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Fable 3: Die Versprechen des Mister Molyneux

Bahnbrechend, innovativ, gigantisch - das sind meist die Worte, die Entwicklerlegende Peter Molyneux bei jedem seiner neuen Spiele herausposaunt. Dabei hält er oft nicht mal im Ansatz das, was er stets verspricht. Ob das bei Fable 3 genauso sein wird? Von Jannick Gänger

4. Aug 2010
Überzahl? Kein Problem...

Natürlich müssen wir auch zugeben, dass die meisten Spiele von Lionhead und Herrn Molyneux wirklich gut waren - mal mehr, mal weniger. Und gerade die Fable-Serie war bisher bekannt dafür, eine nicht unbedingt tolle, aber dafür sehr entscheidungsintensive Story zu bieten. Wir konnten mal so richtig auf den Putz hauen und im ersten Teil ziemlich böse werden. Da haben wir eben mal unsere alte Freundin in der Arena getötet oder eine Hexe geheiratet - und sahen dann entsprechend fies aus, mit unseren Hörnern und glühend roten Augen. Freundlich ging es aber auch: Ein Heiligenschein und jubelnde Anwohner von Alboin, ja, wir waren ein Held.

Fable 2 ging zwar etwas andere Wege, besonders was das Setting anging, aber auch hier konnten wir uns frei entwickeln. Die Stichworte: gut, böse, rein, verdorben. Viele Entscheidungen, die wir trafen, waren meist weitreichender als wir zunächst vermuteten. Und bei Fable 3 sind Entscheidungen das größte Stichwort. Schließlich sind wir der König eines ganzen Landes.

Rebellisch

Magie wird auch im dritten Teil eine große Rolle spielen.

Ganz genau: Wir werden König von Albion sein. Doch damit es soweit kommt, muss erst der alte König Logan gestürzt werden. Gestürzt deshalb, weil er sein Land unterjocht und nicht gerade freundlich mit seinen Untertanen umgeht. Im Klartext: Er ist ein echt fieses Schwein und muss vom Thron geschubst werden. Am besten ganz fies schubsen, damit er nie zurückkehrt. Und genau da kommen wir ins Spiel: Der Sohn des Helden aus dem zweiten Teil wird diese Aufgabe übernehmen, und wir übernehmen ihn.

Wir fangen als kleiner Racker an und merken, dass wir den König Logan nicht ganz so doll mögen. Also beschließen wir voller Mut und Eifer, ihn umzubringen und vom Thron zu stürzen. Oder andersrum. Leider merken wir dann, dass wir erst acht Jahre alt sind. Rebell hin oder her, da reicht die Muskelkraft noch nicht ganz aus. Also begeben wir uns auf eine lange Reise, erfüllen Quests und scharen Leute um uns, die uns beim Sturz von Logan helfen möchten. Und hier nimmt ein wichtiges Feature seinen Lauf: Mit jeder erfüllten Quest bringen wir mehr und mehr Leute dazu, sich uns anzuschließen. Irgendwann sind wir und unsere Mannschaft stark genug, um die Rebellion zu starten.

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