Nintendo 3DS: Antworten auf die brennendsten Fragen

(Special)

von Philip Ulc (01. Juli 2010)

Auf der kürzlich abgelaufenen E3 hat Nintendo erstmals den 3DS vorgestellt: Genau, der Handheld, der beeindruckende 3D-Bilder ohne spezielle Peripherie wie 3D-Brille erzeugt. Wir haben für euch alle wichtigen Fragen gestellt - und die aufschlussreichen Antworten hier gebündelt.

Alle Welt redet davon: Doch was ist der 3DS eigentlich?

Der Nintendo 3DS ist der echte Nachfolger zum Nintendo DSi und keine bloße Erweiterung wie der DSi XL. Erstmals im März 2010 angekündigt, präsentierte Nintendo den neuen Handheld auf der diesjährigen E3 der Weltöffentlichkeit. Doch wirklich gespielt wurde nicht: Die Fachbesucher machten sich anhand selbst laufender Demos mit wenigen Interaktionsmöglichkeiten (etwa Kameraschwenks) ein erstes Bild. Dennoch war die Vielzahl begeistert, ohne 3D-Brille eine räumliches Bild auf dem DS-Screen gesehen zu haben. Zudem betont Nintendo: Alle gezeigten Szenen entsprechen der späteren Spielgrafik.

Ein brandneues Animal-Crossing-Dorf erwartet euch im nächsten Jahr.Ein brandneues Animal-Crossing-Dorf erwartet euch im nächsten Jahr.

Welche technischen Details verbergen sich im 3DS?

Wie schon die DS-Vorgänger nutzt der 3DS zwei Displays. Auf der oberen Innenseite des aufgeklappten Handhelds erstrahlt das stereoskopische 3D-Display mit einer Diagonale von 3,53 Zoll. Die Auflösung beträgt insgesamt 800x240 Pixel, das bedeutet 400x240 Pixel für jedes Auge. Das 3D-Display erscheint im 16:9-Breitbild-Format, der untere berührungsempfindliche Screen ist dabei wie gewohnt im 4:3-Format angesiedelt und gibt nur 2D wieder. Mittels eines Schiebereglers stellt ihr zudem stufenlos die Intensität der 3D-Darstellung ein und könnt sie sogar komplett deaktivieren.

Selbst Musikspiele wie DJ Hero lassen sich den 3DS-Auftritt nicht nehmen.Selbst Musikspiele wie DJ Hero lassen sich den 3DS-Auftritt nicht nehmen.

Wie kann man sich das 3D-Bild vorstellen?

Technisch gesehen entsteht der 3D-Effekt auf dem Display per Parallelachsenverschiebung, sprich, es werden zwei Bilder übereinandergelegt. Die integrierten Motion-Sensoren erkennen die Lageveränderung des Geräts, wodurch die Perspektive des Spiels entsprechend angepasst wird. In den gezeigten Demos wirkt das so, als ob hinter dem eigentlichen Geschehen noch einige Zentimeter Extra-Bildschirm wären, in denen die Spiele-Action abgeht.

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Besonders cool wirkt sich die 3D-Darstellung aus, wenn ihr die Kamera bewegt und so hinter Objekte schielt. Hierzu hat Nintendo dem Handheld einen Analog-Button spendiert, den sogenannten Slide-Stick, den ihr euch wie den PSP-Knüppel vorstellen könnt - nur an anderer Position. Der Regler ist weiter oben auf dem 3DS platziert als das Sony-Gegenstück. Dadurch liegt der Nintendo-Handheld deutlich stabiler in der Hand. Übrigens: Laut Nintendo-Boss Satoru Iwata arbeitet Nintendo seit nunmehr 15 Jahren an der 3D-Darstellung.

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