Test Split Second - Velocity - Seite 2

Etwa ab der Hälfte des Spiels wird die Konkurrenz richtig hart.Etwa ab der Hälfte des Spiels wird die Konkurrenz richtig hart.

Heute Abend: Wiederholung

Die 19 Auto-Modelle sind leider nicht lizensiert, aber liebevoll gestaltet und variantenreich. Sie haben unterschiedliche Stärken, was Geschwindigkeit, Drifts und Robustheit angeht. Bei den Levels hält sich die Auswahl dagegen in Grenzen. Wie im echten Fernsehen wiederholt sich irgendwann alles. Kritik an der modernen Medienwelt? Wohl eher eine Sparmaßnahme bei der Entwicklung. Angenehme Abwechslung bringen dagegen besondere Modi, in denen ihr gegen einen Hubschrauber kämpft oder Benzinfässern ausweichen müsst, die von einem Truck kullern.

Kritik gebührt dem unnatürlichen Gegnerverhalten. Das wechselt irgendwo zwischen lebensmüdem Lemming und Schumacher-Präzision: Ist ein Computergegner vor euch, könnt ihr ihn leicht mit einem Powerplay ausschalten, da er wenig Bemühungen macht, auszuweichen. Seid ihr jedoch selbst als Führender unterwegs, kleben die Gegner früher oder später an eurem Heck, egal wie gut ihr fahrt - Stichwort "Gummiband". Das ist vor allem dann frustrierend, wenn ihr kurz vor dem Ziel einen Unfall baut und der sicher geglaubte Sieg dahin ist. In solchen Momenten vermissen wir einen Nitro-Boost oder wenigstens einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad.

In einem Wort: Spek-ta-ku-lär!In einem Wort: Spek-ta-ku-lär!

Mitten durch's Feuerwerk

In Punkto Grafik hat Split/Second im direkten Vergleich zu Blur die Nase vorn, auch wenn der Stil der beiden Spiele sehr unterschiedlich ist. Die Strecken sind hier deutlich detailverliebter, schöne Explosionen wirbeln Partikel auf, vor allem in der Stoßstangenperspektive ein kinoreifes Erlebnis - als würden wir quer durch die Special-Effects von Transformers brettern. Bewegungsunschärfe und Kamera-Wackler sorgen zusammen mit der flüssigen Darstellung für ein tolles Geschwindigkeitsgefühl. Die treibende, komponierte Musik tut ihr übriges, um den Blutdruck in Fahrt zu bringen. Auch sonst kann der Sound überzeugen.

Im Mehrspielermodus könnt ihr zu zweit an einer Konsole oder mit bis zu sieben anderen Spielern online um die Wette sprengen. Der Online-Modus bietet auch ein Level-Up-System, ist ansonsten aber deutlich liebloser als der von Blur. Uns hat vor allem gestört, dass es keine Online-Belohnungen gibt. Ihr seid voll und ganz auf das angewiesen, was ihr im Einzelspieler-Modus freischaltet. Da die Fahrzeuge unterschiedlich gut sind, heißt das letztendlich, dass ihr erst die Einzelspieler-Meisterschaft durchspielen müsst, um eine faire Chance gegen andere Online-Spieler zu haben.

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RAZOR2
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