Test Starcraft 2 - Seite 2

Auf dem Weg in die gegnerische Basis zerstören wir alles, was nicht niet- und nagelfest ist.Auf dem Weg in die gegnerische Basis zerstören wir alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Geld regiert die Welt

Die Kampagne der Terraner startet mit dem üblichen Geplänkel, damit ihr ein Gefühl für das Spiel bekommt. Für blutige Anfänger gibt es zusätzlich ein Tutorial, in dem die Grundzüge eines Strategiepiels erklärt werden. Der Schwierigkeitsgrad steigt jedoch relativ zügig an, so dass schon die vierte Mission der Kampagne kein Kindergarten mehr ist. Auch wenn die ersten Aufträge nicht sonderlich anspruchsvoll sind, so zeigt sich Starcraft 2 schon von seiner besten Seite.

Die einzelnen Missionen sind gut durchdacht und grundverschieden. So erhalten wir zum Beispiel den Auftrag, die Basis bis zum Eintreffen der Kavallerie zu verteidigen. Während wir also locker flockig eine Festung bauen, bekommen wir den Nebenauftrag, ins Feindesland vorzudringen und diverse Rebellenlager zu befreien. Die bringen zum einen Extra-Kohle auf unser Konto, und zum anderen schließen sich immer ein paar der Quertreiber uns an, sodass wir damit ohne Zutun die Mannschafts-Stärke unserer Truppe verbessern.

Je mehr WBFs Rohstoffe sammeln, desto schneller füllt sich das Konto.Je mehr WBFs Rohstoffe sammeln, desto schneller füllt sich das Konto.

Alles ist endlich

Beim Aufbau dieser Festung stellt ihr fest, dass die Rohstoffe nicht mehr unendlich zur Verfügung stehen. Anders als im Vorgänger möchte Blizzard damit mehr Tempo und Bewegung in das Spiel bringen. In den Single-Player-Missionen ist das nicht weiter tragisch, die Vorkommen sind mengenmäßig dem Schwierigkeitsgrad angepasst.

Die Ressourcen sollten aber ausreichend sein, es sei denn ihr spielt im höchsten Schwierigkeitsgrad. Diese Veränderung trifft wohl den Mehrspielerbereich am härtesten. Wo ihr früher noch in aller Seelenruhe eine Festung bauen konntet vor dem Hintergrund der nie endenden Rohstoffe, müsst ihr nun zeitig an das Erweitern beziehungsweise an das Verlegen eurer Basis denken. Denn wenn ihr erst damit anfangt, wenn euch der Nachschub ausgeht, habt ihr auch schon verloren.

Während die Zerg gegen die Protoss kämpfen, schleichen wir hinten rum rein und stehlen ein wertfolles Artefakt.Während die Zerg gegen die Protoss kämpfen, schleichen wir hinten rum rein und stehlen ein wertfolles Artefakt.

Berechenbarer Gegner

In der nächsten Mission sollt ihr dann die Bevölkerung des Planeten Agria evakuieren. Die Schiffe werden vom Computer gestellt und bewegt. Eure Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass diese Schiffe unversehrt den Raumhafen erreichen. Logisch, dass auf dem Weg dorthin immer wieder Wellen von Gegnern kommen, in diesem Fall Zerg. Allerdings verhält sich die Gegner-KI nicht sonderlich schlau.

Der Feind kommt zwar in Wellen, und auch an verschiedenen Punkten des Weges. Und die Wellen werden von Mal zu Mal stärker. Aber habt ihr einmal durchschaut, wo die Spawnpunkte sind, ist es ein leichtes, diese mit ordentlich Manpower und ein paar Bunkern zu verteidigen. Wenn ihr eine solche Barriere errichtet habt, wird die Mission zum Selbstläufer. Schade, wir hätten uns ein wenig mehr Kreativität bei unserem Gegner gewünscht.

Dieses Video zu Starcraft 2 schon gesehen?

Weiter mit:

Kommentare anzeigen

The Elder Scrolls - Legends: Tamriel aus einer ganz neuen Perspektive

The Elder Scrolls - Legends: Tamriel aus einer ganz neuen Perspektive

Wer The Elder Scrolls - Legends leichtfertig als Hearthstone-Klon abtut, verpasst ein Kartenspiel mit (...) mehr

Weitere Artikel

Red Dead Redemption 2: Händler nennt möglichen Veröffentlichungstermin

Red Dead Redemption 2: Händler nennt möglichen Veröffentlichungstermin

Seit der Ankündigung und dem ersten Video im Oktober 2016 ist es von offizieller Seite sehr ruhig um Red Dead Rede (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Starcraft 2 (Übersicht)