Bethesda: Action-Viererpack für Erwachsene - Seite 2

(Special)

Brink

Brink ist ein team-basierter Ego-Shooter von Splash Damage, die durch Castle Wolfenstein - Enemy Territory auf sich aufmerksam gemacht haben. Bevor wir selbst in den Multiplayer einsteigen konnten, überzeugten wir uns von den schier endlosen Modifikationsmöglichkeiten der Charaktere, Waffen und Klassen. Die Figuren sind ähnlich überzeichnet wie in Team Fortress 2, verfügen aber über realistisch wirkende Texturen. Neben den Charakteren an sich könnt ihr auch die Waffen stark modifizieren: Magazine, Zielhilfen, Schalldämpfer und ähnliche Gimmicks können angebracht und getauscht werden. Das hat nicht nur optische Auswirkungen, sondern ändert auch das Waffenverhalten hinsichtlich Präzision und Schaden.

Nach diesen ganzen Änderungen entscheidet ihr euch für eine von vier möglichen Klassen: Soldier, Engineer, Medic und The Operative. Der Soldier ist ein starker Frontkämpfer, rüstet Kameraden mit Extra-Munition aus und kann Explosionsladungen anbringen. Der Engineer erhöht die Stärke von Team-Mitgliedern, entschärft Sprengladungen und baut Geschütze auf. Der Medic verstärkt die Gesundheit der Kollegen und holt mit einer Adranalinspritze Gefallene zurück auf die Beine. The Operative ist etwas für fiese Naturen, da er sich als Mitglied des gegnerischen Teams verkleiden kann. Außerdem hackt er Terminals im Schlaf.

Im Spiel sammelt ihr Erfahrungspunkte für nahezu jede Aktion im Spiel. Neben Kills gilt das vor allem für das aktuell gewählte Missionsziel, von denen es auf jeder Karte mehrere gibt. Ihr wählt aus einer Liste eines aus und bekommt angezeigt, wo ihr dieses Ziel erfüllen könnt. Dazu gehören Aufgaben wie das Wiederbeleben eines Team-Kameraden oder die Reparatur eines Roboters.

Im von uns gespielten Einsatz namens "Dirty Bomb" musste die Security-Einheit einen Roboter durch die Karte eskortieren, um dann in einen Sicherheitsbereich einzudringen und eine Biowaffe sicherzustellen. Diese muss anschließend sicher zu einem wartenden Helikopter begleitet werden. Die andere Partei versucht unterdessen, das Security-Team daran zu hindern.

Die Mission spielte sich sehr intensiv und fesselnd. Wir wechselten schnell als Mitglied der Resistance von Medic auf Engineer, um Geschütze aufzustellen und es der anderen Partei schwieriger zu machen. Um besser geschützt zu sein, liefen wir ständig neben einem Medic, um im Falle eines Falles schnell geheilt zu werden. Innerhalb der Levels gibt es zahlreiche Höhenunterschiede und Deckungsmöglichkeiten. Gestorben sind wir eigentlich nur dann, wenn wir uns mit zu vielen Gegnern gleichzeitig angelegt haben. Das Spielgeschehen gestaltet sich durch eine besondere Bewegungsart noch dynamischer: Wenn ihr beim Laufen eine zusätzliche Taste gedrückt haltet, bewegt ihr euch schwungvoll im Parkour-Stil durch die Levels.

Schon jetzt kann man Brink ansehen, wie viel Erfahrung Splash Damage in den letzten Jahren im Bereich Multiplayer gesammelt hat. Brink erscheint im Frühjahr 2011 für Xbox 360, PlayStation 3 und den PC.

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