Vorschau Sorcery: Move-Controller als Zauberstab

von Redaktioneller Mitarbeiter (20. August 2010)

Dass Sony auf den Bewegungssteuerungs-Zug aufspringt, ist den Japanern nicht zu verdenken. Aber die Hoffnung ist groß, dass der Move-Markt nicht mit dem üblichen Casual- und Minispiel-Zeug überschwemmt wird. Diese Hoffnung stärkt Sorcery, ein märchenhaftes Spiel mit Zauber - wir haben uns diesen verhexten Titel auf der gamescom genauer angeschaut.

Zauberstab hoch!Zauberstab hoch!

Sorcery ist ein Spiel, in dem gezaubert wird. Und wie sollten wir das spielen, wenn nicht mit Sonys neuer Bewegungssteuerung Move? Also zack, geben wir dem Controller einen Ruck und schon verlässt der erste Zauber unseren Stab. Das ist nicht nur intuitiv, sondern funktioniert sogar prima. Verleiht ihr dem Controller einen starken Ruck, wird der Zauber entsprechend stärker. Dreht ihr das Eingabegerät, verpasst ihr zum Beispiel eurem Feuerball einen Richtungsdrall.

Zaubern hält jung.Zaubern hält jung.

Stimmig...

Dem kleinen Jungen aus Sorcery stehen drei Zauber-Arten zur Verfügung: Feuer, Blitz und Frost. Klingt recht wenig, aber diese drei lassen sich miteinander kombinieren: Bewegt euren Controller schnell nach rechts, damit eine Feuer-Wand entsteht. Nun könnt ihr einen Tornado herbeirufen, der durch die Flammen fegt und einen Feuerwirbel verursacht - das erinnert uns wohlig an die Glut-Attacke von Pokemon Glurak.

Zur Story ist kaum etwas zum Move-Titel bekannt. Sie soll einige Elemente aus der irischen Mythologie aufgreifen und die Geschichte eines kleinen Jungen thematisieren, dem ein großes Schicksal bevorsteht. Grafisch macht das Spiel dafür einen stimmigen Eindruck. Besonders der atmosphärische Lichteinfall bei einigen Stellen hat es uns angetan.

Das Leben als Ratte muss doch schön sein.Das Leben als Ratte muss doch schön sein.

Huch, eine Ratte!

Für Abwechslung sollen Verwandlungen sorgen. In unserer gamescom-Präsentation wurde der Junge zu einer Ratte, mit der wir Orte erreichen konnten, die wir vorher so nicht betreten konnten. Was für weitere Verwandlungen noch kommen, ist unklar. Genauer gefasst ist die Länge des PS3-Abenteuers: Nach sechs bis acht Stunden seid ihr mit dem Titel durch. Wenn ihr euch Zeit lasst, sind zehn spaßige Stunden drin.

Kurzzeitig ernüchtert waren wir durch die Antwort auf unsere Nachfrage, ob Sorcery auch in 3D möglich wäre: "3D ist eine sehr aufregende Sache für uns. Aber wir können jetzt noch nichts ankündigen." Schade, wo doch Sony die 3D-Technik massiv bewirbt. Aber ein Nein sieht ja auch anders aus.

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Ich muss sagen, dass mir Sorcery im Ersteindruck gefällt. Die Steuerung geht unkompliziert von der Hand und erfasst die Bewegungen genau. Auch sonst macht das Spiel einen runden Eindruck: Ob Trolle, Goblins oder andere fiese Zauber-Gestalten, wir plätten sie mit unseren verschiedenen Zaubern, die sich kombinieren lassen. Leider ist bisher wenig zur Story bekannt, ebenso wenig wissen wir über die Vielfalt des Zauber-Systems. Abseits minispiel-haltiger Move-Titel sticht Sorcery aber durch erfrischende Eigenständigkeit heraus - wir sind auf das fertige Spiel gespannt. Als Termin geplant ist Anfang 2011.

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