Test Schlag den Raab: Raab-Schlagen ohne Lampenfieber

von Philip Ulc (21. September 2010)

Das offizielle Spiel zum TV-Erfolg fragt nun euch: Wer schlägt den Raab? Wir wissen es - in dieser Minispielsammlung schlägt sich der Moderator selbst. Das Spiel hätte deutlich besser sein können.

Das originale Studio samt Raab und Opdenhövel verleihen dem Spiel ein Atmosphäre-Plus.Das originale Studio samt Raab und Opdenhövel verleihen dem Spiel ein Atmosphäre-Plus.

Mit Schlag den Raab hat sich Formatentwickler und Erfolgsmoderator Stefan Raab selbst übertroffen. Trotz Überlänge im TV und selbstdarstellerischer Inszenierung seiner Person lockt die TV-Sendung ein Millionenpublikum vor den Fernseher, Lizenzrechte wurden bereits ins Ausland verkauft. Da verwundert die Versoftung für PC und Wii keineswegs. Darin spielt ihr entweder einen von fünf vorgefertigten Charakteren oder den Maestro selbst. Ihr quizzt, ratet und minispielt euch durch maximal 15 Runden zum Sieger der Show und sackt virtuelles Geld ein, das ihr in weitere fiktive Charaktere, zwei Bonus-Minispiele oder einen besonders heftigen Schwierigkeitsgrad investiert.

Die Original-Musik, Punktegrafiken aus der Fernsehvorlage sowie 21 authentische Spiele sind ein klares Plus an Atmosphäre. Dazu gesellen sich der gesprächige Moderator Matthias Opdenhövel und Elton, der in "Blamieren oder Kassieren" die Fragen vorliest. Auch Dauergrinser Stefan Raab ist als Figur verewigt, hält sich als Plappermaul aber vornehm zurück. Außer einem jubelnden "Jaaa" und einem gestöhnten "Nein" ist dem Allround-Talent nichts Stimmgewaltiges zu entlocken. Das ist schade, denn die oft lustigen Sprüche von Opdenhövel wiederholen sich schnell.

Beweist Geografie-Kenntnisse in "Wo liegt was?"Beweist Geografie-Kenntnisse in "Wo liegt was?"

Die Spiele sind eröffnet

Die "Show" an sich spielt ihr zu zweit (fiktiver Kandidat gegen Stefan Raab), an die einzelnen Minispiele dürft ihr im Partymodus auch zu viert ran (nur Wii, PC auch hier maximal zu zweit). Die Minispiele teilen sich in Quiz- und Actionspiel. In ersterem buzzert ihr per Remote und wählt die richtige aus vier Antworten. Die Actionspiele wie "Pömpeln", oder "Die Theke" verlangen vorsichtiges Schütteln und Steuern mit der Remote, fallen aber höchst ungenau aus.

Einige Disziplinen sind reine Glückssache: So wie das "Würfeln", bei dem der Sieger 50 Augen erwürfeln muss. Gemeinheit in einem Testspiel: Wir holten über 30 Punkte Vorsprung auf und gewannen sogar noch das Spiel - unser menschlicher Gegner kochte. Das Kartenspiel "Black Jack" nervt hingegen, weil der Computer stets mitspielt und viel zu viele Partien für sich entschied. So dauerte es mehr als 20 Minuten, bis der Gewinner endlich fünf Siegpunkte erringen konnte. Grundsätzlich machen die Quiz-Spiele mehr Laune, bei lediglich 2.000 Wissensfragen ist der Langzeitspielspaß aber nicht von Dauer.

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