Test Dementium 2

von Christian Detje (06. September 2010)

Erst ein gutes Jahr ist es her, dass uns das texanische Entwicklerstudio Renegage Kid in die psychiatrische Abteilung eines höchst fragwürdigen Krankenhauses sperrte. Nun verschlägt es William Redmoor, den Hauptdarsteller des ersten Teils, in die Heilanstalt "Heller Morgen" - doch das dortige Pflegepersonal hat eine ganz andere Vorstellung von "Heilen"...

Auf dem unteren Bildschirm blickt ihr euch um, bewegt euch aber mit dem Steuerkreuz.Auf dem unteren Bildschirm blickt ihr euch um, bewegt euch aber mit dem Steuerkreuz.

Mit Dementium 2 liefert Entwickler Renegage Kid einen Horror-Ego-Shooter alter Schule ab, dessen Vorbilder Resident Evil und Silent Hill offenkundig sind. So lauft ihr meist durch düstere Räume und Gänge und trefft dabei immer wieder auf Zombievolk.

Zu Beginn des Spiels schlüpft ihr in die Rolle von William Redmoor. Ihr wacht in einer schummrigen Psychiatrie auf und erfahrt lediglich, dass ihr soeben einer Gehirnoperation unterzogen worden seid. Da ihr euch aber nicht erinnert, so einer Operation zugestimmt zu haben, flieht ihr aus den Katakomben. Bald stellt sich heraus, dass der gesamte Gebäudekomplex von höchst zweifelhaften Kreaturen bevölkert ist. Lange könnt ihr das schaurig-schöne Gefühl genießen, keine Ahnung zu haben, wer euch in die Heilanstalt verbannt hat und warum. Erst ganz allmählich erfahrt ihr mehr.

Schaurige Monster erwarten euch.Schaurige Monster erwarten euch.

Der Stylus hat viel zu tun

Dementium 2 macht ausgiebigen Gebrauch vom Touchscreen, auf dem ihr eure Blickrichtung steuert. Daher ist der Stylus ständig in Benutzung. Den Helden selbst bewegt ihr mit dem Steuerkreuz, und eure Waffe bringt ihr mit der L-Taste zum Einsatz. Wollt ihr ein Hindernis überspringen, reicht ein doppeltes Antippen des Touchscreens. Nach nur wenigen Minuten hat man sich an diese Steuerung gewöhnt, und besonders die Veränderung der Blickrichtung geht intuitiv von der Hand.

Genauso verhält es sich beim Wechseln der Waffen oder der Einnahme von Gesundheitspillen. Stellt ihr mitten im Kampf plötzlich fest, dass eure Lebensenergie zur Neige geht, reicht ein kurzes Antippen des Inventar-Buttons - zwei Sekunden später seid ihr geheilt. Weiterhin zeigt der Touchscreen einen nützlichen Ausschnitt der Karte eures Aufenthaltsortes.

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