Test Dragon Ball - Origins 2 - Seite 2

Der Kampfstab in Aktion.Der Kampfstab in Aktion.

Zwei Kampfstile, zwei Philosophien

Während euch zwischendurch Red-Ribbon-Soldaten und lästige Vertreter der Fauna (darunter Affen, Wölfe, Geier, Stiere) nur selten durch ihre Vielzahl in Bedrängnis bringen, wartet am Ende einer Mission aber auch - surprise, surprise - ein dicker Endgegner auf euch, den ihr im Kampf besiegen sollt.

Und damit wären wir zwanglos bei Son Gokus Kampftechniken angelangt: Grundsätzlich beherrscht er zwei Stile: das waffenlose Gefecht und den Stabkampf, zwischen denen sich per Knopfdruck umschalten lässt. Beim waffenlosen Angriff setzt ihr vor allem auf Son Gokus Schnelligkeit, zum Beispiel mit Zwischenspurts durch den Gegner hindurch und schnellen Kontern in den Rücken des Feindes. Der Stabkampf erlaubt eine Reihe unterschiedlicher Schläge und Kombos, von schnellen, aber schwachen Angriffen, über Beinfeger, die mehrere Angreifer erwischen können bis hin zu Überkopfschlägen, die Gegner und Erdboden erschüttern. Zudem lässt sich der Mönchsstab auch ausfahren und dadurch eine Art Fernkampfattacke durchführen, etwa über Abgründe hinweg.

Steuern könnt ihr die ganzen Attacken übrigens wahlweise per Stylus oder per Tasten; beim Testen ging uns die Knöpfchensteuerung ein wenig leichter von der Hand.

Fäuste gegen Panzer - ein ungleiches Duell!Fäuste gegen Panzer - ein ungleiches Duell!

Dampfnudeln und Süppchen

Um den Endgegnern beizukommen, ist nicht nur die Wahl des richtigen Schlagrepertoires nötig, sondern ihr solltet auch meistens einen gewissen Rhythmus finden zwischen dem Abblocken oder Ausweichen vor den gegnerischen Angriffen und euren Gegenattacken. Erschwert werden die Kämpfe zuweilen vom begrenzten Bildschirmausschnitt, so dass nach einem fluchtbedingten Zwischenspurt der Gegner vom Bildschirm verschwunden ist und ihr seine aktuelle Position erraten müsst.

Glücklicherweise gibt es einige Hilfsmittel, um den Bossen beizukommen: sowohl Angriffs- und Schutztränke als auch Leckereien, die eure Lebensenergie wiederherstellen. Unglücklicherweise sind diese Hilfsmittel teilweise sauteuer und müssen deshalb durch Zeni-Sammeln (so heißt die Währung im Spiel) hart erarbeitet werden: Ist eine mäßig Hitpoints auffrischende Dampfnudel noch für relativ moderate 300 Zeni zu ergattern, schlägt das Nudelsüppchen als nächstbesseres Heilmittel schon mit 1.500 Zeni zu Buche. Deshalb solltet ihr die Level wirklich akkurat nach Schatzkisten absuchen, die bisweilen auch unter Rissen im Boden versteckt sind, um sich zwischen den Missionen im Laden entsprechend eindecken zu können. Netterweise lassen sich auch bereits absolvierte Level zwecks Zeni-Beschaffung nochmals anwählen und durchspielen (wobei bereits geplünderte Schatzkisten leer bleiben). In Heilmittel schwimmen werdet ihr jedoch nie, denn insgesamt dürft ihr nur acht Gegenstände mit euch führen.

Son Goku kann auch seine berühmte Kame-Hame-Ha-Attacke lernen.Son Goku kann auch seine berühmte Kame-Hame-Ha-Attacke lernen.

Boost Your Stats

Im Kampfgeschehen sammelt ihr außerdem Erfahrungspunkte in Form kleiner blauer Kugeln, die ihr beim Vermöbeln von Gegnern und Steinen und dem Öffnen von Schatzkisten hin und wieder zu Tage fördert. Zwischen den Missionen könnt ihr nun diese Erfahrungspunkte in den Ausbau eurer drei Grundattribute stecken: "Gesundheit" steigert die Lebenspunkte, "Fähigkeit" die Effektivität eurer Schlagtechniken, und "Herz" befähigt zu besonders heftigen Superschlägen. Allerdings sind die drei Attribute nicht allein durch die Erfahrungspunkte bis ultimo steigerbar, sondern zwischendurch gilt es auch noch, Drachenschuppen in drei Farben zu finden, die euch erst erlauben, weitere Erfahrungspunkte im entsprechenden Attribut zu investieren.

Darüber hinaus spürt ihr während der Missionen hin und wieder eine Schriftrolle auf, die dann die Stufe einer einzelnen Schlagtechnik erhöht. Auch wenn euer Held insgesamt nur recht langsam merklich stärker wird, seid ihr so fortlaufend damit beschäftigt, nützliche Dinge aufzusammeln. Auf diese Weise habt ihr ständig das motivierende Gefühl, dem kleinen Son Goku etwas Gutes zu tun.

Weitere Modi und Multiplayer

Neben dem Hauptspiel könnt ihr im "Überleben"-Modus gegen verschiedene Bosse antreten, und zwar nicht nur alleine, sondern gemeinsam mit einem Freund, sollte dieser ebenfalls NDS und das Modul besitzen. Hier sind neben Son Goku auch andere Charaktere aus Dragon Ball spielbar, anfangs zum Beispiel Kuririn. Leider funktioniert der Mehrspielermodus aber nur lokal, eine WiFi-Einbindung gibt es nicht.

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