Vorschau FEAR 3: Wo bleibt der intensive Horror?

von Redaktioneller Mitarbeiter (17. Juni 2010)

Viele Momente in Spielen und Filmen schocken nur, weil plötzlich losbollernde Musik die eben noch vorherrschende Stille unterbrochen hat. Das soll uns Angst einjagen, obwohl eigentlich nichts Beängstigendes passiert. Anders bei F.E.A.R., einem der wenigen Horror-Shooter, der uns wirklich zum Schreien gebracht hat. Doch der dritte Teil geht andere Wege, wie wir während der E3 erkennen mussten.

Alma ist schwanger. Und sie sieht nicht gerade glücklich darüber aus.Alma ist schwanger. Und sie sieht nicht gerade glücklich darüber aus.

Wirklich schlecht ist dieser Umstand nicht, denn schließlich gibt es immer noch zahlreiche Schockmomente, die uns nicht nur kurz zusammen zucken lassen. Und wir haben ja noch gar nicht das ganze Spiel erlebt, doch diese Entwicklung, bestehend aus mehr Action und weniger intensivem Horror, wurde schon im zweiten Teil angedeutet.

Kommen wir aber erstmal zur Story, die für Nicht-Kenner der Serie nicht zu verstehen ist. Und selbst wenn wir versuchen würden, euch die Geschichte rund um Alma und den Point Man näherzubringen - wir würden scheitern. Hier gibt es kein Gut und Böse, keine verfeindeten Fraktionen und keinen siebten Weltkrieg - hier geht's tief unter die Haut. Und kompliziert wird es auch.

Im ersten Teil sollten wir als Point Man eine bestimmte Person umbringen. Dabei sind wir Teil einer Spezialeinheit und verfügen über übermenschliche Reflexe. Nachdem die Zielperson getötet ist, müssen wir mit Bedauern feststellen, dass wir gerade unserem Bruder eine Kugel in den Kopf gejagt haben. Zusätzlich zu all dem Schlamassel wird das kleine Mädchen Alma freigelassen, die uns bereits eine Heidenangst eingejagt hat. Doch es kommt alles noch verwirrender und unerwarteter: Der Point Man und die getötete Zielperson, Paxton Fettel, sind die Kinder von Alma. Und leider überlebt die Gute eine Explosion nach der anderen.

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Preview: FEAR 3

Mechs sind wieder spielbar!Mechs sind wieder spielbar!

Bisschen nachtragend

Im zweiten Teil kommt ein Charakter ins Geschehen, der nicht mit Alma verwandt ist - im Gegenteil, wie wir bald erfahren müssen. Kurz gesagt: Alma vergeht sich an einen Super-Soldaten, der ebenfalls übermenschliche Reflexe hat. Und was dabei herauskommt, dürfte klar sein: Alma ist schwanger. Und das bedeutet nichts gutes.

Denn wer will schon ein Kind von Alma zu Gesicht bekommen? Die Chance ist groß, dass euer Gesicht dann schlicht aufgegessen wird. Schon Alma allein hat durch ihr plötzliches Auftreten für einen Schreck nach dem anderen gesorgt, da brauchen wir nicht noch ein quengelndes Baby, das uns aufschlitzt, wenn wir kein Schnuller auf Lager haben. Gruseliges Baby hin oder her: Die Story sitzt und hat eine Menge Potenzial. Ein bisschen Brüderliebe kommt nämlich auch noch obendrauf: Der Point Man und Paxton Fettel raufen sich zusammen und wollen verhindern, dass Alma ihr gemeines Kind gebärt. Allzu brüderlich wird es dann aber doch nicht, schließlich hat der eine dem anderen die Stirn zerschossen - ein bisschen nachtragend darf man da schon sein, oder?

Diese Viecher wollen euch an die Kehle.Diese Viecher wollen euch an die Kehle.

Bruderliebe

Doch durch die beiden Brüder offenbart sich die größte Neuerung in FEAR 3: Es geht mit beiden kooperativ zur Sache. Ihr könnt die komplette Story im Koop-Modus erleben - entweder Online oder per Splitscreen. So offenbart sich gleich das nächste Feature, wenn ihr euch einen Freund schnappt, ihr beide zusammen FEAR 3 zockt und euch gegenseitig die Trommelfelle zerstört, wenn ihr vor Angst kreischt. Auch nicht schlecht. Aber zurück zum Koop-Erlebnis: Zum Koop-Erlebnis werdet ihr nicht gezwungen. Ihr könnt die Geschichte auch allein in der Rolle des Point Man erleben, während ihr folglich nur ab und zu auf Paxton trefft.

Nicht nur vom Charakter her unterscheiden sich die Brüder, schließlich ist Paxton ein Geist, auch spielerisch gibt es markante Unterschiede. Der Point Man verkörpert die klassische Shooter-Kost, die wir bereits aus den Vorgängern kennen. Ein geladenes Maschinengewehr auf der einen, die Bullet-Time auf der anderen Seite. Dafür kommt Paxton mit ganz speziellen Fähigkeiten, die in Kombination mit dem Point Man ihr ganzes Potenzial ausschöpfen: Paxton hält mit seinen mentalen Kräften einen Gegner in der Luft, damit sein Bruder bequem das Maschinengewehr rattern lässt.

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