Test Psi-Ops - The Mindgate Conspiracy

von Clemens Eisenberger (27. Oktober 2004)

Stellt euch vor, ihr habt plötzlich seltsame Fähigkeiten. Ihr könnt Gegenstände bewegen, euren Körper verlassen und andere Menschen kontrollieren - und das alles nur mit eurem Kopf. Und jetzt stellt euch vor, ihr wisst nicht mehr warum. Agent Nick Scryer geht es nämlich genau so. Ob das auf diesen Kräften aufbauende Spiel "Psi Ops" genau so viel Spaß macht wie die Kurzbeschreibung verspricht, lest ihr auf den folgenden Seiten.

C3 nach E4 - Schachmatt

Köpfchen ist gefragt, in Midways neuem Actionadventure namens "Psi Ops - The Mindgate Conspiracy". Ihr seid Nick Scryer, der mit seltsamen Kräften ausgestattet die Terrorgruppierung "The Movement" ausschalten soll. Was auf den ersten Blick so intelligent wirkt wie eine TV-Werbung mit Verona Feldbusch, ist es auch. Die Story ist nichts wirklich Neues und auch nichts wirklich Gutes. Das Motivierende an dem Game sind die zahlreichen Bonusfeatures. Neue Missionen, die Zwischensequenzen aus dem Spiel und viele weitere interessante Sachen kann man sich freispielen.

Der Ablauf einer Mission ist einfach zu erklären. Ihr startet mit einer ziemlich ungenauen Missionsbeschreibung und einer ebenso ungenauen Karte durch ein mehr oder weniger linear aufgebautes Level. Die auftauchenden Gegner könnt ihr wahlweise mit stinknormalen Schießprügeln erledigen, oder - viel lustiger - mit euren Psi Kräften in die Hölle schicken. Hier wird eurer Kreativität fast keine Grenze gesetzt, ihr könnt Gegner von Brücken werfen oder sie sogar in einen Brennofen befördern. Hier und da startet dann eine Zwischensequenz, die dann die Story weitererzählt und euch mit einem neuen Auftrag bekannt macht.

Allzu viel Zeit muss man sich für das Spiel allerdings nicht nehmen. Mehr als 8 Stunden (1. Anlauf) bzw. 5 Stunden (2. Anlauf) muss man nicht einplanen.

Havok oder nicht Havok - Das ist hier die Frage!

In grafischer Sicht kann "Psi Ops - The Mindgate Conspiracy" überzeugen. Die Texturen und Designs sind meist auf dem aktuellen Stand der Technik, ein paar Abschnitte im Spiel nerven aber mit immer wiederkehrenden Texturen und der damit verbundenen Orientierungslosigkeit.

Auf die Ohren bekommen nicht nur die Gegner, sondern auch ihr. Die Explosionen klingen sehr gut, und auch die Sprachausgabe ist gut gelungen, wobei die deutschen Sprecher nicht immer überzeugen können. Die kleineren Geräusche der Levels (Schüsse, Schreie etc.) klingen meist ziemlich blechern und nicht besonders toll.

Animiert sind Nick Scryer & Co. auch ganz gut. Lediglich an ganz wenigen Stellen sind einige Animationen zu abrupt oder wirken durch andere Faktoren unnatürlich - dies stört den Spielverlauf aber nicht wirklich.

Weiter mit:

Kommentare anzeigen

12 neue 3DS-Spiele: Frischer Spielspaß mit Mario, Star Wars und Pokémon

12 neue 3DS-Spiele: Frischer Spielspaß mit Mario, Star Wars und Pokémon

Auch diesen Herbst und Winter sind neuie Spiele für den 3DS erschienen. Diese zwölf Kandidaten solltet ihr (...) mehr

Weitere Artikel

Letzte Inhalte zum Spiel

Lioncast: Günstiges Headset LX50 für Zocker erschienen

Lioncast: Günstiges Headset LX50 für Zocker erschienen

Hardware-Hersteller Lioncast bringt zur Weihnachtszeit mit dem LX50 ein neues Gaming-Headset auf den Markt. Unter dem M (...) mehr

Weitere News

Gewinnspiel

.Adventskalender Tür 8: Destiny-Paket
Jetzt mitmachen!

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Psi-Ops - Mindgate Conspiracy (Übersicht)