Test Aura 2 - Die heiligen Ringe

von Gerd Schüle (03. Mai 2007)

Die Entwickler des recht erfolgreichen Adventures "Aura - Tor zur Ewigkeit" bringen mit "Aura 2: Die heiligen Ringe" ein Spiel auf den Markt, das nicht nur vom Namen her an das berühmte Fantasy Epos "Der Herr der Ringe" erinnert. Aber eine exzellente Vorlage ist noch lang kein Garant für ein erstklassiges Spiel.

Umgang kommt in eine andere WeltUmgang kommt in eine andere Welt

Eine gefährliche Reise

Wie beim Vorbild geht es in "Aura 2: Die heiligen Ringe" um Ringe, die ihr auf einer gefährlichen Reise in Sicherheit bringen müsst. Dabei schlüpft ihr in die Rolle von Umgang. Ihr werdet in eine fremde, dunkle und feindselige Welt geführt, in der ihr euch in der Ego-Perspektive zurechtfinden müsst. In eurem Besitz befinden sich, wer hätte es gedacht, eine Reihe von Ringen, die ihrem Träger unbegrenzte Macht und Unsterblichkeit verleihen. Freunden von "Herr der Ringe" kommt das irgendwie bekannt vor. Schon nach kurzer Zeit merkt ihr, dass euch die Schattenlegion auf der Spur ist um euch die heiligen Ringe zu entreißen. Ihr müsst deshalb die Ringe beschützen und sie den Keepern zurückbringen. Ihr seit der Einzige, der über diese Ringe wachen und sie zurückbringen kann. Auf eurem gefährlichen Weg müsst ihr jede Menge, zum Teil knifflige aber stets sehr logische Rätsel lösen. Auch wenn es die Entwickler auf der Packung angekündigt haben, es gibt keine neuartigen Rätsel, sondern nur die gewohnte Adventure Kost: Z. B. Dinge miteinander kombinieren oder Knobeleien, bei denen ihr beispielsweise einen unbemerkten Weg an einem Friedhofswärter vorbei finden müsst.

Finde ich die richtige Kombination??Finde ich die richtige Kombination??

Typisch Adventure

In diesem Point-and-Click-Adventure geht es ausschließlich darum Rätsel zu lösen, andere Spielelemente, die z. B. euer Reaktionsvermögen oder eure Geschicklichkeit prüfen, gibt es nicht. Deshalb solltet ihr stet die Augen nach Hinweisen offen halten, die allerdings teilweise recht selten sind, dementsprechend hoch ist der Schwierigkeitsgrad an derartigen Stellen. Technisch ist das Spiel kein Hit, aber recht solide. Ihr werdet zwar in eine recht sterile Welt entführt, die aber recht ansehnlich und einigermaßen detailreich gestaltet wurde. Ihr bewegt euch sozusagen schrittweise, von Bildschirm zu Bildschirm, durch die Welt des Spiels und müsst dabei zum Teil recht lange Wege zurücklegen. Der Sound des Spiels ist ordentlich, die Sprachausgabe geht in Ordnung. Als typisches Point-and-Click-Adventure bedient ihr das komplette Spiel mit der Maus. Die Bedienung ist den Entwicklern zwar gut gelungen, hat aber ein paar kleinere Macken. Items erkennt ihr z.B. nur wenn der Mauszeiger sich genau darüber befindet, das führt schon dazu, dass man manch Wichtiges einfach übersieht.

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