Test Fluch der Karibik

von Daniel Frick (18. Oktober 2003)

Es war der Blockbuster des Kinosommers: Das Piraten-Epos "Fluch der Karibik" mit einem herrlich schrägen Johnny Depp in der Hauptrolle. Die Recken von Bethesda ("Morrowind") bescheren uns nun das Spiel zum Film. "Fluch der Karibik" erscheint als Genremischung aus Action-Adventure, Rollenspiel und Handelssimulation. Und auch wenn das Spiel nur sehr lose an die Handlung des Films angelehnt ist, gilt es alles zu tun, was das Piratenherz begehrt: Schiffe kapern, Degenduelle ausfechten und sagenhafte Piratenschätze anhäufen. Leinen los!

Willkommen in der KaribikWillkommen in der Karibik

Story und Spiel

Das Spiel beginnt im Hafen einer sonnigen Karibikstadt. Wir erfahren von einem netten Seebären, der mit uns auf Fahrt war, dass wir auf dem Weg hierher in einen heftigen Sturm geraten sind und es unser Schiff schwer beschädigt gerade noch so in den sicheren Hafen geschafft hat. Nachdem wir uns etwas in der Stadt umgesehen haben und die ersten kleinen Aufgaben bewältigt sind (der nette Kauz mit dem Kopftuch gibt uns auf Wunsch jederzeit Tipps), machen wir uns auf, das erste Mal in See zu stechen.Als wir den Hafen unserer englischen Zielstadt anlaufen, erleben wir das erste Mal Piraten-Action in Reinform: Eine französische Flotte greift das vor uns liegende Fort an und lässt mit ohrenbetäubendem Kanonendonner keinen Stein auf dem anderen. Schließlich doch in der Stadt angekommen, beauftragt uns der hiesige Gouverneur mit einem heiklen Auftrag und ab sofort sind wir als Freibeuter unter dem Union Jack auf Kaperfahrt gegen die Feinde der Krone. An den Film erinnert in der Story nur sehr wenig. Lediglich von der 'Black Pearl', die wir später suchen sollen und einige Namen erinnern an das Film-Abenteuer. Meine Erklärung: Das Spiel sollte ursprünglich unter dem Titel "Sea Dogs 2" erscheinen und wurde nach dem Erstehen der "Fluch der Karibik"-Lizenz nachträglich und schon beinahe beendet an das Hollywood-Epos angepasst.

Im Palast des GouverneursIm Palast des Gouverneurs

Features

Nachdem man also den ersten Auftrag erhalten hat, liegt es im Ermessen des Spielers, ob man direkt die 30 Missionen der Hauptstory weiterspielt oder doch lieber erst einmal 'einfach so' Karibikluft schnuppern geht. Die Handlungsfreiheit im Spiel ist enorm hoch: Auch wenn man natürlich der Hauptstory direkt folgen kann, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Wie und was man spielt, hängt dabei vom Geschmack des Einzelnen ab. Man kann sich als Händler verdingen und so versuchen, seine ersten Goldstücke zu verdienen. Zwischen den sieben Inseln gibt es immer eine hohe Nachfrage nach den verschiedensten Gütern. Selbstredend, dass sich verbotene Güter mit dem höchsten Gewinn, aber auch dem höchsten Risiko an Schmuggler verkaufen lassen, die ihre Lager immer irgendwo außerhalb der Städte haben und diese dann ihrerseits mit den von uns herangeschafften Waren versorgen.Die Inseln lassen sich übrigens frei zu Fuß erkunden, auch außerhalb der Städte kann man sich durch die Wildnis schlagen, um geheimnisvolle Piratenschätze zu bergen. Zahlreiche Gegner gibt es an Land und im Wasser zu besiegen.

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