Vorschau Fable 3 - Seite 2

Es gibt neue und modernere Schusswaffen.Es gibt neue und modernere Schusswaffen.

Kummer und Sorgen

Die erste Hälfte der Story verbringen wir damit, stärker zu werden und die Bevölkerung auf unsere Seite zu ziehen. Dabei gibt es keine "altmodischen" Erfahrungspunkte. Ihr werdet mächtiger und kräftiger, wenn ihr Aufgaben erledigt und so neue Anhänger bekommt. Daher gilt: Je mehr Leute sich auf eure Seite schlagen, desto stärker werdet ihr. Wenn ihr als Jugendlicher glorreiche Abenteuer erlebt und viele böse Schurken erledigt, wird eure Waffe durch die Anzahl eurer Anhänger größer und effektiver. Es hängt also viel davon ab, wie beliebt ihr seid.

Und das Ganze geht als König erst so richtig los: Ab der zweiten Hälfte erlebt ihr das Spiel als neuer König von Albion, das mittlerweile im industriellen Zeitalter angekommen ist. Und als Herrscher eines Landes habt ihr natürlich die Verantwortung für eure Bevölkerung. Bekannt ist, dass ihr euren Anhängern Versprechen machen könnt, um sie auf eure Seite zu ziehen. Wie genau das funktionieren soll, ist bisher noch offen. Da Albion aber verdammt groß ist, werdet ihr nicht alle Sorgen und Bedenken der Bewohner beseitigen können. Hilfreich allerdings: Eine Karte mit großem Zoom zeigt euch im Detail, was gerade so im Reich los ist.

Albion wird sehr viel größer als in den vorherigen Teilen sein.Albion wird sehr viel größer als in den vorherigen Teilen sein.

Emotionale Bindung

Für die bösen Typen unter euch gilt übrigens: Ihr könnt auch einfach die Bewohner von Albion links liegen lassen und eine herrliche Schreckensherrschaft führen. Dadurch kommt ein weiteres, neues Element in Fable 3 zum Vorschein: das Touch-System. In den Vorgängern konntet ihr Personen durch Gesten beeinflussen. Habt ihr eure Muskeln zur Schau gestellt, waren sie begeistert. Wenn ihr dagegen gerülpst habt, kam das weniger gut an. Nun geht es einen Schritt weiter: Ihr beeinflusst eure Umgebung mit Berührungen. Ihr könnt zum Beispiel mit eurem Kind Hand in Hand durch die Stadt laufen und den Bewohnern zeigen, was für ein liebevoller Vater ihr seid. Sowas kommt immer gut an.

Oder aber ihr zerrt Obdachlose in die Fabrik, wo sie ihre Arbeit verrichten sollen. Unklar ist noch, wie umfangreich dieses System wirklich wird. Es ist fraglich, ob wir bei jeder einzelnen Person dieses Touch-System anwenden können und welche Konsequenzen eine Berührung auch wirklich haben wird. Innovativ klingt es aber trotzdem und kann für eine emotionale Bindung zu anderen Charakteren sorgen.

Fable 3 spielt 60 Jahre nach dem Vorgänger, wir sind also bereits im industriellen Zeitalter.Fable 3 spielt 60 Jahre nach dem Vorgänger, wir sind also bereits im industriellen Zeitalter.

Rollenspiel und Kinect?

Wie schon bei den vorherigen Teilen wird man euch ansehen, wenn ihr gut oder böse seid. Eure Gesichtszüge ändern sich, die Bewohner reagieren anders auf euch. Ob gar eine Rebellion seitens der Bevölkerung möglich ist, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Anbieten würde es sich aber, da wir auch Gesetze bestimmen können. Und die mögen nicht unbedingt bei allen Menschen auf Anklang stoßen. Zudem fragen wir uns, wie der Alltag als König aussehen wird. Es ist eher unwahrscheinlich, dass wir ganz normal auf Questjagd gehen - schließlich sind wir König und haben hunderte Krieger, die uns gehorchen.

Es geht weiter untypisch fürs Genre zu: Weder Levels noch Werte werdet ihr finden. Ihr entwickelt euch, wie gesagt, durch die Zahl eurer Anhänger. Auch eure Waffen werden mächtiger, je öfter ihr sie einsetzt. Seid ihr ein Nahkämpfer mit schweren Klingen, wird man euch das auch körperlich ansehen. Benutzt ihr eher Magie, seid ihr eben eine dünne Bohnenstange.

Lobenswert ist übrigens auch die Entwicklung für den PC. Der Vorgänger erschien ja (leider) nur für die Xbox 360, doch im dritten Teil geht es auch endlich wieder mit Tastatur und Maus zur Sache. Etwas ungewöhnlich mag zusätzlich die Unterstützung von Kinect klingen. Ob das mit einem Rollenspiel wirklich funktioniert? Es bleibt fraglich.

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich recht skeptisch bin. Obwohl mich die beiden Vorgänger extrem lange gefesselt haben, weiß ich nicht so recht, was ich von diesem neuen Spielprinzip als König halten soll. Schließlich ist das hier noch ein Rollenspiel und keine Aufbau-Simulation. Wie wird denn bitte der Alltag eines Königs aussehen? Ich will waghalsige Abenteuer bestreiten, gefährliche Krieger besiegen und Ruhm erlangen - und nicht den ganzen Tag fiese Gesetze beschließen, den Bewohnern ein offenes Ohr hinhalten oder arme Obdachlose in die Fabrik schleppen. Das Touch-System klingt dafür aber extrem interessant und wird wohl einige Möglichkeiten bieten, mit der Bevölkerung intensiv zu interagieren.

Auch die Grafik scheint auf einem soliden Niveau zu sein. Doch die Animationen der Berührungen müssen sich erst noch bewähren. Auch die vielen untypischen Rollenspiel-Elemente müssen sich beweisen - inwieweit beeinflusst es meine Stärke wirklich, wenn ich viele Anhänger habe? Doch ich vertraue Molyneux und hoffe, dass hier zwar ein ungewöhnliches, aber dennoch gutes und vielleicht sehr innovatives Rollenspiel ansteht.

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