Test Puzzle Quest 2 - Seite 3

Selbst in der Kapelle lauert ein Goblin! (Screenshot Xbox360)Selbst in der Kapelle lauert ein Goblin! (Screenshot Xbox360)

Etwas Böses ist erwacht

Zunächst werdet ihr zu dem Örtchen "Verloren" (der übrigens auch in der englischen Version so heißt!) im eisigen Norden gerufen, neben dem eine uralte Festung steht, in der vor Urzeiten ein Dämon eingekerkert wurde. Seit kurzem gibt es nun gehöriges Chaos in Verloren: Menschen verschwinden, Ratten plagen die Einwohner und Goblins streifen am helllichten Tage umher. Was diese Plagegeister wohl aufgeschreckt hat? Hat am Ende gar der antike Dämon seinen Schlummer beendet?

Als Held helft ihr natürlich zuerst einmal den Bewohnern der Stadt bei ihren Alltagssorgen und heimst in einem ausführlichen Tutorial erste Erfahrung und Belohnungen ein. Später entpuppen sich die Anrainer dann als begabte Geschäftsleute und Handwerker, die euch mit dem typischen Abenteurerbedarf versorgen - gegen Gold, versteht sich...

Wobei ihr nicht nur kaufen und verkaufen dürft, sondern liebgewonnene Ausrüstungsgegenstände beim Schmied verbessern lassen könnt, wenn ihr ihm genug Gold und Rohstoffe bringt - das Upgrade-System von Monster Hunter lässt grüßen!

Der Weg zur Festung führt durch Eishöhlen. (Screenshot Xbox360)Der Weg zur Festung führt durch Eishöhlen. (Screenshot Xbox360)

Dungeons ahoi!

Erwartungsgemäß landet ihr nach der Säuberung der eher übersichtlich geratenen Stadt schon bald in der alten Festung, in der sich Goblins, Orks, Untote und anderes Gesocks breit gemacht haben. Glücklicherweise lässt sich am oberen Bildschirm eine Übersichtskarte der Level zuschalten, so dass ihr euch nicht verlauft, selbst wenn ihr den goldenen Hinweispfeil ingnoriert und die Gewölbe auf eigene Faust nach Schätzen und Nebenaufgaben durchforsten möchtet.

Dabei solltet ihr allerdings einen langen Atem haben und euch auf viele Stunden Puzzlerei einstellen, denn schon der Goblinbereich ist geschätzte 30 Räume groß, das Areal der Orks locker noch einmal doppelt so weitläufig, danach geht es weiter in den ebenso verzweigten Katakomben, und wer weiß, was noch alles da unten wartet...

Klingt gar nicht so viel, findet ihr? Bedenkt: Wenn euch auch nur ein Gegner beim Durchqueren eines Raums im Weg steht, bedeutet das schon mal ein Puzzlegefecht, das vor allem später bei Gegnern mit mehr Lebenspunkten locker eine Viertelstunde dauern kann. Insofern braucht es viel Zeit und auch viel Geduld, wenn euch der x-te Goblin anspringt. Wobei es wenigstens eine ganze Reihe unterschiedlicher Goblins, Orks und Untoter gibt! Wie aber sieht nun das Kampfsystem diesmal aus?

Hier stecht ihr mit einem Kurzschwert zu.Hier stecht ihr mit einem Kurzschwert zu.

Einsatz von Waffe und Schild im Kampf

Im Puzzlefeld selbst fällt zunächst auf, dass euch zwar noch die gewohnten Manaperlen und Totenschädel entgegenblinken, aber die Goldmünzen und Erfahrungspunktesternchen verschwunden sind! Tatsächlich gibt es Erfahrung und Gold nun nicht mehr zum Sammeln im Kampf, sondern erst nach einem bestandenen Gefecht (oder beim Plündern von Truhen in einem extra Minispiel). Darüber hinaus winken Erfahrung und Gold auch als Belohnung für erfüllte Aufgaben.

An die Stelle der beiden verschwundenen Perlenarten sind dafür erstens lilafarbene Manaperlen getreten, so dass ihr nun neben gelbem, rotem, grünem und blauem Mana eine fünfte für Zaubersprüche benutzte Energieart sammeln könnt. Außerdem findet ihr Handschuhzeichen auf dem Feld, die euch ebenfalls sammelbare Aktionspunkte geben. Diese dürfen später eingesetzt werden, um Waffen und Schilde zu aktivieren, denn jetzt geben Waffen nicht mehr nur passive Boni wie beim Vorgänger, sondern können selbst mächtigen Schaden beim Gegner anrichten. Dabei gibt es sogar Waffen, die per Giftangriff den Gegner über mehrere Runden schädigen.

Gerade bei Feinden, die sich selbst heilen können, ist es ratsam, zunächst ausreichend Aktionspunkte zu bunkern, um dann ein paar Runden hintereinander feste draufhauen zu können, bevor sie sich erholen.

Hier heißt es plündern, was das Zeug hält! (Screenshot Xbox360)Hier heißt es plündern, was das Zeug hält! (Screenshot Xbox360)

Multiple Minispiele

Habt ihr die Gegner bezwungen, lassen sie zuweilen Schatzkisten zurück, die ihr plündern könnt. Dazu füllt sich der Bildschirm mit kupfernen, silbernen und goldenen Münzen. Bildet ihr mit ihnen Vierer- und Fünfer-Reihen, erscheinen Schlüssel, die wiederum zu Dreiern kombiniert Rohstoffe und besondere Gegenstände spendieren. Allerdings wird nach jedem zweiten Zug eine Reihe unten weggenommen, so dass ihr wohlüberlegt plündern solltet...

Noch ein halbes Dutzend weitere Minispiele kommen beim Durschsuchen von Räumen, Einschlagen von Türen, Knacken von Schlössern, Entschärfen von Fallen und Erlernen von Zaubern ins Spiel. Generell sind die Minispiele schön ausgetüftelt, und haben alle kein Zeitlimit, sondern eine Zugbeschränkung; der Stress, den man beim Vorgänger und bei Galactrix durch das Runterticken der letzten Sekunden verspürte, entfällt also diesmal!

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