Vorschau Dead Space 2: Schockschwerelos!

von Redaktioneller Mitarbeiter (25. August 2010)

Schon allein beim Aussprechen bestimmter Spiele-Namen läuft uns (und garantiert auch euch) der kalte Schauer den Rücken hinunter. Alone in the Dark. Project Zero. FEAR. Wenn ihr jetzt bereits weggelaufen seid, verstehen wir das. Aber einen Titel haben wir vergessen: Dead Space. Den zweiten Teil konnten wir uns während der gamescom anschauen. Und was sollen wir sagen? Wir hatten Schiss!

Rasant und schnell geht es zur Station!Rasant und schnell geht es zur Station!

Dead Space - nicht jeder Spieler hat positive Erfahrungen mit diesem Spiel gemacht. Auch einige unserer Redakteure konnten nicht mehr als fünf Minuten dieses düstere und verdammt gruselige Erlebnis zocken - dann fing das große Zittern an, an ein genaues Zielen war nicht mehr zu denken. Nun steht Dead Space 2 an und wir haben uns schon wieder gegruselt. Aber es war anders. Es war ein atmosphärisches Gruseln, vielleicht gar ein positives und adrenalinhaltiges Gruseln.

Wir konnten einen Abschnitt spielen, in dem Isaac durch die dunkle Schwerelosigkeit schwebt. Doch anders als im ersten Teil genießen wir hier mehr Bewegungsfreiheit, der Level ist deutlich größer und weniger schlauchig als im Vorgänger. Wir können Isaac direkt steuern, was dem Spielgefühl und der Atmosphäre sehr zugute kommt.

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Preview Dead Space 2

Der Abschnitt in der Schwerelosigkeit war verdammt atmosphärisch.Der Abschnitt in der Schwerelosigkeit war verdammt atmosphärisch.

Düster, rasend, beklemmend

Wir schweben also schwerelos durch die Gegend und müssen verschiedene Solarplatten ausrichten. Damit es aber nicht ganz so leicht wird und auch das beklemmende Spielgefühl allgegenwärtig ist, gibt es eine neue Kreatur, die sich passend "Nest" nennt. Dieses Ding sieht komisch aus und schleudert noch komischere Viecher auf uns, wenn wir in seine Nähe geraten. Durch die fast nicht vorhandene Soundkulisse und diese widerwärtigen Monster wird es uns schon wieder ganz beklemmend ums Herz.

Nach dem wir mit einem leicht nervösen Gefühl und schwitzigen Händen die Solarzellen ausgerichtet haben, geht es rasend schnell zurück zur Station. Auf dem Flug dorthin schieben sich aber einige riesige Trümmer und andere Hindernisse in den Weg. Hier werden nicht nur Erinnerungen an God of War 3 wach, der Fokus liegt auch spürbar auf Action. Und das ist auch gut so: Die Stille des Alls vermischt mit der einzigartigen Soundkulisse und dem schnellen Flug zur Station - das ergibt ein wahrlich atmosphärisches und zugleich düster-rasantes Spielgefühl.

Ein neuer Feind: Nest. Ekliges Ding!Ein neuer Feind: Nest. Ekliges Ding!

Brachial und effektreich?

In der Station angekommen, gibt es nun fortan wieder die Momente im Spiel, die uns wahrlich schreien lassen. Einige Schockeffekte können durchaus mit denen aus dem ersten Teil mithalten, teilweise übetrifft das Gesehene die Angst und den Adrenalinaustoß des Vorgängers. Dazu muss man in krassen Gegensatz beachten, dass wir erst wenig gesehen haben und die Entwickler von einem Action-Fokus im Spiel geredet haben. Bisher war davon aber nicht allzu viel zu merken, im Gegenteil.

Grafisch sieht Dead Space 2 einfach traumhaft gruselig aus. Durch die allgegenwärtige Düsternis und die Grafik, die das alles so dermaßen scharf präsentiert, kommen einige Schockeffekte noch viel intensiver zur Geltung. Natürlich kann Isaac den fiesen Viechern, die uns so böse erschrecken, ordentlich in den Po treten, damit sie uns eben nie wieder erschrecken. Die Spielmechanik fühlt sich leicht schneller und dynamischer an, besonders der Nahkampf geht locker und besser von der Hand. Hier wird tatsächlich ein leichter Action-Fokus erkennbar.

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Ich musste mich damals so sehr zwingen, Dead Space nicht nach den ersten Minuten komplett verstört in die Ecke zu werfen. Nachdem ich aber alle mein Lichter angemacht und ausschließlich am Tage gespielt habe (ja, beides kombiniert!), habe ich einen grandios düsteren Shooter erlebt. Und genau das scheint mich auch mit Dead Space 2 zu erwarten: Der Abschnitt in der Schwerelosigkeit war wirklich sehr atmosphärisch und dieser dumpfe Sound macht einiges her. Auch die erlebten Schockeffekte waren brauchbar - so brauchbar, dass ich während der Präsentation zusammenzuckte. Jetzt müssen sich die gruselige Atmosphäre und die guten Schockeffekte nur noch durchs gesamte Spiel ziehen und ich bin glücklich. Oder vielmehr verstört. Ich glaube, ich muss mir zum Release neue Lampen kaufen...

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