Test Toy Story 3: Starker Film, starkes Spiel

von Redaktioneller Mitarbeiter (27. Juli 2010)

Da klingeln sie wieder, die Lizenz-Warnglocken. Ein Spiel zum Film. Das kann doch nicht gut werden, oder? Doch! Toy Story 3 - Das Videospiel beweist, dass es zu genialen Filmen auch gute Spiele geben kann.

Lauf Buzz, lauf!Lauf Buzz, lauf!

Wir Männer sind doch auch nur Kinder. Wir wollen doch auch nur spielen, nicht nur mit Konsolen und Computern. Da wundert es uns nicht, dass sich auch Erwachsene auf Toy Story 3 freuen. Das Spiel zum Film gibt es zwar bereits, aber wir müssen euch deutlich sagen: Schaut lieber erst den Film und spielt danach, weil ihr nämlich die Geschichte des Films nachspielt.

Die Story-Kampagne ist zwar gut, aber nicht herausragend, soviel sei schon mal gesagt. Etwas vollkommen anderes macht diesen Lizenz-Titel erstklassig: der Spielzeugkisten-Modus.

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Test: Toy Story 3

Wer würde da nicht gerne wohnen?Wer würde da nicht gerne wohnen?

So schnell wie der Wind

Im Spielzeugkisten-Modus erwartet euch eine offene Western-Welt, die sich irgendwo in der Nähe eines Canyons befindet. Bestehend aus all den Figuren von Andy, dem Besitzer der Spielzeuge, hat sich so eine richtige Stadt entwickelt und ist frei begehbar. Mit good old Woody, Buzz oder Jessie können wir hier allerlei Aufträge erledigen.

Es kommt schon ein leichtes Rollenspiel-Feeling auf, denn die ganzen Aufträge und Missionen bekommen wir von Questgebern, die sich überall in der Stadt aufhalten. Bringe dies zu mir, fange das ein, mache jenes für mich - klingt nach dem typischen Quest-Einheitsbrei, aber dem ist nicht mal annähernd so. Mal müsst ihr die grünen Spielzeug-Soldaten von Gebäuden werfen - schließlich sind sie mutige Fallschirmjäger. Und ein anderes mal reitet ihr auf Bully und flieht vor dem bösen Bösewicht Specky, dem Sparschwein. Hier entwickelt sich eine richtige Verfolgungsjagd: Aus einem riesigen Raumschiff kommend machen uns Specky und seine Raumschiffe das Leben schwer und zerstören die Umgebung, sodass ihr im richtigen Moment mit Bully die Bahnen wechseln und über tiefe Schluchten springen müsst. Rasant, spannend und verdammt spaßig.

Lasergun pew pew!Lasergun pew pew!

Zwei Spieler antreten!

Im Spielzeugkisten-Modus gibt es so gut wie immer was zu tun. Zwar sind viele der Quests wirklich nur simple Mach-dies-und-das-Aufgaben, aber sie werden einfach lustig und spaßig präsentiert. Da macht es einfach Spaß, die verloren gegangenen Kühe von Slinky wieder einzufangen, weil der grandiose Humor von Toy Story exellent auf das Spiel übertragen wurde.

Auch wenn viele Aufgaben sich im Prinzip ähneln, kommt dennoch immer wieder Abwechslung auf und es wird fast nie langweilig. Trotzdem verschenken die Entwickler einiges an Potenzial, denn viele Missionen hätten im kooperativen Spiel-Stil viel mehr Spaß gemacht. So sind wir zum Beispiel auf einem Zug und müssen... nun, legoartige Figuren retten, dabei macht uns das fiese Sparschwein aber immer noch das Leben schwer. Sobald wir eine Figur haben, kommt Buzz und rettet sie anschließend - hier hätten auch gerne zwei Spieler antreten dürfen.

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