Test Alpha Protocol - Seite 2

Wählt unter Zeitdruck die richtige Antwort.Wählt unter Zeitdruck die richtige Antwort.

Aufgehorcht - die Dialoge

Der Einsatz im Wüstensand ist dabei nur Vorgeplänkel einer großen Verschwörung, die euch noch nach Rom, Taipeh (Taiwan) und Moskau verschlägt. In jeder der drei Städte habt ihr einen Unterschlupf, von wo aus ihr neue Missionen annehmt. Euch stehen stets mehrere Aufträge zur Wahl, die ihr frei wählt. So verwanzt ihr beispielsweise ein CIA-Gebäude, vereitelt einen Anschlag auf den taiwanischen Präsidenten oder observiert eine Hotelanlage. Einige Einsätze verlangen jedoch ausschließlich eure Dialog-Fähigkeit, um sie zum Abschluss zu führen.

Die Besonderheit von Alpha Protocol liegt in den zahlreichen Dialogen, die ihr in bestimmten Situationen beeinflusst. Dann habt ihr ähnlich wie in Mass Effect 2 mehrere Antwortmöglichkeiten. Doch Obacht: Alpha Protocol setzt euch ein Zeitlimit vor. Denkt bei den Gesprächen also stets mit und versucht euch in euer Gegenüber hineinzuversetzen. Die Journalistin dankt Ehrlichkeit, der verrückte Spitzel mag sarkastische Antworten und der fiese Geschäftsmann sucht professionelle Gesprächspartner. Je nachdem wie ihr antwortet steigt ihr im Rang auf (von geschätzt auf vertrauensvoll auf Freundschaft) oder ab (ablehnend bis feindlich). Das hat Einfluss auf den Fortgang der Story. Im Geringsten mag euch eine Person schlicht nicht, doch im besseren Fall gewinnt ihr Verbündete und erleichtert euch so das Agentenleben.

Ein ums andere Mal sollt ihr gar über Leben und Tod entscheiden. Keine leichte Aufgabe: Zwar hat jeder eurer Kontakte Dreck am Stecken, aber auch triftige Motive für sein Handeln - und sei es nur, dass die vordergründigen Feinde ebenfalls reingelegt wurden. Übrigens, für die Liebhaber unter euch: Bis zu vier Frauen könnt ihr den Kopf verdrehen und ein Techtelmechtel beginnen. Achtet also auf eure Wortwahl - genau wie im echten Leben.

Über das Mail-System erfahrt ihr Hintergründe oder zettelt erste Annäherungsversuche ans andere Geschlecht an.Über das Mail-System erfahrt ihr Hintergründe oder zettelt erste Annäherungsversuche ans andere Geschlecht an.

Sicherer Unterschlupf

In eurer Basis habt ihr via Computer-Terminal Zugriff auf E-Mails, über die ihr mit euren Kontaktpersonen in Verbindung steht. So transferiert ihr online Geld auf euer Konto, fangt enthüllende E-Mails ab und haltet Kontakt zu Personen, die euch noch einen Gefallen schulden. Ebenfalls digital wickelt ihr Waffenkäufe ab: Im 'Clearinghouse' wählt ihr aus Waffen, Upgrades (bessere Visiere, größere Magazine) und nützlichem Zubehör (Heilspritzen, neue Rüstungen).

Cool: Für einen mittelgroßen Obolus kauft ihr Informationen für die anstehende Mission, etwa Levelkarten oder Schwachpunkte eures Feindes. Letzteres senkt die Energieleiste des nächsten Endgegners. Wegen ständiger Geldflaute müsst ihr euch aber entscheiden: Bessere Wummen kaufen oder lieber Gegner schwächen? Wenigstens dürft ihr ausgedientes Kriegswerkzeug wieder verkaufen - das stockt die Reisekasse auf.

Auf solche Minispiele trefft ihr bis zur Nervgrenze oft.Auf solche Minispiele trefft ihr bis zur Nervgrenze oft.

Von Minispielen und Levelaufbauten

Die Levels sind streng linear - es führt nur ein Weg ans Ziel. Für ein Agentenspiel bauten die Entwickler allerdings relativ wenig Spielraum für Schleichangriffe ein - das machte Splinter Cell: Conviction eindeutig besser. Rambos haben es in aller Regel leichter, vor allem da die KI der Feinde schwach ist. Ein Wachmann winselt um sein Leben, doch sein zwei Meter entfernt stehender Kollege bekommt das überhaupt nicht mit.

Dafür schrillt unnachvollziehbar oft der Alarm, der neue Einheiten auf den Plan ruft. Die Sirenen schaltet ihr übrigens in feinen Minispielen ab, ebenso wie ihr euch in Computer hackt, Tresore knackt und Türen per Dietrich öffnet. Ihr müsst die richtigen Zahlenreihen erkennen, millimetergenau den Schließbolzen treffen oder in der richtigen Reihenfolge Schaltkreise abklemmen. Allen gemein ist die tickende Uhr. Besonders in den späteren Levels müsst ihr schnell sein, denn bei falscher Eingabe geht gelegentlich der Alarm los. Das ist besonders in den wenigen Levels doof, in denen ihr ausdrücklich schleichen müsst und keine Wachen töten dürft.

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