidem: die wunderschöne Grafik und die toll zu steuernden Pferde. Es bringt einfach richtig Spaß, durch die Gegend zu reiten, dies und das zu entdecken und die perfekten Animation zu genießen. Auch das Fahrverhalten der Kutschen ist sehr gelungen und begeistert vor allem bei in den Rennen.

Manchmal muss es auch einfach bombastisch zugehen.Manchmal muss es auch einfach bombastisch zugehen.

Modernes Outfit

Was Rockstar hier wieder geschafft hat, ist eine offene Welt zu gestalten, die auch wirklich lebendig ist. Wir können pokern, uns im Black Jack austoben, Hufeisen werfen oder Trickfilme schauen. Zudem reagiert die gesamte Welt auf unser Schaffen - schießen wir in der Nähe eines Vogelschwarms, hauen die Flattermänner natürlich sofort ab. Oder aber Wölfe jagen Rehe, während ihr im Hintergrund eingreifen und einfach mal jagen gehen könnt. Ihr habt einfach immer was zu tun und könnt sogar während Hauptmissionen immer mal wieder ein paar kleinere Aufträge erledigen.

Ein Hauch von Rollenspiel gibt es übrigens auch, denn alle Gegenstände, die ihr während eurer Reise durch Amerika findet, kommen in ein simples Inventar. Über ein Kreismenü könnt ihr dann eure Waffen auswählen, was das nervige Umschalten per Knopfdruck aushebelt. Cool: Wenn ihr bestimmte Outfits findet, könnt ihr euch als falscher Gangster in eine Bande einschleichen und für ordentlich Tumult sorgen.

Höchst atmosphärisch: die Duelle.Höchst atmosphärisch: die Duelle.

An die Gurgel!

Was Red Dead Redemption besonders macht, ist eben der Stil von Rockstar. Immer und immer wieder bestaunen wir die filmreifen Cutscenes und sind völlig drin, in der Geschichte um Marston und seine düstere Vergangenheit. Rockstar schafft es erneut, bis zum Ende hin zu packen und zwar so richtig an der Gurgel.

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