Test Die Legende von Aang: seichte Spielkost für Fans

von Sandra Friedrichs (16. August 2010)

Ein kleiner Junge, der nicht einmal die Pubertät erreicht hat, ist jetzt schon weltweit bekannt: Aang, der Avatar. Der Held aus der gleichnamigen Zeichentrickserie bekommt sein Kinodebüt mit dem Realfilm "Die Legende von Aang" spendiert. Dazu erwartet euch je eine Filmversoftung für die Wii und den DS, die wir beide für euch getestet haben.

Aang ist gefährlicher als er aussieht.Aang ist gefährlicher als er aussieht.

Falls ihr noch nichts von der amerikanischen Zeichentrickserie Avatar und etlichen gleichnamigen Videospielen gehört habt, könnt ihr beruhigt sein. Der Regisseur Shyamalan will die Geschichte des kleinen Jungens in einer Trilogie verfilmen. Der erste Film, der am 19. August in die Kinos kommt, erzählt logischerweise den Beginn der Avatarsaga und lässt auch Neulinge in die Materie einsteigen. Die Versoftungen für die Nintendokonsolen basieren auf den Kinofilm, wodurch sie ebenso logischerweise dieselbe Geschichte wiedergeben. Diese äußerst spannende Handlung möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

In einer anderen Welt leben Menschen zusammen, die je ein Element beherrschen: die Feuernation, der Wasserstamm, das Erdkönigreich und die Luftnomaden. Der sogenannte Avatar hält die Welt im Gleichgewicht, da er das einzige Wesen ist, das alle vier Elemente beherrscht. Doch die Feuernation beendete diese Harmonie, indem sie den Avatar tötete und einen Eroberungskrieg führte. Kurz vor ihrem Sieg wurde ein Junge gefunden, der die Kraft besitzt, alle Elemente zu erlernen. Dieser kleine Bub namens Aang ist der neue Avatar und die Hoffnung der Menschheit, den Krieg zu beenden. Doch nicht jeder freut sich über sein Erscheinen. Zuko, der Prinz der Feuernation, will den Avatar fangen, um Ruhm zu erlangen und seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron zurückzuerobern. Aang muss also in seinen jungen Jahren schon sehr viele Intrigen erleben und stets vor dem Bösen auf der Hut sein.

Im Spiel wird die Geschichte mit schönen Comic-Zwischensequenzen und guten Sprechern präsentiert. Außerdem wird sie einsteigerfreundlich erzählt, sodass ihr nicht unbedingt jede Folge der Zeichentrickserie kennen müsst, um die Handlung zu verstehen.

Zuko ist ganz schön heiß.Zuko ist ganz schön heiß.

Gut gegen Böse

Startet ihr den Singleplayer, werdet ihr bestimmt genauso überrascht sein wie wir. Im ersten Spielabschnitt spielt ihr den Kontrahenten von Aang, nämlich Zuko, den Prinz der Feuernation. Der wird auf seinem Schiff von Soldaten angegriffen und muss sich mit seiner Feuermagie wehren. Er attackiert die Feinde mit großen Feuerbällen oder einem flächendeckenden Inferno und kann den verursachten Schaden im Modus "Entzürnen" noch steigern. Darüber hinaus ändert sich in bestimmten Abschnitten das Gameplay und ihr müsst kleine Shooter-Einlagen absolvieren. Die Feuerbälle sind sozusagen eure Munition, mit denen ihr die Feinde von den Socken holen sollt. Leider sind diese Passagen viel zu träge präsentiert und machen durch langweiligen Wiederholungen keinen Spaß.

Im zweiten Spielabschnitt könnt ihr endlich den Held des Spiels steuern. Aang beherrscht während des Spielverlaufs nur die Luftmagie, die anderen Elemente werden bestimmt in den nächsten Filmversoftungen freigeschaltet. Er kann mit Luftstößen Objekte bewegen, Feinde mit Luftwirbeln besiegen und einen Hurrikan hervorrufen, um die Umgebung zu zerstören. Aang hat darüber hinaus mit seinem Einsichtmodus die Möglichkeit, die Zeit zu verlangsamen und anspruchslose Jump-and-Run-Passagen zu absolvieren.

Der letzte spielbare Charakter ist wieder Zuko - oder besser gesagt, der blaue Geist. Der Prinz setzt sich lediglich eine Maske auf und erhält sogleich neue Fähigkeiten. Der Geist beherrscht zwar keine Elemente, dennoch kann er mit Ninjakräften antreten, sich tarnen und mit seinen scharfen Schwertern schwere Angriffe ausführen.

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