Vorschau Tera: Abo-MMORPG mit Hinguck-Faktor und klasse Kämpfen

von Redaktioneller Mitarbeiter (27. August 2010)

Tera - ein MMORPG von einem koreanischen Entwickler. Tera - ein MMORPG, das von Frogster vertrieben wird. Tera - ein Free-2-Play-MMO mit unfairem Item-Shop? Mitnichten! Tera unterscheidet sich massiv von den üblichen kostenlosen Online-Rollenspielen, die mit Item-Shops verhunzt werden. Dieses Online-Spiel ist völlig anders, wie wir während der gamescom gemerkt haben. Und das ist auch gut so!

Rechts ein Baraka, links eine Castanics.Rechts ein Baraka, links eine Castanics.

Zunächst sei gesagt, dass Tera abseits der Free-2-Play-Spiele monatlich kostenpflichtig und ganz normal im Handel erhältlich sein wird. Dennoch ist der Markt der MMORPGs dermaßen überfüllt, dass wir uns gefragt haben: "Muss das sein?"

Ja. Warum? Weil Tera verdammt viel Potenzial aufweist. Denn schon die acht verschiedenen Rassen haben uns beeindruckt. Neben den bekannten Völkern der Menschen oder Hochelfen gibt es auch gänzlich unterschiedliche Wesen, die wir so auch noch nie gesehen haben. Oft preisen Entwickler ihre spielbaren Rassen als neu, innovativ und noch nie dargewesen an, aber meist sind es Orks mit anderen Namen. Doch hier gibt es endlich mal frischen Wind. Da wären zum Beispiel die sehr imposanten Baraka. Sie sind die Nachfahren der Riesen und das sieht man ihnen auch an. Eingehüllt in langen und edlen Umhängen versprühen sie gleichermaßen Stolz als auch Gefahr. Sie sind groß, wirken friedlich und dennoch will man ihnen nicht als Feind gegenüber stehen. Wir geben ehrlich zu, dass wir schon lange nicht mehr solch hübsch gestaltete und atmosphärische Wesen gesehen haben.

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Preview Tera

Wichtig beim Kampf: die Position.Wichtig beim Kampf: die Position.

Neue Rassen? Ja, wirklich!

Ebenso ungewöhnlich sind die Popori. Wie man schon am Namen erkennt, sind sie eine kleine, friedliche und unscheinbare Rasse und ähneln ein klein wenig den Asura aus Guild Wars. Sie sind die fröhlichen Wächter der Natur und scheinen immer gut gelaunt zu sein. Doch auch auf dem Schlachtfeld sind sie gefährliche Krieger - spätestens wenn ihr sie in voller Rüstung seht, werdet ihr sie nicht mehr so süß finden. Hinzu kommen die Castanics, die grob gesagt wie Elfen aussehen - also sexy, verwegen und hübsch. Doch hier gesellt sich eine Portion luftige Kleider und Aggressivität hinzu und heraus kommt ... DIE Rasse für verzweifelte Männer.

Zugegeben, damit hätten wir nicht gerechnet. Wir hätten nicht damit gerechnet, dass es noch MMO-Entwickler gibt, die neue und kreative Völker aus dem Hut zaubern können. Umso erfreuter waren wir, dass es hier der Fall ist. Auch bei der Klassenwahl gibt es ein wenig Neues, aber überwiegend Altbekanntes. Krieger, Zauberer, Priester, Bogenschütze - so weit, so bekannt. Etwas undefinierbarer wird es mit den übrigen Klassen: Lanzer, Mystiker, Zerstörer und Berserker. Die letzten beiden sind aggressive und gefürchtete Nahkämpfer, während der Mystiker auf die Elemente zurückgreift. Der Lanzer hingegen ist zwar der klassische Tank, weist aber äußerlich große Unterschiede zu übrigen Tank-Klassen auf.

Die Gegner sind abwechslungsreich gestaltet.Die Gegner sind abwechslungsreich gestaltet.

Veteranen am Werk

Denn ein Tank im Einsatz sieht hier sehr viel spektakulärer aus. Mit einer riesigen Lanze bewaffnet stürmt er durch die Schlacht - mit riesig meinen wir auch echt riesig. Und dass, obwohl wir noch nicht mal im Endgame angekommen sind. Denn Frogster schickte uns mit einem Menschen-Lanzer in ein Gebiet voller noch Low-Level-Monster. Erste Besonderheit: die Grafik. Wow! Die Unreal-3-Engine kann ja doch noch einiges, wie wir während der Präsentation gemerkt haben. Und gerade die Weitsicht beeindruckt, mit der wir selbst weit weg gelegende Wasserfälle bestaunen und sogar selbst erreichen können. Es sind also keine Texturen, die quasi an die Wand geklebt wurden, es ist tatsächlich die Ingame-Grafik.

Und da kann Tera locker mit Aion mithalten. Zwar ist der Look merklich bunt und koreanisch angehaucht, ähnlich wie Aion, aber es nimmt keine Ausmaße an, die es bei anderen koreanischen MMOs tagtäglich gibt. Stichwort Metin 2. Die Entwickler der Bluehole Studios haben die Engine extra für MMORPGs angepasst und noch eine Menge herausgeholt. Übrigens: Das noch sehr neue Studio besteht zu großen Teilen aus ehemaligen NCSoft-Entwicklern, die an Lineage 2 mitgearbeitet haben. Hier sind also echte Veteranen am Werk.

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