Test Toy Story 3 - Seite 2

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!

Keine Herausforderungen

Aber abseits der Koop-Enttäuschung finden wir sofort wieder Trost und vor allem Spaß. Wir können die Western-Stadt nach unseren Wünschen gestalten und ausbauen. Für erledigte Aufträge und Missionen erhalten wir Geld, mit dem wir unter anderem neue Gebäude oder Klamotten für Charaktere freischalten. Im besten Fall werden als Belohnung neue Gebiete in der Stadt geöffnet, die wir dann erkunden können. So gibt es eine stetige Motivation, alle Aufgaben zu meistern, auch wenn der Schwierigkeitsgrad manchmal etwas zu wünschen übrig lässt.

Toy Story 3 orientiert sich von der Schwierigkeit ganz klar an Kinder. Bei jeder Quest zeigt uns ein Pfeil an, wo wir hin müssen, zudem gibt es Markierungen für wichtige Objekte. So fällt es uns nicht besonders schwer, mit Woody, Buzz und Co. aberwitzige Abenteuer zu erleben, weil sie schlicht zu einfach sind. Das könnte gerade erwachsene Spieler zuweilen etwas frusten, da es nur selten wirkliche Herausforderungen gibt.

Im Story-Modus gibt es einige nette Gameplay-Ideen.Im Story-Modus gibt es einige nette Gameplay-Ideen.

Nicht ganz so gut

Dennoch macht der Spielzeugkisten-Modus sehr viel Spaß, da der Humor allgegenwärtig ist und wir so gut wie alle bekannten Charaktere aus den Filmen treffen. Durch die ausbaubare Stadt entsteht eine wahre Sammelsucht und wir erledigen Stunde um Stunde mehr und mehr Quests, weil es zum einen Spaß macht und wir zum anderen dadurch viele Extras freischalten können.

Im Gegensatz dazu steht der Story-Modus des Spiels, der auch recht gelungen ist, aber nicht an die Klasse des Spielzeugkisten-Modus heranreicht. Zur Geschichte wollen wir gar nicht viel verraten, weil ihr ja bestimmt noch in den Film wollt. Aber der Humor lässt auch hier nicht zu wünschen übrig und die ulkigen Charaktere wie Rex, Buzz oder Jessie sorgen für jede Menge Lacher.

Darth Vader! Äh, nein, doch nicht. Aber er ist der Vater von Buzz!Darth Vader! Äh, nein, doch nicht. Aber er ist der Vater von Buzz!

Leichte Ruckler

In einigen der sechs Story-Levels seid ihr mit mehreren Spielzeugfiguren unterwegs - per Knopfdruck könnt ihr zwischen ihnen hin und her wechseln. Jeder der Charaktere hat spezielle Eigenschaften. Jessie zum Beispiel kann extrem hoch hüpfen und bewältigt somit jede noch so große Hürde. Aber auch hier vermissen wir ein kooperatives Spielerlebnis, da es sich schlicht und einfach anbietet. Es gibt so viele Figuren, so viele Elemente schreien geradezu nach einem Koop-Modus, und Kinder spielen nun mal auch gerne zu zweit, aber die Avalanche Studios wussten das wohl nicht. Schade! Auch schade ist, dass die Kampagne nur rund fünf Stunden dauert und es jede Menge Handlungslücken gibt. Durch das Spiel allein werdet ihr also die Geschichte um Andys Actionfiguren-Truppe nicht verstehen können, daher legen wir euch den Gang ins Kino ans Herz.

Technisch gibt es nicht viel zu meckern. Der Look des Spiels ist putzig und gelungen, die Animationen sind wie auch im Film hervorragend - hier würde es uns nicht wundern, wenn die Pixar (Macher der Filme) und Avalanche Studios eng zusammengearbeitet haben. Leider fallen ab und zu matschige Texturen auf und im Eifer des Action-Gefechts fängt es leicht an zu ruckeln.

Pro:

  • hervorragende Animationen
  • Humor gut aufs Spiel übertragen
  • viele bekannte Charaktere
  • original Filmstimmen
  • angenehme Optik
  • toller Spielzeugkisten-Modus
  • meist viel Abwechslung

Contra:

  • meistens viel zu einfach
  • Handlungslücken im Story-Modus
  • zu kurze Kampagne
  • einige matschige Texturen
  • kein wirklicher Koop-Modus

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Böse Zungen würden jetzt behaupten, Toy Story 3 - Das Videospiel sei nur etwas für Kinder, doch das kann ich absolut nicht bestätigen. Klar, schwierig ist das Spiel nicht. Im Gegenteil, denn sowohl im Story- als auch im Spielzeugkisten-Modus sind die Hüpf-, Kletter- und Action-Passagen zu simpel. Aber der Humor der Filme wurde grandios auf das Spiel übertragen und wir alle wissen, dass die Pixar-Werke längst nicht mehr nur für Kinder sind. Gerade die vielen bekannten Charaktere sorgen fast für Film-Flair, da uns auch die bekannten Sprecherstimmen erwarten. Zudem ist der Spielzeugkisten-Modus in jeder Hinsicht absolut gelungen, abwechslungsreich und einfach richtig spaßig.

Leider schwächelt die Story-Kampagne etwas. Mit rund fünf Stunden ist sie viel zu kurz, dadurch gibt es einige extreme Handlungslücken. Auch hier nervt der einfache Schwierigkeitsgrad etwas, aber alles in allem ist Toy Story 3 ein verdammt gutes Lizenz-Spiel, das mich sehr überrascht hat.

82

meint: Für Fans der Filme gilt: unbedingt zuschlagen! Euch erwartet grandioser Humor und ein toller Spielzeugkisten-Modus. Nur die Story-Levels schwächeln etwas.

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