Test

Tekken 5

In den Spielhallen dieser Welt wurde er geboren: Der King of Iron Fist Tournament. Und jetzt erscheint der insgesamt 5. Ableger der Serie exklusiv für die PS2. Ob sich seit den Vorgängern genug getan hat um eine erneute Anschaffung zu rechtfertigen - unser Test verrät es euch. Von Clemens Eisenberger

14. Jul 2005

Prügel, Prügel, ...

Alles Gute kommt von oben

Den Verlauf des Spiels brauche ich hier wohl nicht mehr zu erklären. Die Storys sind, wie in jedem Prügelspiel, nur dazu gedacht die 9 Kämpfe im Storymodus irgendwie miteinander zu verbinden, und auch sonst gilt nur 1 Devise: Prügel austeilen und möglichst wenige einstecken. Doch sehen wir uns die Modi erst mal etwas genauer an: Im Story-Kampf verfolgt ihr die Geschichte eines Kämpfers und erfahrt so ein kleines Bisschen über dessen Vergangenheit. Die 9 Kämpfe werden von Mal zu Mal schwerer und für den letzten Kampf werdet ihr selbst im leichtesten Modus einige Anläufe benötigen. Der Arcade-Kampf bietet das, was in keinem Beat'em Up (BEU) fehlen darf; ihr prügelt euch durch die Scharen von feindlichen Gegnern und das so lange, bis ihr sterbt. Dann geht es wieder zurück zum Charakterbildschirm und ihr könnt einen neuen Charakter auswählen. Die Zahl der Gegner, die ihr in diesem Modi besiegt, hängt also weniger von eurem Können, sondern mehr von eurem Durchhaltevermögen ab... Der Teamkampf erinnert stark an "Tekken Tag Tournament" - das nur aus diesem Modus bestand. Ihr wählt ein Team von bis zu acht Fightern und tretet gegen das Team des Computers an.

... und noch mal Prügel

Für dieses Foul müsste es Rot geben

Beim Zeitangriff muss ebenfalls eine fixe Zahl an Gegnern ausgeschaltet werden. Zum Schluss werden eure Zeiten addiert und mit etwas Glück landet ihr in der Ruhmeshalle. Der Vs-Kampf, eigentlich das "Herz" eines jeden BEU steht euch nicht von Anfang an zur Verfügung. Um gegen andere, menschliche, Gegner antreten zu können, müsst ihr euch diesen Modus erst freispielen. Im Vs-Kampf könnt ihr auch Handicaps verteilen und eure selbst erstellten Charaktere verwenden. Zu denen sei noch gesagt: Ihr könnt zwar die bestehenden Tekken-Recken mit allerlei Accessoires ausstatten (dazu benutzt ihr das Geld, das ihr nach gewonnen Kämpfen erhaltet) und ihnen so ein individuelles Outfit verpassen. Komplett neue Charaktere erstellen könnt ihr aber nicht. Im Überlebens-Modus gilt es, so viele Feinde wie möglich auszuschalten, ohne zu sterben. Seit ihr tot, ist das Spiel verloren. Nach jedem Kampf bekommt ihr aber einen kleinen Teil eurer Lebensenergie zurück. Im Trainingsmodus kämpft ihr gegen einen dummen und recht stillen Gegner, an dem ihr problemlos alle eure Kombos ausprobieren könnt. Je nach Charakter gibt es bis zu 200 verschiedene Angriffe.

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