Test Qraut - Seite 2

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Gemeinsam an die Spitze

Eigentlich sind die Teamplayer-Inhalte von Qraut weniger MMORPG-typisch - Mehrspieler-Strategie-Spiel träfe es wohl eher. Das macht es einzigartig. Auch uns hat dieser Spielinhalt von Anfang an gefesselt, wobei der Weg zum Erfolg ein langer, schwerer ist, der sich mit einigen Mitspielern aber einfacher bewältigen lässt. Im sogenannten Clan tut ihr euch mit einer Gruppe von anderen eurer Rasse zusammen und verfolgt alle gemeinsam das Ziel, eure Festung auszubauen, vor Angriffen zu schützen und euch auf einige Angriffe vorzubereiten.

Jeder Clan ist in acht verschiedene Bereiche aufgeteilt, jeder umfasst eigene Aufgaben und Eigenschaften. Als Clan-Gründer haben wir den Überblick über jeden Bereich. Ob wir die Beschreibung der Gruppe ändern, Massennachrichten an Mitglieder schicken, Steuersätze festlegen oder andere Eigenschaften ändern wollen -- als Gründer stehen uns alle Funktionen zur Verfügung. Wie bei jeder Allianz oder jedem Clan üblich, gibt es auch bei Qraut Bündnisse und Kriegserklärungen. Um sich auf kommende Kriege vorzubereiten, messen wir uns auf dem Aufmarschplatz gegen andere Mitglieder.

In die Schatzkammer kann von jedem Mitspieler Gold oder ein anderes Zahlmittel eingezahlt werden. Nur wenn genug Geld in der Kasse ist, könnt ihr in der Werkstatt an neuen Gebäuden feilen und bauen, die unser zierliches Dörflein zu einer großen Festung machen. Ob Kaserne, Turm, Graben, Mauer oder Botschaft - jedes dieser Gebäude muss fertiggestellt werden, weil wir erst mit einer fertig ausgebauten Festung erfolgreich in den Krieg ziehen können.

Das Stürmen verfeindeter Burgen und das Verteidigen der eigenen ist wahrhaftig ein Höhepunkt des Spiels. Nur gemeinsam lässt sich dieses Ziel erreichen, nur gemeinsam lässt es sich verwirklichen und nur Teamplayer haben die Chance, hier zu bestehen. Neben dem Kämpfen und dem Clanleben gibt es noch einen weiteren Weg, das Spiel zu bestreiten, wobei sich auch alle drei Wege kombinieren lassen...

Die Schmiede bietet einen Lehrplatz, aber keinen spannenden Zeitvertreib.Die Schmiede bietet einen Lehrplatz, aber keinen spannenden Zeitvertreib.

Landarbeiter oder Schmied?

Der dritte und damit scheinbar letzte Weg bei Qraut spielt im idyllischen Dorf der gewöhnungsbedürftigen Wildtiere. Mag langweilig klingen, ist es aber gar nicht. Hier können wir uns zwischen Landarbeiter und Schmied entscheiden... Naja, was heißt entscheiden? Wir probieren einfach beides aus...

Die Arbeit auf der Farm ist einfach. Wir beginnen ganz unten als Handwagenfahrer. Sie ist mühselig und nicht wirklich gut bezahlt, aber nach wenigen Arbeitsstunden schuften wir uns zum Kuhmilchtechniker und weiter zum Pferdereparaturschlosser. So ein Alltag als Farmer ist nicht besonders spannend, weshalb wir uns einigermaßen gelangweilt dem dörflichen Schmied zuwenden.

In der Schmiede kann man lernen, die eigenen Gegenstände verbessern oder eine eigene Schmiede kaufen beziehungsweise pachten. Voraussetzung für die Lehre beim Meister der Metallerhitzung ist eine Mitgliedschaft bei der "Gilde der Schmiede". Die Gilden, die in friedliche und kämpferische unterteilt sind, haben ihren Hauptsitz in der Stadt. Die der Schmiede ist aber hinsichtlich der Lehre die beste Wahl. Allerdings ist eine Eintrittsgebühr in Form von Kristallen oder Qrauts nötig, genauso wie bei der Verbesserung der Waffen, Rüstungen oder anderen Gegenständen eines der beiden Zahlmittel gebraucht wird. Kristalle finden wir in der Grube, die allerdings erst ab Level sieben verfügbar ist. Die Qrauts sind für echte Euro zu kaufen, aber auch bei der Bergarbeit zu finden. Sie werden wohl später auch im Dorf beim Spielen zu gewinnen sein, allerdings ist die dafür vorgesehene Taverne noch nicht implementiert. Würde man die Eintrittsgebühr für die Schmiedegilde mit gekauftem Qraut bezahlen, würde das rund 17 Euro kosten - das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier leider in keiner Weise.

Später entscheiden wir uns zu einer Pacht der Schmiede. Wir nehmen sie für erst einmal einen Tag in unseren Besitz und stellen schnell fest, dass nahezu alle Funktionen in der Schmiede mit dem Kauf von Premium (Sonderfunktionen gegen echtes Geld) verbunden sind. Wer also kostenlos spielen möchte, muss entweder ohne Schmiede spielen oder sich die Kristalle und das Qraut mühsam in der Grube oder an anderen Orten besorgen. Leider verzerrt diese Funktion das eigentliche Spiel sehr. Trotzdem ist die Schmiede wesentlich spannender als die Farm.

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