Vorschau Blut und Spiele

von Hauke Schweer (19. August 2010)

Mortal Kombat gehört zu den altehrwürdigen Namen der Beat-them-Up-Szene. Wir waren live dabei, als Scorpion, Zub Zero, Kung Lao und sogar ein neuer Kämpfer Blut in der Arena vergossen. Überhaupt stand der rote Saft im Mittelpunkt der gamescom-Präsentation, inklusive Knochenbrüchen und Organentnahmen.

Seit 1992 ist Scorpion mit seiner Lanze fester Bestandteil der Serie.Seit 1992 ist Scorpion mit seiner Lanze fester Bestandteil der Serie.

Es gibt Spiele, die einfach jeder kennt. Mortal Kombat gehört nicht nur wegen seiner eigenwilligen Schreibweise dazu, denn im Gegensatz zu dem ewigen Zeichtentrick-Konkurrenten Street Fighter wurde hier seit eh und je das aufgefahren, was im Sport gerne als "übertriebene Härte" bezeichnet wird.

Noch 2010 soll der beinharte Prügler erneut in den Ring geworfen werden und natürlich sind sowohl die berühmt-berüchtigten Fatality-Moves als auch bekannte Gesichter mit an Bord. Klassisch ist auch die Spielperspektive, die sich Street Fighter 4 anpasst: Die Welt wird zwar mitsamt der Kämpfer dreidimensional dargestellt, die Auseinandersetzungen finden jedoch nur in zwei Dimensionen statt.

Cyrax und seine futuristischen Fähigkeiten wurden auf der gamescom erstmals präsentiert.Cyrax und seine futuristischen Fähigkeiten wurden auf der gamescom erstmals präsentiert.

Der erste Kampf - Gedärme fliegen

Gleich der erste Kampf der Präsentation weckte nostalgische Gefühle, denn Scorpion trat in der Grube gegen Sub Zero an. Die berühmte Speerspitze an der Kette bohrte sich durch Muskeln, Eiskugeln ließen nicht nur das Blut gefrieren und der Schlagabtausch war ab der ersten Sekunde mitreißend, zumal man die Ergebnisse der Einschläge direkt zu Gesicht bekommt. Masken zerbrechen, Stoff reißt und der Lebenssaft besudelt die Körper der Kombattanten rot glänzend. Die einfachen Tritte und Schläge wirken dabei ähnlich taktisch gesetzt wie bei Street Fighter, pures Button-Mashing hilft hier definitiv nichts, wenn man gegen einen Könner antritt. Die Special-Moves lassen sich vergleichsweise einfach auslösen und wenn man zeitgleich blockt, sogar in verstärkter Form entfesseln.

Spektakulär ist dabei eine neue Kategorie, die an den Jet-Lee-Film "Romeo Must Die" erinnert. Erwischt man den Feind mit einer derartigen Attacke, zoomt die Kamera heran, schaltet auf eine Röntgensicht um und offenbart genüsslich, wie Schädel, Wirbel, Kehlköpfe und andere wichtige Körperteile in die Brüche gehen. Am Ende eines Turnieres lassen sich außerdem die berüchtigten Todesstöße ansetzen. In der Grube fliegt der Verlierer, ältere Semester werden sich daran erinnern, über den Rand des Steges, auf dem gekämpft wird, und landet auf spitzen Felszacken. Ganz wie in den guten, alten Zeiten bohrt sich eine blutbesudelte Spitze durch Mark und Bein, neuerdings bleibt sogar die Leber an der Spitze hängen. Das man bei Publisher Warner tatsächlich mit der USK in Verhandlungen steht, um eine ungeschnittene Version zu veröffentlichen, wirkt mehr als mutig.

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