Test Singularity - Seite 2

Ein kurzer Tastenklick und der Feind löst sich in Staub auf.Ein kurzer Tastenklick und der Feind löst sich in Staub auf.

Mist, falsche Taste. Nee, doch nicht! Oder?

Im Laufe des Spielfortschritts bekommt das zunächst simple ZMG mit Verjüngung und Alterung immer mehr Funktionen, die euch den Weg erleichtern und freimachen sollen: Einfach die Hand auf die vorgesehene Montur-Konsole legen - die Maschine macht den Rest. Weitere, optimale Technologie-Upgrades verleihen dem ZMG und euren Waffen zusätzliche Durchschlagskraft, Geschwindigkeit und was sonst noch alles nützlich sein kann.

Der Spaß hinter dieser Idee wird jedoch mit jeder Erweiterung gemindert. Denn: Es gibt mehr Funktionen, Bewegungen und Fähigkeiten als Tasten an eurem Controller. So sind schon ziemlich zu Beginn mehre Tasten doppelt belegt. Was dann passiert hängt von Drückdauer und Situation ab. Im Gefecht passiert es dann nicht selten, dass eine falsche Funktion ausgelöst wird oder ihr erst überlegen müsst, welche Taste nun die richtige ist.

Im Multiplayer treffen Soldaten auf Mutanten.Im Multiplayer treffen Soldaten auf Mutanten.

Massen-Langeweile

Neben dem Einzelspieler- enthält Singularity einen Multiplayer-Modus. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: Extermination und "Kreaturen gegen Soldaten". Extermination erinnert an den Conquest-Modus aus beispielsweise Battlefield - Bad Company 2: Ihr wählt zwischen Soldaten und Kreaturen, entscheidet euch zwischen verschiedenen Klassen und zwei Sonderfähigkeiten. Euer Ziel ist es, drei Punkte pro Map einzunehmen beziehungsweise zu verteidigen. Kreaturen gegen Soldaten verhält sich ähnlich, hier handelt es sich jedoch um einfache Team-Deathmatch-Spiele.

Die Maps sind unterschiedlich groß, bieten verwinkelte und unübersichtliche Gänge, die zwar zum einen das Adrenalin nach oben schießen lassen sollen, zum anderen aber eine Orientierung fast unmöglich machen. Dazu kommt, dass die Gefechte sehr langsam sind - richtige Action kommt eigentlich nie auf. Selten haben wir einen so langweiligen und schlechten Mehrspielermodus zu sehen bekommen.

Pro

  • gute Design-Idee
  • ZMG und Waffen erweiterbar

Contra

  • Steuerung überbelegt
  • langweilige Inszienierung
  • gähnender Multiplayer

Meinung von Kevin Lunn

Singularity kommt mit einer guten Idee und tollen Features daher, es wird jedoch schon früh klar, dass das Gesamtkonzept nicht ganz bis zu Ende gedacht ist. Das Drumherum wirkt unvollständig und lieblos dahin geklatscht. Durch die langweilig und transparent inszenierte Story mit den flachen Charakteren fesselt Singularity nur über kurze Zeit. Wenigstens macht diese ein wenig Spaß, weswegen das Spiel zumindest für Fans von Shootern, in denen das Gehirn nicht allzu sehr beansprucht wird, zu empfehlen ist. Wer Wert auf Spieltiefe, herausfordernde Rätsel und Taktik setzt, sollte jedoch die Finger von Singularity lassen.

77

meint: Nette Ideen, die aber nicht zu Ende gedacht sind und schnell langweilig werden. Für Zwischendurch okay, wer mehr erwartet, sollte die Finger davon lassen.

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