Test Split/Second: Vorsicht, Sprengung!

von Moritz Hornung (25. Juni 2010)

Katastrophenalarm! Hochhäuser stürzen ein, Züge entgleisen, Kraftwerke explodieren. Und wir sind mittendrin. Was sich nach dem Spiel zum Film "2012" anhört, ist in Wirklichkeit der hochexplosive Arcade-Racer Split/Second.

Das Menü ist schön in Szene gesetzt.Das Menü ist schön in Szene gesetzt.

Wenn Regisseure wie Roland Emmerich und Michael Bay einen Film konzipieren, hört sich das wahrscheinlich so an: "...und dann explodieren beide gleichzeitig... dann kracht das Flugzeug direkt in das Auto... dann reißt es die ganze Stadt auseinander..." Ähnlich muss es auch bei der Entwicklung von Split/Second zugegangen sein. Die Black Rock Studios, bekannt durch Pure, werfen euch in eine abgedrehte TV-Show, in der riesige Kulissen nur für einen Zweck errichtet werden: die totale Zerstörung.

In eurer TV-Karriere müsst ihr zwölf Folgen absolvieren, in denen jeweils mehrere Events und ein Elite-Rennen anstehen. In letzterem müsst ihr mindestens Dritter werden, um die nächste Folge freizuschalten. Im Prinzip also nur ein anderer Name für eine klassische Meisterschaft - abgesehen von ein paar Trailern zwischen den Folgen. Vom Show-Feeling, wie zum Beispiel im Klassiker Mega Race, kommt leider wenig rüber.

Durch Drifts, Sprünge und Windschatten füllt sich eure Leiste.Durch Drifts, Sprünge und Windschatten füllt sich eure Leiste.

Und es hat "Rumms" gemacht

Auf den ersten Metern erinnern Steuerung und Spielgefühl unweigerlich an die Burnout-Reihe. Schnelle Arcade-Physik und langgezogene Drifts, die eine Leiste auffüllen - nichts Neues. Doch dann drücken wir die A-Taste: Vor uns explodiert ein Bus, wirbelt durch die Luft und begräbt einen Gegner unter sich! Das war ein sogenanntes Powerplay-Event, das ihr auslösen dürft, wenn eure Leiste aufgefüllt ist. Mit Powerplays könnt ihr versuchen, Gegner gezielt zu zerstören. Dabei ist das Timing äußerst wichtig, sonst riskiert ihr sogar euren eigenen Wagen zu zerfetzen. Aber keine Sorge, es funktioniert sehr intuitiv und sobald ihr die Strecken besser kennt, könnt ihr das Chaos strategisch zu euren Gunsten einsetzen.

Mit einer komplett aufgefüllten Leiste könnt ihr die heftigsten Powerplays auslösen, die sogar den Streckenverlauf ändern. Beispiel: In der ersten Runde durch einen Hafen fahren wir zunächst am Kai entlang. In der zweiten lassen wir einen Flugzeugträger in die Bucht krachen und fahren über seine Startbahn. In der dritten Runde hat sich die Strecke weiter gesenkt und wir fahren durch das Innere des Flugzeugträgers. Ihr müsst ständig auf Zack sein, um auf solche Geschehnisse rechtzeitig zu reagieren.

Weiter mit: Test Split Second - Velocity - Seite 2

Kommentare anzeigen

Beyond Good & Evil 2: Wie Ubisoft mich dazu brachte, drei Mal Rayman Origins zu kaufen

Beyond Good & Evil 2: Wie Ubisoft mich dazu brachte, drei Mal Rayman Origins zu kaufen

Der Zusammenhang zwischen dem Verkaufserfolg eines Spiels und dessen Fortsetzung ist in der Spielebranche wohl bekannt, (...) mehr

Weitere Artikel

Super Nintendo Classic Mini angekündigt

Super Nintendo Classic Mini angekündigt

Nintendo gab soeben überraschend bekannt, dass der Super Nintendo in der Classic Mini Edition am 29.09.17 in den U (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Meinungen - Split / Second - Velocity

RAZOR2
76

Gut

von RAZOR2

Alle Meinungen

Split Second - Velocity (Übersicht)