Test Guitar Hero - Warriors of Rock - Seite 2

Star Power lässt euer Punktekonto explodieren.Star Power lässt euer Punktekonto explodieren.

Harte Gangart

Musikalisch geht Warriors of Rock einen härteren Weg. Vorbei sind die Mainstream-Zeiten, der Fokus liegt klar auf harter Gitarrenmusik. Neben ein paar wenigen ruhigeren Titeln von R.E.M., Tom Petty und ZZ Top dominieren eher die harten Töne. Dabei wird die gesamte Palette und Geschichte des Rock abgedeckt, der Name des Spiels ist also wirklich Programm. Die komplette Trackliste findet ihr hier. Was wir vermisst haben sind ein paar echte Kultsongs, die auch noch länger im Gedächtnis bleiben. Einige Songs der Trackliste haben eher den typischen B-Seiten-Charme. Guitar Hero 5 hatte hier eine bessere Mischung.

Eine echte Herausforderung sind die harten Schrammelsongs von Dragonforce, Slayer oder das eigens für das Spiel geschriebene "Sudden Death" von Dave Mustaine von Megadeth. Warriors of Rock ist kompatibel zu den kaufbaren Download-Songs der beiden Vorgänger, von denen ihr zudem Songs importieren könnt. Für all die Songs (93 aus Warriors of Rock und über 350 Download-Songs) stehen 13 verschiedene Herausforderungen zur Verfügung, die ihr teils solo oder als Band lösen müsst.

Ins Charakter-Design hat Neversoft viel Arbeit gesteckt.Ins Charakter-Design hat Neversoft viel Arbeit gesteckt.

Und was spielen wir heute?

Die eigentliche Spielmechanik ist unverändert aus den Vorgängern übernommen worden. Wie üblich stehen mehrere Spielmodi zur Verfügung. An der Kampagne kommt ihr jedpch trotzdem nicht wirklich vorbei, da ihr mehr als ein Dutzend Songs nur so freischalten könnt. Neben der Kampagne könnt ihr in ein schnelles Spiel oder in ein Partyspiel einsteigen oder eure Skills im Training oder den Tutorials verbessern.

Multiplayer steht euch lokal mit maximal vier und via Internet mit maximal acht Spielern zur Verfügung. Unter den zahlreichen Multiplayer-Spielmodi sticht besonders "Momentum +" hervor. Hier passt sich der Schwierigkeitsgrad eurem Können an. Mit Starpower könnt ihr euren Gegner attackieren und ihn wieder auf die Stufe Neuling runterdrücken.

Pro:

  • neuartiger Quest-Modus...
  • große Songauswahl
  • bombastische Optik
  • viele Spielmodi
  • starker Onlinemodus

Contra:

  • ...der sich relativ schnell abnutzt
  • fehlende Kultsongs
  • keine Innovationen

Meinung von Oliver Hartmann

Zunächst machte sich ja etwas Ernüchterung breit. Der groß angekündigte Quest-Modus sieht fantastisch aus, spielerisch entpuppt er sich jedoch als Kulisse für die seit einigen Vorgängern bekannte Spielmechanik. Wie immer spielt ihr haufenweise Songs und sammelt noch mehr Sterne, mit denen ihr Extras freischalten könnt. Die Musik ist härter und kompromissloser als zuletzt, lässt jedoch echte Kultsongs vermissen. Das große Plus von Warriors of Rock ist jedoch die inzwischen optimal getrimmte Spielmechanik in Verbindung mit den zahlreichen Modi.

Ein Problem ist allerdings ohne Zweifel die fehlende Innovation, mal abgesehen von den Spezialkräften der Rocker. Und das könnte für zukünftige Guitar Heroes ein Problem sein, denn die Konkurrenz schläft nicht.

82

meint: Fokussiert auf harte Rockmusik, Bombast-Show und Story mit Fantasy-Einschlag schwächelt die Serie wegen fehlender Innovation auf hohem Niveau.

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