Test Transformers Kampf um Cybertron - Seite 2

Die stehen unter Strom.Die stehen unter Strom.

Weg von den Kinofilmen

Es ist ebenso die Tatsache, dass wir sowohl die Autobots als auch die Decepticons spielen und somit den Konflikt aus zwei Blickwinkeln erleben. Das fesselt umso mehr, da man die Story von Prime ganz anders zu verstehen beginnt, wenn man zuvor als Megatron dabei war, alles zu zerstören. Leider fielen die deutschen Synchronstimmen nicht unbedingt positiv auf. Teilweise sind sie etwas schwach auf der Brust und lustlos dabei. Doch das trübt den durchaus guten Gesamteindruck der Story nicht.

Zudem gibt es schicke Zwischensequenzen, die die Transformers gekonnt ins Licht rücken. Besonders Fans werden von all dem begeistert sein, weil die Story fernab der Kinofilme ist. Es geht um Optimus und sein Weg zum Anführer der Autobots. Unfreiwilligerweise muss er den Titel als Prime annehmen, da Zeta Prime nicht mehr existiert. Und es geht um Megatron und seine Gier nach Macht und Zerstörung.

Die Transformers mit Schild sind knackig.Die Transformers mit Schild sind knackig.

Vehikel oder Roboter?

Ein wirklicher Segen des Spiels ist der Online-Koop-Modus: Mit zwei anderen Spielern aus dem PSN könnt ihr gemeinsam auf Roboter-Jagd gehen. Dabei stehen euch natürlich verschiedene Charaktere zur Verfügung, die allesamt mit Spezialfähigkeiten ausgestattet wurden. Der gute Optimus hat seine riesige Axt, Bumblebee ist zwar klein, aber verdammt hart im Nehmen, und Starscream hat sein Scharfschützengewehr. Darüber hinaus können sich die Transformers natürlich noch in wendige Vehikel verwandeln. Megatron wird zum robusten Fahrzeug mit einer wuchtigen Kanone auf dem Dach, während Starscream zum Flugzeug mutiert und so mächtig Schaden austeilt. Das Gute daran: Wir können jederzeit mit R3 die Formen wechseln.

So entsteht ein völlig anderes Kampfgefühl. Denn als Fahrzeug ist es natürlich schwerer, irgendwo in Deckung zu gehen - wobei es eh kein Deckungssystem gibt. Zudem verfügt ihr über andere Fähigkeiten und Waffen in den verschiedenen Modi, sodass es schon mal klüger ist, in der normalen Roboter-Form mit riesigen Wummen auszuteilen.

Sehen groß aus, sind aber einfach zu besiegen.Sehen groß aus, sind aber einfach zu besiegen.

Mal wieder zu blöd

Austeilen werdet ihr so oder so, denn teilweise erwarten euch ganze Heerscharen an Feinden. Ihr ballert was das Zeug hält, wechselt fließend durch die verschiedenen Formen, so kommt selten Langeweile auf. Etwas blöd hingegen ist nur, dass auch die Feinde recht blöd sind. Die KI stellt sich nicht gerade klug an, sodass die Gegner häufig nur regungslos vor euch stehen und ballern. Wirklich hilfreich sind die drei Schwierigkeitsgrade auch nicht. Denn ein weiteres Problem kommt sogleich: Auch die Intelligenz unserer Mitstreiter ist mehr als ungenügend.

Sobald ihr nicht mit anderen Spielern die Kampagne startet, unterstützen euch stets zwei KI-Kameraden. Doch das bringt auch nichts, wenn sie mitten im Level stehen bleiben und euch nicht mehr folgen. Wir haben es auch erlebt, dass sich die beiden vermeintlichen Kameraden irgendwo still auf dem Schlachtfeld versteckt haben, während wir ganz allein von riesigen Decepticons unter Beschuss genommen wurden. Das ist nicht nur extrem frustrierend, sondern auch ein großer Schnitzer für das gesamte Spiel. Die Entwickler hätten sich mehr der KI widmen sollen - momentan hat es den Anschein, dass man das Spiel kooperativ mit menschlichen Spielern erleben soll und somit die Künstliche Intelligenz der Mitstreiter etwas vernachlässigt wurde. Dennoch sind einige Aktionen unserer Freunde sehr hilfreich, besonders gegen die teilweise spektakulären Boss-Gegner.

Da! Der Todesstern! Äh... oh... doch nicht. Cybertron.Da! Der Todesstern! Äh... oh... doch nicht. Cybertron.

Im Flug auf Cybertron

Das Universum der Transformers bietet natürlich unendlich viel Spielraum für ein fantastisches Figuren- und Gegner-Design, was besonders bei den riesigen Boss-Gegnern zu bestaunen ist. In einem Spielabschnitt rasen wir in Flugzeugform durchs Weltall und müssen dabei eine Orbitalkanone zerstören, die wiederum die Hauptstadt der Autobots zerlegen soll. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Orbitalkanone selber auch ein Transformer ist und wir nun zu dritt gegen einen scheinbar unendlich großen Roboter mitten über Cybertron kämpfen. Hierbei wird es richtig spektakulär und actionreich, da Trypticon irgendwann auf den Planeten stürzt, während wir uns mitsamt den Raketen auf ihn stürzen.

Das Problem an diesem eigentlich sonst grandiosen Level ist die Steuerung der Flugzeuge selber. Gegen die Endgegner war es zwar nie wirklich ein Problem, die markierten Schwachstellen mit Raketen unter Beschuss zu nehmen, aber wenn es in der Luft gegen andere fliegende Transformers geht, ist der Spaß meist weg. Meist hat man die Feinde in all dem Gewusel nicht gefunden und selbst wenn man sie dann entdeckt hat, dauert es viel zu lange, bis wir "gewendet" hatten. Die Steuerung war einfach zu träge.

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