Vorschau Tera - Seite 2

Die Grafik kann einiges. Unreal-3-Engine halt.Die Grafik kann einiges. Unreal-3-Engine halt.

Rasantes Kampfsystem

Eine weitere Besonderheit wird sofort sichtbar: Es gibt keinen Mauszeiger. Und das ist der größte Punkt, mit dem sich Tera massiv von der Konkurrenz abhebt. Wir steuern unseren Charakter mit den WASD-Tasten und nutzen die Maus, um unser Fadenkreuz bzw. Steuerkreuz zu justieren. So ergibt sich natürlich auch ein völlig neues und für MMORPGs im Ansatz auch innovatives Kampfsystem. Blöd rumstehen und Zauber casten ist hier Schnee von gestern. Ihr seid immer in Bewegung, müsst eure Feinde ins Fadenkreuz nehmen und nah genug am Gegner sein, damit ihr trefft.

Eine Kollisionsabfrage verhindert zudem, dass ihr einfach durch Gegner rennt. Ihr müsst direkt vor dem Feind sein, damit ihr mit einer Nahkampfwaffe trefft. Und auch um Zauber zu casten, müsst ihr eure Ziele im Fadenkreuz haben. Ihr könnt mit diesem System auch blocken oder den Angriffen eurer Gegner ausweichen, indem ihr euch einfach zügig nach hinten bewegt. Und das sah schon verdammt flüssig aus und verspricht jede Menge spielerische Abwechslung.

Auch die Städte könnten nicht unterschiedlicher sein.Auch die Städte könnten nicht unterschiedlicher sein.

Riesige Spielwelt

Im Spiel bereits enthalten sind hunderte von Quests. Und es wird betont: Die Maximalstufe 60 erreicht ihr ohne Grinding. Warum wird das betont? Nun, es handelt sich um einen koreanischen Entwickler und wenn wir fies sind, und das sind wir, behaupten wir einfach mal, dass die meisten fernöstlichen Online-Rollenspiele aufs Grinding ausgelegt sind. Lineage 2, Runes of Magic und das jüngste Beispiel Aion, wo es ab Stufe 25 quasi keine Quests mehr gab. Das soll bei Tera anders sein.

All die vielen Quests sind in einer völlig offenen und frei begehbaren Welt verteilt. Und das ist auch keine Selbstverständlichkeit mehr in diesem Genre. Die gesamte Spielwelt besteht aus ingesamt vier großen Kontinenten, drei davon wird es sofort zum Release geben - der vierte im Nordosten wird danach nachgereicht. Um eine Einschätzung über die Größe der Spielfläche zu bekommen, verdeutlicht uns Frogster: "Von Norden nach Süden brauchst du eine Stunde."

Attacke! Ihr müsst euren Gegner immer im Fadenkreuz behalten.Attacke! Ihr müsst euren Gegner immer im Fadenkreuz behalten.

Offene Instanzen

Nachdem wir die ersten Kämpfe gegen Low-Level-Viecher gesehen haben, geht es in ein hochstufigeres Gebiet und somit gibt es endlich mehr Action. Da die Kollisionsabfrage natürlich auch im PvE-Inhalt aktiv ist, werden hier die einzelnen Rollen der Klassen noch mehr genutzt. Der Tank kann nun wirklich Monster von den Fernkämpfern und Castern fernhalten, indem er sich ihnen in den Weg stellt, während In üblichen Online-Rollenspielen nur die aufgebaute Aggro und der rausgehauene Schaden zählen. In Tera hingegen. kann sich stets ein Off-Tank bereithalten und sich vor die Heiler stellen, um etwaige Monster von den Stoffträgern fernzuhalten.

Nun wird uns ein Abschnitt in einer Instanz gezeigt. Ein Krieger und ein Priester ziehen gemeinsam los. Während die Rüstungen und Dungeons sehr schön gestaltet sind und die Unreal-Engine sich von ihrer besten Seite zeigt, erfahren wir zugleich, dass einige der Instanzen offen sind. Offen für alle, ähnlich wie in Age of Conan. Das könnte zu Problemen führen, gleichzeitig aber auch das Gruppenspiel zweier Gruppen fördern. Wahrscheinlich wird beides der Fall sein: Es werden sich sowohl mehrere Gruppen um den gleichen Boss-Mob prügeln, als sich auch gegenseitig helfen, wenn was für alle dabei herausspringt. Das PvP wird es hingegen auf jeden Fall fördern.

Ein Baraka-Priester wirkt einen Gruppen-Heilzauber.Ein Baraka-Priester wirkt einen Gruppen-Heilzauber.

Neue Rollenverteilungen

Schön zu sehen ist unterdessen, wie dynamisch und flott die Kämpfe ablaufen. Während der Lanzer in die Gegner stürmt, bringt sich der Heiler in Position - denkste! Der Heiler muss immer in Bewegung sein, damit er seine zu heilenden Gruppenmitglieder auch stets im Fadenkreuz behält. Sollte sich die Gruppe allerdings gut auskennen, dann kann der Kampf nicht ganz so chaotisch ablaufen, wie wir es gesehen haben - da ist der Lanzer immer zwischen den Gegnern hin und her gelaufen, sodass der Healer wie ein Verrückter darauf achten musste, seinen Kumpel im Fadenkreuz zu haben. Denn ein Heilspruch ist quasi wie ein Feuerball: Er kommt da an, wo ihr hinzielt. Gruppen-Heilzauber sind davon ausgenommen, diese wirken in einem bestimmten Umkreis.

Doch wenn die Gruppe koordiniert ist, könnte das Kampfsystem durchaus für viel Abwechslung und Frische sorgen, da jede Klasse anders auf eventuell angreifende Mobs reagieren muss, die vom Tank abhauen. Der Tank kann sich dem Feind in den Weg stellen, Caster-Klassen weichen seinen Angriffen durch Bewegungen aus und Fernkämpfer müssen ihre Ziele sowieso IMMER im Target haben.

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