Vorschau Bioshock Infinite: Luftige Achterbahnfahrt

von Hauke Schweer (23. August 2010)

Take 2 hat auf der gamescom für einige atemberaubende Augenblicke gesorgt. Vor allem BioShock Infinite übertraf sämtliche Erwartungen und ließ uns den Atem stocken.

Dem dritten Bioshock fehlt noch der Zusatz "3" im Titel.Dem dritten Bioshock fehlt noch der Zusatz "3" im Titel.

Bequeme altbraune Ledersofas, stimmungsvolle Beleuchtung, altertümliche Fotos und Propagandaplakate für die Verteidigung Columbias schmücken den Raum, in dem 2k uns einen Überraschungstitel präsentiert. Doch die Spatzen pfiffen längst von den Dächern, dass es sich dabei um Bioshock Infinite handle. Die Federviehcher sollen Recht behalten, bei der kurzen Spieletour handelt es sich tatsächlich um den Nachfolger der Shooter-Serie rund um Big Daddy und Rapture City.

Seit der Veröffentlichung des ersten Trailers war bekannt, dass es vom Meeresboden in die Lüfte gehen wird, doch wir bekomen darüber hinaus Hintergrundinformationen und eine Live-Spieldemo zu sehen.

Die Stadt über den Wolken ist ein ungewöhnliches wie fesselndes Szenario.Die Stadt über den Wolken ist ein ungewöhnliches wie fesselndes Szenario.

Einstieg in die Story

Zu Zeiten des Überganges vom 19. ins 20. Jahrhundert befand sich die Technikwelt im Aufbruch und ein Wunderwerk jagte das andere. Auf einmal konnte man über Distanz miteinander reden, Kutschen fuhren ohne Pferde und die Bilder lernten das Laufen. Im Jahre 1912 planten die USA daher eine technische Weltausstellung in Columbia, um ihre Innovationen zu präsentieren. Columbia, das ist die dafür extra geschaffene Stadt über den Wolken. Riesige Inseln mit ganzen Straßenzügen werden von Heißluftballons in der Luft gehalten, Dampfmaschinen sorgen für die Fortbewegung. Die Botschaft ist ganz klar: Kommt ihr nicht zur Weltausstellung, kommt die Weltausstellung zu euch.

Doch die limitierten Ressourcen auf derart begrenzter Fläche sorgen für Spannungen zwischen den Menschen, das politische System gerät ins Wanken und auf einmal stellt sich auch noch heraus, dass es sich bei dem technischen Wunderwerk nicht nur um einen riesigen Jahrmarkt handelt, sondern dass hier eine gigantische Festung über der Erde schwebt - eine Steampunk-Version des Todessterns. Natürlich leugnet die amerikanische Regierung jegliche Kenntnis und Columbia verschwindet in den Wolken.

Doch nicht für immer, das Monstrum taucht unerwartet und spontan überall auf der Welt auf, um für Schrecken zu sorgen. Genau in dieser Epoche befindet sich ein ehemaliger Agent der legendären Pinkertons auf Auftragssuche, den wohl berühmtesten und brutalsten Detektiven ihrer Zeit. Booker DeWitt war selbst für die skrupellosen Schläger und Revolverhelden eine Spur zu gewalttätig. Seit seiner Kündigung kümmert DeWitt sich selbstständig um Aufträge. Ein Mädchen zu suchen und zum Auftraggeber zu bringen klingt erst einmal nach einem einfachen Job, aber wie sich herausstellt, handelt es sich im Falle Elizabeths weder um ein normales Mädchen, noch um einen normalen Aufenthaltsort. Die junge Dame befindet sich natürlich in Columbia.

Der Luftraum spielt die große Rolle im neuen Bioshock.Der Luftraum spielt die große Rolle im neuen Bioshock.

Wo ist das Wasser? Hier ist nur Luft!

Das erste, was wir von dem gezeigten Level zu sehen bekamen, war den ursprünglichen Erwartungen gemäß ... Wasser. Aus dem verschwommenen Blau taucht die Silhouette einer Stadt auf, handelt es sich dabei um Rapture? Mitnichten, anscheinend befindet sich der Kopf des Helden in einer überdimensionalen Schneekugel und am Sockel des Stadtmodells prangt der Schriftzug Columbia 1912. Dann bricht das Glas, die unscharfe Perspektive weicht dem fokussierten Blick auf eine Art Museum, während Booker Wasser aushustet und von einer metallenen Hand hochgezogen wird. Ein Wesen ähnlich Big Daddy hat uns am Schlafittchen und spendiert uns einen Freiflug durchs Fenster, von der schwebenden Insel ins Nichts.

Tief unter Columbia scheinen sich saftige Wiesen zu erstrecken und klitzekleine Farmen herumzustehen, doch eigentlich möchten wir nicht herausfinden, ob das tatsächlich der Fall ist. Zwischen Abprallern und verzweifelten Versuchen, uns festzuhalten, taucht Elizabeth auf einem Balkon auf und bremst den Fall mit ihren Kräften ab, während es um DeWitt herum Rosen regnet, die er im freien Fall mitgerissen hat. Immer näher schweben wir an den Balkon heran und können beinahe die rettend entgegengestreckte Hand des hübschen Mädchens greifen, als eines der metallenen Wesen durch die Tür bricht, ihre Konzentration stört und es weiter abwärts geht.

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